Alternative für Deutschland: Forsch, frustriert, unberechenbar

DPADie "Alternative für Deutschland" gilt als große Unbekannte im Wahlkampf. Das wahre Potential der Anti-Euro-Partei können Meinungsforscher kaum einschätzen. Schafft die Truppe den Sprung über die Fünfprozenthürde, gerät das Machtgefüge im Parlament durcheinander.

Alternative für Deutschland AfD: Die große Unbekannte im Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
  1. #570

    Zitat von kugelsicher Beitrag anzeigen
    Dann sind sie bei Brüderles FDP ja genau richtig mit ihrer Stimme. Unfassbar soviel Widerspruch in sich selbst.
    Das "geringere Uebel" dem schlimmsten Fall vorzuziehen beinhaltet zwangslaeufig ein wenig Widerspruch.
    Rot-Gruen waere (politisch und gesellschaftlich gesehen) der schlimmste Alptraum, den ich mir vorstellen kann.
    Da ist mir sogar eine verlogene FDP, die sich nach der Wahl nicht mehr an ihre Versprechen erinnern kann oder eine trantuetige und handlungsunfaehige Merkel-CDU lieber.
    Nichts tun ist imho wesentlich besser als unfassbaren Schaden anrichten.
  2. #571

    Golddeckung der DM?

    Seit wann hatte die DM denn eine Gold- und Devisendeckung?

    Die Golddeckung in Deutschland wurde schon seit 1. Weltkrieg abgeschafft. Mit viel Wohlwollen kann man über eine parteille und indirekte Golddeckung durch Koppelung an den US-$ sprechen, die gibt es aber seit Bretton Woods nicht mehr!

    Haben wir jetzt Populismus- oder Märchenstunde?
  3. #572

    Lassen Sie doch einfach

    die Versuche, diese Partei in die rechte Ecke stellen zu wollen. Sie machen sich doch dadurch nur lächerlich, da der wahre Grund der Aktion klar durchschaut wird. Ich, als Wechselwähler bekenne mich zum ersten mal zur Wahl einer Partei, weil ich zum ersten mal vom Programm überzugt bin und vor allem von der Glaubwüdigkeit. Wie viele Kommentare gibt es zur Glaubwürdigkeit der Politik hier im Forum? Lesen Sie doch einmal die Kommentare durch, dieSie veröffentlichen. Außerdem bin ich auch zum ersten mal von der Kompetenz der Partei überzeugt, da nur Fachleute und keine zum Teil verkrachten Existenzen oder Karieristen das Sagen in dieser Partei haben. Deutschland kann nur gewinnen, je mehr Einfluß die AfD bekommt. Das ist meine Meinung, die ich guten Gewissens überall vertreten kann.
  4. #573

    Datum !!

    Zitat von Bob Andrews Beitrag anzeigen
    Gerade der AfD Chef Bernd Lucke fordert noch niedrigere Löhne, eine Ausweitung des Niedriglohnsektors und letztendlich mehr Repressionen gegen Hartz4 Empfänger. Können Sie alles gerne selber überprüfen:
    http://www.wiso.uni-hamburg.de/filea...per/appell.pdf
    Der von Ihnen aufgeführte Link ist von 29.6.2005 also zu dem Zeitpunkt, als Deutschland der "kranke Mann" Europas war. Man kann ihm daher vorwerfen, dass er ein guter SPD/Grüner ist und die Hartz4-Reformen unterstützt hat.

    Wenn Sie hier jetzt behaupten, dass Herr Lucke über den "Erfolg" der SPD noch weiterer Verschärfungen fordert, dann bitte einen entsprechenden Beleg. Ansonsten sind Ihre "historischen Dokumente" irrelevant und demagogisch...
  5. #574

    Die FDP

    Zitat von Crossi71 Beitrag anzeigen
    Immerhin hat die AfD mehr Programm als ihre LINKE.
    "Teilen macht Spass, deshalb Millionärssteuer", nur die Wählerschaft der LINKEN teilt gar nichts, sie konsumiert nur.
    80% der AfD-Mitglieder haben bislang NICHTS mit Politik zu......
    hatte mal 420 Programme. Nichts als leeres Papier, nichts als Worthülsen. Die Linken stellen Ihre Diätenerhöhungen der letzten Jahre bedürftigen zur Verfügung, wer sonst? Die AfD vertritt die obere Mittelschicht und sog. Oberschicht, der Rest geht unter! AfD = konservatives Lager, und von deren Politik gab es seit H. Kohl zuviele negative Erfahrungen! Von den Grünen hatte man sich einstmals auch mehr frischen Wind erhofft, übrig geblieben sind angepasste Ferkel an den Futtertrögen. Die AfD müsste erstmal beweisen, das diese sich nicht als Nutzvieh anderer Parteien erweist, die Linke hat diesen Beweis bereits erbracht!
  6. #575

    Zitat von PriseSalz Beitrag anzeigen
    Es ist mir nicht erkenntlich was an dieser Aussage "schattenhaft" sein soll. Das ist ökonomisch vernünftig, und berührt auch die Asylfrage nicht. Oder ist etwa jemand der Ansicht dass die Ausnutzung deutscher Sozialsysteme durch fremde Menschen das Land weiterbringt?
    1. Wieso ist die Einwanderung von Leuten, die in diesem Moment gesuchte Fähigkeiten nicht aufweisen, schon gleichbedeutend mit der Ausnutzung des Sozialsystems?

    2. In der Europäischen Union herrscht Freizügigkeit. Wie passt eine solche Forderung mit den Aussagen, man sei nicht gegen die europäische Idee ansich, zusammen?
  7. #576

    Haben Sie richtig zugehört ?

    Zitat von DerWeisseWal Beitrag anzeigen
    Herr Lucke hat immer wieder irgendwas behauptet, wurde direkt widerlegt mit Argumenten, Fakten und Menschenverstand, und erwiderte darauf ... nichts.
    Er blickte milde lächelnd, wissend, dass er sich nur blamieren würde,
    also probierte er es dann im nächsten Beitrag.....
    Ich glaube eher nicht. Wenn ein Politiker, Bankster und EU-Kommissarin sich positiv äußern, dann ist das doch ziemlich leicht durchschaubar.
    An Herrn Luckes Stelle hätte ich ähnlich reagiert, denn die Unbelehrbaren sollte man nicht versuchen, zu belehren.

    Und wer bald ziemlich blöd aussehen wird, das werden wir bald sehen.
  8. #577

    Zitat von sozialemarktwirtschaft Beitrag anzeigen
    Amüsiert mich wie die AfD-Anhänger hier auf den Putz hauen! Dadurch wird diese Partei aber auch nicht demokratischer (ausländerfeindlich, Stimmungsmache gegen HartzIV-Empfänger)! Leute spart euch eure Energie, die AfD wird den Einzug in den Bundestag nicht schaffen, auch wenn ihr hier noch so laut rumgröhlt!
    ...ohh, ich fürchte da haben einige Angst, dass sich was bei uns ändert und versuchen es mal wieder mit dem allseits bekannten Verbreiten von Angst mit den üblichen Schlagworten (....bitte jetzt noch die Nazikeule!)!

    Danke!
  9. #578

    Zitat von Freier.Buerger Beitrag anzeigen
    Wie kann man sich selbst als liberal bezeichnen und grün wählen / gewählt haben ?
    In den 80ern war das meiner Meinung nach noch ein bisschen anders als heute, mit den Gruenen und dem Programm fuer das sie stehen.
    Haette ich damals schon den Erfahrungsschatz und das Wissen gehabt, ueber das ich jetzt verfuege...
    Aber ich war halt damals 18 Jahre alt.
  10. #579

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Alternative für Deutschland" gilt als große Unbekannte im Wahlkampf. Das wahre Potential der Anti-Euro-Partei können Meinungsforscher kaum einschätzen. Schafft die Truppe den Sprung über die Fünfprozenthürde, gerät das Machtgefüge im Parlament durcheinander.

    Alternative für Deutschland AfD: Die große Unbekannte im Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Für meine Begriffe ist die Linke eher eine Alternative, weil sie nicht vom neoliberalen Denken unterwandert ist. Die AfD hat den sogenannten kleinen Mann überhaupt nicht im Auge. Eine weitere neoliberale Partei, davon haben wir mittlerweile genug.