Weltpremiere Smart Fourjoy: Ein bisschen Platz muss sein

DaimlerDer Smart ist alt, darüber kann auch die Integration in den Carsharingdienst Car2Go nicht hinwegtäuschen. Deswegen präsentiert Daimler auf der IAA in Frankfurt nun eine Studie, die endlich einen realistischen Ausblick auf den nächsten Smart gibt - auch wenn noch zwei Sitz zu viel an Bord sind.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-920372.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Smart ist alt, darüber kann auch die Integration in den Carsharingdienst Car2Go nicht hinwegtäuschen. Deswegen präsentiert Daimler auf der IAA in Frankfurt nun eine Studie, die endlich einen realistischen Ausblick auf den nächsten Smart gibt - auch wenn noch zwei Sitz zu viel an Bord sind.

    Smart Fourjoy: Mercedes-Kleinwagenmarke zeigt Studie auf der IAA - SPIEGEL ONLINE
    Klasse. Daimler und BMW scheinen bereit für die Zukunft zu sein. Leider hinkt VW/ Audi hier ein wenig hinterher. Solch kleine Elektroautos haben übrigens beste Chancen auf dem chinesischen Markt (inkl. Subventionen).
  2. #2

    Der erste Twingo war absolut wegweisend und bot ein im Kleinwagensektor bis dahin unbekanntes Raumkonzept im Oneboxdesign. Damals fuhr ich einen R5 Baccara mit Vollausstattung (Leder, etc.), bei dem tatsächlich einem Bekannten, der einen aktuellen Siebener fuhr, die Kinnlade im Wortsinne nach unten klappte. Im positiven Sinne, um den üblichen Forendeppen zuvor u kommen. :-P

    Der Twingo stellte zu meinem Auto einen Kontrastpunkt in der Ausstattung dar. Nacktes Blech, nur Stoff und Plastik, keine ZV, keine eFH, nichts. Trotzdem war ich nach einer Probefahrt, die ich während einer Inspektion machte, absolut begeistert, so dass ich mir einen der ersten Twingos mit Faltdach bestellte. Das Ding fährt noch heute rum, wie ich hörte. Der müsste also nun 20 Jahre alt sein.

    Klar, das war von Renault nie so beabsichtigt, der sollte nach max. 10 Jahren verrostet und verschlissen sein. Aber wenn man den ein wenig pflegt, ist er ein robustes Auto mit einfachster Technik. Was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen. Selbst der Motor in dem Auto war im Grunde so ein Gusseisenmonster aus dem R4 (oder früher).

    Der aktuelle Twingo ist ein schlechter Scherz und ein normaler Kleinwagen, der es nicht einmal zum Lifestylemobil geschafft hat.

    Mit dem Auto wird einem nie das passieren, was mir mit meinem neuen Twingo damals passierte: An einer Ampel neben einer Strassenbahnhaltestelle meinte ein kleines Mädchen zu mir:
    "Du fährst aber ein schönes Auto!"
    Auf das Urteil gebe ich mehr als auf Stammtischgeschwätz von selbsternannten Autoexperten. ;-)

    Ich bin gespannt, wie der künftige Twingo/Smart aussehen wird, fürchte aber, dass dieser Kompromiss für beide Seiten kein großer Wurf sein wird.
  3. #3

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Leider hinkt VW/ Audi hier ein wenig hinterher.
    Momentmal, werden auf der IAA nicht die Serienfahrzeuge E-Golf und E-Up präsentiert? Damit ist der VW-Konzern doch tatsächlich einer Studie von Mercedes in Bezug auf die Marktreife ein wenig voraus.
    Reine Elektroserienfahrzeuge können sind damit bei sehr vielen Herstellern vorhanden: BMW, VW, Renault, nur Daimler steht noch hinten an. Aber das große Geschäft mit echtem Gewinnen liegt noch bei den Hybriden, wie man an Toyota sieht.
    Die reinen Elektros fahren noch immer Verluste ein, wenn man sich nicht das Geschäftsergebnis schön rechnet, wie es ein Tesla macht.

    OB VW damit aber wirklich BMWs i3 technisch unterlegen ist, wird die Zukunft zeigen, wo der i3 doch dank Carbonkarosse nach seiner Lebensdauer nur noch Sondermüll aber die Hälfte des jährlich erzeugten Stahls recycled ist.
  4. #4

    Der Kastenwagen Mercedes Citan als Klon des Renault Kangoo zum Beispiel fiel beim Crashtest durch - eine Blamage für die schwäbischen Autobauer
    Soweit ich weiß war hier das Problem der Seitenaufprallschutz - wie ich sehe hat man beim Smart reagiert - einfach die Schwachstelle (Tür) weglassen!

    Ich bin beeindruckt....nicht.
  5. #5

    Stammtischgeschwätz

    Wieder diese typisch deutschtümelnde Herablassung. Daimler hat keine schlechten Erfahrungen mit Renault gemacht, sondern umgekehrt. Der Ruf des Kangoo leidet, weil die beim Daimler vor lauter Geiz aus einer guten Basis eine schlechte Kopie gemacht haben. Oder wie sonst wäre es möglich, dass das französische Original im Crashtest viel besser abschneidet als die schwäbische Kopie?
  6. #6

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Klasse. Daimler und BMW scheinen bereit für die Zukunft zu sein. Leider hinkt VW/ Audi hier ein wenig hinterher. Solch kleine Elektroautos haben übrigens beste Chancen auf dem chinesischen Markt (inkl. Subventionen).
    ???

    Volkswagen: E-Up soll BMWs i3 attackieren - manager magazin
  7. #7

    Falsches Pferd!

    DAIMLER setzt auf das falsche Pferd! Ein Smart wurde wegen seiner Größe und seines mickrigen Verbrauchs gekauft (2,50 m, als Diesel echte 3 l/100km). Der Viersitzer wurde (weil zu teuer) 2006 eingestellt. Was bringt nun ein neuer Viersitzer im schrumpfenden Markt? Wo ist der echte neue Smart? Die aktuelle Lifestyleschaukel säuft bis zu 7 Liter, die Elektroversion kauft kein Mensch (im Juli 44 Stück laut KBA!). In den USA ist der Smart nach gutem Start ein Riesen-Flop geworden, selbst neue Vertriebsstrukturen brachten wenig. Baut endlich einen Smart, der die Idee des Smarterfinders, Nikolaus Hayek, wieder aufnimmt: "reduce to the max!". Solch ein Pferdchen (um beim Bild zu bleiben) darf zwar etwas mehr kosten, aber nur 1-2 Liter saufen.
  8. #8

    Zitat von Limus Beitrag anzeigen
    Oder wie sonst wäre es möglich, dass das französische Original im Crashtest viel besser abschneidet als die schwäbische Kopie?
    Indem die Normen in der zwischenzeit verändert wurden z.B.?
    Der Baugeliche Kangoo würde heute die gleiche Anzahl von Sterne erhalten wie auch der Citan.
  9. #9

    Zitat von caspense Beitrag anzeigen
    Momentmal, werden auf der IAA nicht die Serienfahrzeuge E-Golf und E-Up präsentiert? Damit ist der VW-Konzern doch tatsächlich einer Studie von Mercedes in Bezug auf die Marktreife ein wenig voraus.
    Reine Elektroserienfahrzeuge können sind damit bei sehr vielen Herstellern vorhanden: BMW, VW, Renault, nur Daimler steht noch hinten an. Aber das große Geschäft mit echtem Gewinnen liegt noch bei den Hybriden, wie man an Toyota sieht.
    Die reinen Elektros fahren noch immer Verluste ein, wenn man sich nicht das Geschäftsergebnis schön rechnet, wie es ein Tesla macht.

    OB VW damit aber wirklich BMWs i3 technisch unterlegen ist, wird die Zukunft zeigen, wo der i3 doch dank Carbonkarosse nach seiner Lebensdauer nur noch Sondermüll aber die Hälfte des jährlich erzeugten Stahls recycled ist.
    Ich bin von den VW-Modellen alles andere als begeistert. Man hat in ein bestehendes konventionelles Auto einfach einen Elektromotor + Zubehör integriert. Dazu noch da langweilige Golf- und Up-Design. Von dieser Art Auto fahren an jeder Universität diverse Fahrzeuge rum. Bei Daimler und insbesondere bei BMW wurde das Auto um den Elektromotor konstruiert. Auch wenn das nicht konsequent verfolgt wurde (wofür wird beispielsweise ein Getriebe eingebaut), ist es immer noch besser, als das was VW abliefert.