Roadtrip durch Kanadas Norden: Zen auf dem Highway

CorbisWer von Yellowknife nach Whitehorse fährt, nimmt gleich drei kanadische Roadtrip-Legenden unter die Reifen: Mackenzie, Liard und Alaska Highway. Auf den 3000 Kilometern durch die grandiose Leere der Northwest Territories lernen Camper vor allem Gelassenheit.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-920218.html
  1. #1

    Ein ganz besonderes Erlebnis

    ist der Norden Kanadas. Bin den Alaska Highway von Whitehorse bis Edmonton gefahren. War wunderschön. Aber auch die Strecke von Vancouver über den Cashier Highway ist sehr empfehlenswert. Wer mehr erfahren möchte, kann auf meiner Webseite www.delfinder.ca mehr erfahren.
  2. #2

    jetzt..

    bräuchte man nur noch soviel Zeit /Urlaub und die Kohle dafür.....
  3. #3

    Na gut

    auf den Highways herumfahren ist schon imposant genug. Die Strecke von Whitehorse nach Dawson City führt bei gutem Wetter durch eine der schönsten Gegenden, die ich je gesehen habe. Sie hat mich dazu inspiriert, den Yukon von Whitehorse nach Dawson mit dem Kanu zu befahren. Erst da, fern von Doppelbett und Einflüssen der Zivilisation, lernt man dieses Land und die Wildnis richtig kennen. Später bin ich dann auch mit dem Kanu den Big Salmon River hinuntergefahren. Der Nordwesten Kanadas ist aber nichts für Weicheier, Warmduscher und Strandlieger. Nix Supermarkt, Wasser kommt aus dem Fluß, wer warmes Essen will, muß vorher Holz für das Feuer suchen, Klo besteht aus einem Spaten, riesiege Mücken, und die Bären und Wölfe laufen dort nicht in vergitterten Käfigen herum. Ich bin übrigens urkundlich ausgewiesener Yukoner ehrenhalber.
  4. #4

    Nun...

    Zitat von Blackzxr Beitrag anzeigen
    bräuchte man nur noch soviel Zeit /Urlaub und die Kohle dafür.....
    ...ich denke nicht, dass sowas ein preislicher Luxusurlaub ist. Muss man ja auch nicht jedes Jahr machen und wer nach Thailand fliegen kann, kann auch mal nach Kanada fliegen. Da kann so ein Mietauto auch im Preis enthalten sein. Und dann Selbstverpflegung ohne Room Service. 12 Stunden Flug und schon kanns losgehen.
  5. #5

    wer läger bleibt kauft sich einen alten Lieferwagen, wirft eine Matratze hinten rein und fährt los. Selbst Al's Ausländer hatte ich 1993 in den USA eine Versicherung ergattert, etwas teurer, aber bin dann auch ohne weiter.
    Motorräder machen unversichert noch weniger Schaden, auch das hatte ich drei Monate auf einer 77 Goldwing (1100$) probiert. Alles kein Problem in Ländern, in denen es viel Platz gibt
  6. #6

    Kanada Urlaub

    Zitat von Blackzxr Beitrag anzeigen
    bräuchte man nur noch soviel Zeit /Urlaub und die Kohle dafür.....
    Hm... Also im Text steht, dass er sich für die 3000km zwölf Tage Zeit nimmt. Mit Flug ist es also exakt eine Zwei-Wochen-Reise. Dafür brauchen Sie 10 Urlaubstage. Die werden Sie doch sicher irgendwie zusammen bekommen, oder?

    Und die Kosten? Den Flug kann man für 800 bis 1000EURO kriegen.
    Ein richtiges Wohnmobil bekommt man für 180EURO pro Tag. Den hier abgebildeten Pickup mit Wohncontainer kriegt man sicher billiger, sagen wir mal: 12x150EUR sind 1800EURO. Dann macht das 2600 EURO wenn man es alleine macht oder 3400EURO wenn man es zu zweit macht, also 1900 pro Person.

    1900 EURO und 10 Tage Urlaub, Essen dürfen Sie nicht zählen, denn essen müssten Sie in Deutschland auch. Mit Sprit und was sonst noch so anfällt sind Sie mit 2200EURO pro Person sicher dabei.

    So teuer finde ich das nun nicht. Würde ich nicht jedes Jahr machen, aber alle paar Jahre kriegt man das doch wohl hin, oder? Und ein Pauschal-Urlaub in Thailand, auf den Malediven oder auf Bali ist auch nicht billiger.
  7. #7

    Zitat von tlatz Beitrag anzeigen
    So teuer finde ich das nun nicht. Würde ich nicht jedes Jahr machen, aber alle paar Jahre kriegt man das doch wohl hin, oder? Und ein Pauschal-Urlaub in Thailand, auf den Malediven oder auf Bali ist auch nicht billiger.
    Nein, Kanada ist wirklich kein Billig-Reiseland wie es die USA derzeit sind. Der Kanada-$ steht sehr hoch, weil die Wirtschafts- und Finanzkrise in Kanada nicht so stark durchgeschlagen ist. Das tägliche Leben ist für uns Euro-Europäer dort sehr teuer, abgesehen vom Sprit, der ein wenig unter den deutschen Preisen liegt - aber man muß mit ganz anderen Entfernungen rechnen!

    Wir hatten im Herbst 2011 eine einmonatige Mietwagen-Rundreise durch B.C. und die Rockies gemacht, unglaublich traumhaft, aber auch recht kostspielig. Weil uns die angebotenen Fertig-Touren nicht zusagten, wurde alles einzeln per Hand vorgebucht, jede einzelne Übernachtung. Das waren mehrere Wochen Arbeit, aber dank der Sorgfalt und ein paar Beziehungen war die Tour preiswerter als vergleichbare Angebote von Veranstaltern, aber ein hoher vierstelliger Betrag muß bei 2 Personen unbedingt einkalkuliert werden.

    Wegen der Stärke des Kanada-$ und auch den von US-Politikern gestarteten Aufrufen, seinen Urlaub patriotisch im eigenen Land zu verbringen, ist der Touristenverkehr aus den USA extrem zurückgegangen, teilweise um 80 bis 90%. Nach Kanada reist nur noch "oil money or old money", wie uns eine Pensionswirtin erzählte.
  8. #8

    2.200 EUR sind 2.200 EUR

    Woher nehmen wenn nicht stehlen? Für viele Menschen ist das mehr als zwei oder drei Monatslöhne... Die Urlaubstage sind da das geringste Problem!
  9. #9

    Zitat von tlatz Beitrag anzeigen
    So teuer finde ich das nun nicht. Würde ich nicht jedes Jahr machen, aber alle paar Jahre kriegt man das doch wohl hin, oder? Und ein Pauschal-Urlaub in Thailand, auf den Malediven oder auf Bali ist auch nicht billiger.
    Nein, Kanada ist wirklich kein Billig-Reiseland wie es die USA derzeit sind. Der Kanada-$ steht sehr hoch, weil die Wirtschafts- und Finanzkrise in Kanada nicht so stark durchgeschlagen ist. Das tägliche Leben ist für uns Euro-Europäer dort sehr teuer, abgesehen vom Sprit, der ein wenig unter den deutschen Preisen liegt - aber man muß mit ganz anderen Entfernungen rechnen!

    Wir hatten im Herbst 2011 eine einmonatige Mietwagen-Rundreise durch B.C. und die Rockies gemacht, unglaublich traumhaft, aber auch recht kostspielig. Weil uns die angebotenen Fertig-Touren nicht zusagten, wurde alles einzeln per Hand vorgebucht, jede einzelne Übernachtung. Das waren mehrere Wochen Arbeit, aber dank der Sorgfalt und ein paar Beziehungen war die Tour preiswerter als vergleichbare Angebote von Veranstaltern, aber ein hoher vierstelliger Betrag muß bei 2 Personen unbedingt einkalkuliert werden.

    Wegen der Stärke des Kanada-$ und auch den von US-Politikern gestarteten Aufrufen, seinen Urlaub patriotisch im eigenen Land zu verbringen, ist der Touristenverkehr aus den USA extrem zurückgegangen, teilweise um 80 bis 90%. Nach Kanada reist nur noch "oil money or old money", wie uns eine Pensionswirtin erzählte.