Gewalt in Tschetschenien: 24 Kugeln, ein Mord und die Ehre

APZwei Kriege lang hat Tamara Mutajewa in Tschetschenien ausgeharrt und nach den Mördern ihres Bruders gesucht. Zwölf Jahre nach seinem Tod hat sie die Hoffnung aufgegeben und will nach Deutschland fliehen - weil sie von der eigenen Familie bedroht wird.

Ehrenmorde in Tschetschenien sind keine Seltenheit - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    es sei das anständigste Land." natürlich sind wir das. und das Land, dass unkontrolliert einwandern lässt und mit Geld um sich schmeißt. Sie hatte überlegt, als SelbstmordAttentäterin zu sterben. Warum hat sie das nicht getan? aus angst ihre Mutter allein zu lassen, nicht weil es falsch ist. Empfänglich für radikalen Islamismus ist sie. Damit im Grunde nicht asylberechtigt.
  2. #2

    interessant

    Es ist erschreckend, das grade junge Menschen dieses verklärte Bild von Ehre auch in Deutschland haben. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit bis hier an den Bahnhöfen Vermisstenanzeigen hängen...
  3. #3

    Deutschland ist nicht nur das

    sondern auch das reichste. Deshalb plädiere ich dafür alle Flüchtlinge aufzunehmen, die nach Europa wollen. Ferner bin ich dafür, dass man den Armen Menschen den strapaziösen Weg erspart und sie per Flugzeug aus ihren Ländern ausfliegt. Bei den Nordafrikanern würde auch eine anständige Fährverbindung reichen. Wem das in Deutschland nicht gefällt, der kann ja in Rahmen der EU ganz legal das Land verlassen und z. B. nach Tschechen, Kroatien oder Skandinavien ausreisen. Ach ja, das benötigte Geld für den Transport, könnte man bei ALG II einsparen bzw. komplett ersetzen. Die Wirtschaft wird sicher einen Aufschwung erleben. Schließlich würde die Maßnahme extrem den bereits wachsenden Niedriglohnsektor beflügeln und alle wären zufrieden.
  4. #4

    das sind echte Asylanten

    so einer jungen Frau sollte geholfen werden.
  5. #5

    traurig nur...

    ...dass sie keinerlei Chance darauf hat, Asyl in unserer abgeschotteten Wohlstandswelt zu bekommen.
  6. #6

    Gut moglich, dass ihre Geschichte stimmt, dann hat sie auch Anspruch auf Asyl. Wobei man auch sagen muss: Die Frau hat sich mit den Islamisten eingelassen und bereut manchmal sich nicht und die Luft gesprengt zu haben: Wie steht so jemand zur freiheitlich demokratischen Grundordnung?
    Die Tschetschenischen Islamisten, die in einem Brandenburger Asylbewerberheim einer Frau das Baby aus dem Leib geprügelt haben sicherlich sehr schlecht.

    Außerdem ist es ein Einzelschicksal: Ich habe sehr starke Zweifel, dass ALLE 10.000 Tschetschenen vom Ehrenmord bedroht sind.
  7. #7

    Glück und Pech

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Kriege lang hat Tamara Mutajewa in Tschetschenien ausgeharrt und nach den Mördern ihres Bruders gesucht. Zwölf Jahre nach seinem Tod hat sie die Hoffnung aufgegeben
    Wer die Herrschaftsmechanismen des Putinismus verstehen will, muß das Kriegsgeschehen in Tschetschenien seit 1994 respektive seit 1999 studieren. Tschetschenien war für Putin das Versuchslabor, in dem er sein Herrschaftsmodell, das auf Willkür, Rechtlosigkeit und Staatsterror beruht, ausprobiert hat. Tschetschenien war die Initialzündung der heutigen russischen Diktatur und die Blaupause für den heutigen Putinismus. Wenn Russland Glück hat, wird es nicht zu tausendfacher "Säuberung" und Massenmord kommen wie ihn Putin im Nordkaukasus praktiziert hat. Vielleicht hat Russland aber auch Pech und Putin macht in anderen Regionen Russlands damit weiter, womit er in Tschetschenien angefangen hat.
  8. #8

    Was will uns der Schreiber damit sagen?

    Nicht nur in diesem Artikel fällt die völlig sinnfreie Einstellung von Nebensächlichkeiten auf:
    "Bei Tageslicht zeigt sich, dass viele der Ornamente nicht aus Stuck gefertigt sind, sondern aus billigem Styropor." Ich suche nach der versteckten Botschaft bezüglich des bedauernswerten Schicksals der tschetschenischen Zivilisten, allein mir fällt nichts ein.
    Dem Verfasser sei nur empfohlen, nach seiner Rückkehr mal einen Spaziergang im schicken Berliner Prenzlauer Berg zu unternehmen und an die Bossen der sanierten Gründerzeithäuser zu klopfen. Falls er sich wundert, warum es hohl klingt - unter dem Putz ist Styropor!
  9. #9

    Unter den Tschetschenen sind ja die radikalsten Islamisten überhaupt. Momentan wandern sie in Massen nach Deutschland ein und beantragen Asyl.