NSA-Museum: Besuch bei den Supergeheimen

SPIEGEL ONLINEDie Gäste dürfen selbst Geheimdienst spielen: Die National Security Agency unterhält in direkter Nachbarschaft ihres Hauptquartiers ein Museum. Was gibt's da zu sehen? Die Erkundung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-917668.html
  1. #1

    Öffentlichkeitsarbeit ist immer wichtig,

    wenn die Öffentlichkeit "draußen" bleiben muß. Einem Hund würde man einen Knochen hinwerfen, um ihn auf Distanz zu halten
  2. #2

    Oh je...

    > Die National Security Agency sei die "größte, geheimste, fortschrittlichste Spionageorganisation des Planeten", hat NSA-Experte und Buchautor James Bamford festgestellt. <
    Na ja - die "fortschrittlichste"... würde ich es nicht unbedingt nennen allenfalls (in Sachen Technikqualität und -einsatz) die am weitesten vorangeschrittenste (im Irrsinn oder in der Täuschung der Gutgläubigen) könnte man besser sagen.
    "Fortschritt" war nach meinem Eindruck bisher eine positive, also gute Konnotation.
    Auch egal. Sie sind ja so "nett" in der öffentlichen Präsentation ihrer selbst und haben sogar ein Museum.
    Alles ist schick.
  3. #3

    Nicht übertreiben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aber Filmen oder Fotografieren dürfen wir den schwarzen Kasten trotzdem auf keinen Fall. Verboten. Alle Bilder, die es von dem Gebäude gibt, hat der Geheimdienst selbst gemacht. NSA-Museum in den USA: Besuch bei den Supergeheimen - SPIEGEL ONLINE
    Naja, auf Google Maps ist das Gelände hochaufgelöst abgebildet und auch per Street View kann man die Gebäude sehen. Kein Pixel-Alarm im Gegensatz zu den Hysterikern hierzulande, die Angst haben, man könnte auf Street View ihre Balkonpflanzen sehen
  4. #4

    des Planeten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gäste dürfen selbst Geheimdienst spielen: Die National Security Agency unterhält in direkter Nachbarschaft ihres Hauptquartiers ein Museum. Was gibt's da zu sehen? Die Erkundung.

    NSA-Museum in den USA: Besuch bei den Supergeheimen - SPIEGEL ONLINE
    Aha, die NSA sei also die "größte, geheimste, fortschrittlichste Spionageorganisation des Planeten". Genau solch ein Satz verkörpert mal wieder sehr gut das übergroße Selbstbewusstsein, welches wir hier im "Rest der Welt" an Amerika so "lieben".

    Aber was nützt, es, wenn man zwar vor lauter Stolz und Selbstverliebtheit kaum normal geradeaus zu sehen vermag, aber die eigenen "Erfolge" niemandem mitteilen kann. Die Lösung hier: man baut sich ein Museum.
  5. #5

    Im Gegenteil: Heute ist es leichter als früher

    Früher musste man noch mühsam und in zeitaufwendiger Kleinarbeit ermitteln. Die Technik war begrenzt und es wurde observiert.
    Heute werden den Geheimdiensten durch User und Handybenutzer die Informationen sozusagen "auf dem Silbertablett" serviert.
    Der Datenverkehr im Internet ist international und grenzüberschreitend und man kann Informationen allerorts abgreifen.
  6. #6

    Und ganz in der Nähe...

    ...etwa 6 km südlich vom NSA-Gebäude befindet sich direkt am Baltimore-Washington Parkway der "Snowden Cemetary" und kurz dahinter der "Snowden Pond".

    Ich hoffe, es gibt dazu große Schilder, an denen die NSA-Mitarbeiter jeden Tag zweimal vorbeifahren müssen...
  7. #7

    optional

    Bei der NSA sind im gegensatz zum Pentagon keine Schilder die auf ein Fotografieverbot hinweisen...
    Zumindest haben wir keine entdeckt...

    Das Kryptographie-Museum ist aber einen besuch wert wenn man in der Nähe ist. Sehr schöne Ausstellungsstücke gibt es dort.