Hauptstadtflughafen: Landratsamt stellt BER-Teileröffnung in Frage

DPASchwere Schlappe für Hartmut Mehdorn: Der Bauordnungsamt Dahme-Spreewald macht starke Bedenken gegen die Teileröffnung des Hauptstadtflughafens geltend. Für den Flughafenchef bedeutet das gleich ein doppeltes Problem.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-920240.html
  1. #1

    Aha - man plant lange, lange

    einen Flughafen und beginnt ihn dann zu bauen. Und dann bemerkt man, daß das Ding behördlicherseits nicht genehmigt werden kann. Ja sollen wir hier verarscht werden? Das schlägt doch dem Faß den Boden aus!Da ist ja das Wort Bananenrepublik noch ein Kompliment.
  2. #2

    Wie gut....

    ...dass es noch standhafte Genehmigungsbehörden gibt. Der versuch Mehdorns, den BER aus der Schusslinie zu nehmen, in allen Ehren! Aber gerade ei Probebetrieb mit Easy-Jet wäre sicher nicht ganz billig gekommen. Wieviel hätte Mehdorn denn an Easy Jet zahlen müssen, um sie ans Norpier zu lotsen? Wer diese Fluggesellschaft und ihre Geschäftstüchtigkeit kennt weiß, dass die eine erhebliche Gegenleidtung für ihr Entgegenkommen verlangt hätten!
  3. #3

    Schwere Schlappe für Mehdorn??

    Es ist schon erstaunlich,wie Herr Mehdorn,kurz nachdem er den Job angenommen hat,als Sündenbock für das Flughafendesaster herhalten soll.
    Herr Mehdorn versucht,durch eine Teileröffnung die Verluste für den Steuerzahler zu reduzieren.Ihm vorzuwerfen,er wolle die jahrelange Verspätung,für die er gar nicht verantwortlich ist"verschleiern",ist einfach lächerlich.
    Der Beamte,der stolz verkündet,dass eine Teileröffnung nicht über seinen Schreibtisch gehe,wird belobigt.Derjenige,der versucht,das "Schiff ins Wasser"zu bekommen,wird verunglimpft.
    Herr Mehdorn muss Masochist sein,sonst hätte er den Job nicht angenommen.
  4. #4

    Bürokratie pur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Schlappe für Hartmut Mehdorn: Der Bauordnungsamt Dahme-Spreewald macht starke Bedenken gegen die Teileröffnung des Hauptstadtflughafens geltend. Für den Flughafenchef bedeutet das gleich ein doppeltes Problem.

    Hauptstadtflughafen: Landratsamt hat Bedenken gegen Teileröffnung - SPIEGEL ONLINE
    Aha, nun was mich schon länger stört, irgendwelche Provinzbehörden müssen plötzlich Grossprojekte beurteilen. Das größte Projekt vorher war die Biogasanlage von Bauer Willems. Die meisten Großprojekte finden heute außerhalb der großen Städte statt und liegen plötzlich
    auf dem Tisch überforderter Sachbearbeiter. Das Bauamt Dümselhafen-Püpselsee muss dann den neuen Containerhafen genehmigen. Völliger Unsinn. Vielleicht sollte man eine übergeordnete Genehmigungsinstanz für Megaprojekte schaffen wo man know how sammelt, auch um konkrete Hilfestellung zu geben. Es ist nicht im Interesse der Bürger, wenn der Flughafen am Schluss das Budget der Griechenlandhilfe in den Schatten stellt weil eine Minibehörde außer 'nein' keine Ideen hat.
  5. #5

    Geduld

    ich denke man sollte in Deutschland mal seine vollkommen überzogenen Anforderungen an den zeitlichen Ablauf von Bauprojekten mal deutlich zurück schrauben.
    Der Bau des Kölner Domms hat 600 Jahre gedauert. Und der Dom ist doch recht nett geworden. Zumindest ist er ein Touristenattraktion. Insofern habe ich volles Vertrauen daß unsere Bauherren auch in ein paar hundert Jahren einen BER und ein Stuttgart-21,, eine Elbphilharmonie und eine Kölner Ubahn und einiges mehr hinstellen werden, was unsere Nachkommen dann bestaunen können.
  6. #6

    Hier ist nur das sichtbare Problem aufgezeigt

    die NAchbarn des FBB werden wie dümmes ... behandelt. Selbst im unmenschlichen Flörsheim geht es den Menschen noch besser als am BER.

    Die Verantwortlichen denken nicht einmal darüber nach , ein Aufkaufprogramm der Anlieger ( CASA- Programm ) zu starten, dabei sind die Orte in Berlin noch näher dran als die Betroffenen in Frankfurt.

    Mehdorn hat die Keule herausgefahren u
  7. #7

    optional

    die Nachbarn des BER werden wie dümmes ... behandelt. Selbst im unmenschlichen Flörsheim geht es den Menschen noch besser als am BER.

    Die Verantwortlichen denken nicht einmal darüber nach , ein Aufkaufprogramm der Anlieger ( CASA- Programm ) zu starten, dabei sind die Orte in Berlin noch näher dran als die Betroffenen in Frankfurt.

    Mehdorn hat die Keule herausgefahren und versucht nun durch namhafte Gutachter den Bürgern den Wert der Grundstücke klein zu rechnen. MAn will es kaum glauben, je näher sie am FH wohnen, je weniger Schallschutz soll man erhalten.

    Diese Menschenverachtung ist ohne Beispiel in Deutschland und wer es nicht sehen will- sieht es auch bei deN Behörden . Sie sind es satt Gesetze zu brechen und zeigen auch Mehdorn keine Entgegenkommen mehr.
  8. #8

    Ach, der Herr Mehdorn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Schlappe für Hartmut Mehdorn: Der Bauordnungsamt Dahme-Spreewald macht starke Bedenken gegen die Teileröffnung des Hauptstadtflughafens geltend. Für den Flughafenchef bedeutet das gleich ein doppeltes Problem.

    Hauptstadtflughafen: Landratsamt hat Bedenken gegen Teileröffnung - SPIEGEL ONLINE
    Was erwartet man denn von diesem Mann? Meines Wissens hat er schon öfter Mist gebaut: Was war denn bei Heidelberger Druck? Was bei einer Fluggesellschaft (der Name fällt mir gerade nicht ein; ich fliege nicht), bei der Deutschen Bahn?

    Die Aufsichtsratsmitglieder von BER müssen m.E. besoffen gewesen sein, als sie diesen Mann zum Krisenmanager kürten.
  9. #9

    Typisch Mehdorn

    Hektisch trifft er undurchdachte Entscheidungen in Teilbereichen, von denen er häufig keine Ahnung hat. Die Schadensbeitigung müssen dann andere übernehmen.

    Seine Arbeitsweise, ad hoc ohne Rücksicht auf die gesamte Kette Einzelsegmente eines Plans zu beschleunigen, trägt im Augenblick bei der Bundesbahn die faulen Früchte. Jetzt richtet der bei BER auch ein Chaos an.