"Das Mädchen Wadjda": Radeln für die Revolution

Neue VisionenDass es diesen Film gibt, grenzt an ein Wunder. "Das Mädchen Wadjda" ist der erste Kinofilm, der jemals in Saudi-Arabien gedreht wurde - und dann auch noch von einer Frau. Die zehnjährige Titelheldin kämpft für ein eigenes Fahrrad.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/da...-a-919136.html
  1. #1

    .

    Achja, der Islam. Heilstiftende Religion, für die 50% der Menschheit von Geburt an minderwertig sind. Da ist es schon ein Wunder, dass jemand überhaupt kritisch denkt und weiterlebt.
  2. #2

    Hoffentlich bewirkt

    der Film etwas in den Köpfen der männlichen Saudis. Kann ja wohl nicht sein, das ein Geschlecht privilegierter leben darf als das Andere. So steht das sicher nicht im Koran. Bin gespannt auf den Film.
  3. #3

    Film und Bildverbot?

    Wie vereinbart sich denn das Abbildungsverbot des Korans für Menschen mit dem Drehen eines Films?

    Oder kann Allah nicht in die Speicherkarten hinein schauen? So wie er auch nicht sieht, wenn die Gläubigen zur Fastenzeit nach Sonnenuntergang wahre Fressorgien feiern?
  4. #4

    Froh und sprachlos

    es freut mch sehr das es den Film gibt, aber ich bin auch geschockt über mich selber weil ich nicht gewusst habe das es so ein Leben für Frauen in unserer heutigen zeit noch gibt.
  5. #5

    Verbündeter

    Das ist der Verbündete, dem wir umfangreich Waffen liefern. Vor der Wahl sollte man checken, wie der entsprechende Direktkandidat abgestimmt hat, siehe Abgeordnetenwatch. Ansonsten ist eine Empörung über die Zustände dort nutzlos.
  6. #6

    Sofort einen

    Solche Filme sollten einen Oscar bekommen, denn diese zeigen das wahre Leben in der Welt. Ich hoffe dieser Film wird ein riesen Erfolg und viel Glück in der Zukunft den Machern. Endlich mal weg von der westlichen Einheitssoße
  7. #7

    Köpfe der männlichen Saudis

    Sie müssen sich von westlichen Vorstellungen lösen, um die Lebenssituation der Frauen in vielen muslimischen Ländern zu verstehen. Frauen gehören zum Haushalt des Mannes, also zum Besitz. Das war auch im alten Judentum so und auch im Christentum hatte diese Lebenspraxis bis zur Aufklärung Bestand. Daß das so ist, ist in den zehn Geboten manifestiert. Wenn man so will, sind Frauen im Orient die letzten Sklaven, die nicht von der Menschenrechtscharta erreicht werden. Erst eine gesellschaftliche Umschichtung wie die neuzeitlichen Staats- und Gesellschaftstheorien bei uns werden daran was ändern. Leider ist das so.
  8. #8

    Muster-Naivität.

    Zitat von warlord Beitrag anzeigen
    der Film etwas in den Köpfen der männlichen Saudis. Kann ja wohl nicht sein, das ein Geschlecht privilegierter leben darf als das Andere. So steht das sicher nicht im Koran. Bin gespannt auf den Film.
    "So steht das sicher nicht im Koran"?

    Das stimmt, von Fahrrädern steht da nichts.

    Schon, wenn die Sprecherin des Filmausschnitts von "Regeln und Konventionen" redet, nur um das Wort "Islam" nicht zu nennen, erkennt man wo die Toleranz der ach-so-Toleranten aufhört.
    Selbst wenn die Aussage des Films mit dem Zaunpfahl auf sie einprügelt (das Mädchen muss den frauenverachtenden, sie als Menschen zweiter Klasse bezeichnenden Koran auswendig lernen, um eine der unzähligen Disrkiminierungen zu überwinden) würden linke "Ausländerfreunde" immer noch von "Konventionen" stammeln und sehen, ob man nicht vielleicht Kollonien und viktorianische Prüderie dafür verantwortlich machen kann.
  9. #9

    Unverantwortlich

    Es ist unverantwortlich dass wir Europäer ebenso wie die USA ein derart frauenverachtendes, ja menschenverachtendes Feudalsystem mit Waffenlieferungen unterstützt.
    Wo bleibt unser Glaube an Freiheit und Gleichheit?