Statistik-Zwischenruf: Twitter sagt nicht das Wahlergebnis vorher

AP/dpaDie Nennung bestimmter Hashtags auf Twitter lässt sich prima auszählen und in schönen Grafiken verarbeiten. Doch über Wahlergebnisse sagt das Tweet-Auszählen wenig aus, warnt der Politologe Andreas Jungherr.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-919915.html
  1. #10

    Copy-Paste

    Und so wirklich neu ist die Erkenntnis über Twitter und Wahlprognosen vom Autor auch nicht:

    http://blog.zeit.de/zweitstimme/2010/12/13/twitterprognosen-oder-warum-die-piratenpartei-beinahe-die-wahl-2009-gewonnen-hatte/
  2. #11

    Wahlradar

    Wer mal etwas andere Hochrechnungen als die Üblichen sehen möchte, die m.A.n. der Realität näher kommen könnten, sollte sich das hier ansehen:

    Das neue Wahl-Radar ist da: - Wahlradar

    Der Aktuellste: http://transmedia.typepad.com/files/...2-sep-2013.pdf

    Interessant dabei ist, dass die Zahlen mit den bekannten Hochrechnungen insgesamt übereinstimmen, nur die Union liegt unter 40% und die AfD über 5%. Zitat: "Wir kommen nach wie vor zu dem Ergebnis, dass CDU/CSU in den veröffentlichten Meinungsumfragen etwa um 4 % bis 5 % zu hoch und die AfD umgekehrt zu schlecht bewertet sind. Die AfD liegt nach wie vor stabil über 7 % und hat gute Aussichten die 5%-Hürde zu überspringen.
    Wie schon in den letzten Ausgaben dargestellt, vermuten wir einen systematischen Fehler in der Erfassung der CDU/CSU- und AfD-Wählerschaft bei den Meinungsumfragen."
  3. #12

    Lächerlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Andreas Jungherr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Dort forscht er über die Rolle des Internets in der politischen Kommunikation und in Wahlkämpfen.

    Statistik-Zwischenruf: Twitter sagt nicht das Wahlergebnis vorher - SPIEGEL ONLINE
    Gibt es im Studium zur politischen Soziologie eine Notwendigkeit sich mit Begriffen wie Statistik, Signifikanz eine Aussage oder Stichprobensystematik auseinanderzusetzen?
    Ich empfehle Hr. Jungherr sich einmal folgenden Absatz durchzulesen: The Literary Digest
    Naja, vielleicht versucht er ja demnächst die Zahl der roten oder gelben Schals bei Fußballfans mit Wahlergebnissen der SPD bzw. FDP zu verbinden.
  4. #13

    Zitat von henniman Beitrag anzeigen
    Hier warnt also ein "Wissenschaftler" vor der Anwendung von Twitter-Analysen zu Wahlprognosen. Aber der Artikel benennt gar keine solche Twitter-Wahlprognose. Um welche Twitter-Wahlprognose geht es denn, die wir nicht ernst nehmen sollen ?
    Offensichtlich die Twitter-Wahlprognosen, in denen die Piraten, AfD und die Linken eine relevante Rolle spielen könnten.
  5. #14

    Bitte merken!

    Ich würde gerne, daß man sich das merkt, was Herr Jungherr hier geschrieben hat!!!
    Nach der Wahl hätte ich das dann gerne in einem 2. Artikel von ihm noch einmal bearbeitet.
    Wenn man z.B. auf Wahl-o-Meter nachliest, wie die Auswertung zustande kommt, glaube ich solchen Vorhersagen mittlerweile viel mehr als den alten Meinungsbildungsinstituten.
    In dem Zusammenhang möchte ich auch auf die 20%(!!!) Spread zwischen ARD und ZDF-Umfrage nach dem Kanzlerduell hinweisen! Was sagt uns das zum Thema Präzision der herkömmlichen Tools?
  6. #15

    Ziemlich platt diese

    Gute Analysetools, die auf Twitter o. anderen digitalen Medien basieren, gehen deutlich komplexer an die Auswertung als es der Autor hier darstellt. Und sie sind mittlerweile auch sehr zielgenau, in jedem Fall besser als herkömmliche, umfragebasierte Methoden a la Forsa, Emnid etc.
    Der Artikel hier bei SPON lässt eine atuelle und wissenschaftliche Herangehensweise leider vermissen, vermutlich eine Auftragsarbeit der herkömmlichen Meinungsforscher, die ihre Felle schwimmen sehen, da im Vergleich viel zu teuer und unpräzise. Aber an der Uni Bamberg hat ja auch Frhr. v.z. Guttenberg mit summa cum laude "promoviert".
  7. #16

    Diese Arbeit von Uni-Politologe Jungherr

    wirft die Frage auf, ob sich nicht Milliarden € an jährlichen Aufwendungen für die Unis sparen ließen. Sowas plattes! Und wird auch noch in einem großen Magazin veröffentlicht! Das spricht Bände. Noch nicht EINMAL wurde das Wahl-O-Meter im Spiegel besprochen oder erwähnt, aber solche tumben "Analysen" erscheinen stante-pede. Von wegen Unabhängigkeit der Forschung, von wegen Überparteilichkeit der Medien, von wegen Wahrheit, Treu und Glauben. Nur noch das Verteidigen von Pfründen durch altgeknüpfte Seilschaften.
  8. #17

    Die erste Frage müsste lauten...

    Doch über Wahlergebnisse sagt das Tweet-Auszählen wenig aus, warnt der Politologe Andreas Jungherr.
    ... Wer kommt überhaupt auf derart Unsinnige Ideen.
  9. #18

    Hochrechnungen direkt aus der Wahlkampfzentrale

    Zitat von Netcube Beitrag anzeigen
    Wer mal etwas andere Hochrechnungen als die Üblichen sehen möchte, die m.A.n. der Realität näher kommen könnten, sollte sich das hier ansehen:

    Das neue Wahl-Radar ist da: - Wahlradar

    Der Aktuellste: http://transmedia.typepad.com/files/...2-sep-2013.pdf

    Interessant dabei ist, dass die Zahlen mit den bekannten Hochrechnungen insgesamt übereinstimmen, nur die Union liegt unter 40% und die AfD über 5%. Zitat: "Wir kommen nach wie vor zu dem Ergebnis, dass CDU/CSU in den veröffentlichten Meinungsumfragen etwa um 4 % bis 5 % zu hoch und die AfD umgekehrt zu schlecht bewertet sind. Die AfD liegt nach wie vor stabil über 7 % und hat gute Aussichten die 5%-Hürde zu überspringen.
    Wie schon in den letzten Ausgaben dargestellt, vermuten wir einen systematischen Fehler in der Erfassung der CDU/CSU- und AfD-Wählerschaft bei den Meinungsumfragen."
    sind natürlich in der Tat "etwas andere Hochrechnungen als die Üblichen [sic]".

    sehr informativ, dieses Wahlradar. Kurzer Blick aufs Impressum: osicom GmbH, Geschäftsführer Wolfgang Osinski, Düsseldorf

    Google-Suche: Wolfgang Osinski AfD Düsseldorf

    Nicht, dass ich mich nicht freuen würde, sollte die AfD der Union tatsächlich exakt 4,9 Prozentpunkte abknapsen. Aber ganz so unredlich muss man bei dem Versuch ja auch nicht gleich vorgehen.
  10. #19

    Snowden

    Alle Blicke wenden sich zu Snowden? Hat er noch was im Sack, um im letzten Moment den Gemerkelten Unsicherheit zu schenken? Er weiß, dass er eine Chance hat, denn die, die Produkt Macher aus den USA brauchen immer Zeit, die Überwachungsdaten auszuwerten nicht 2017, aber 2013 brauchen sie noch etwas Zeit, 5 Tage vor der Wahl, besser 3 Tage vor der Wahl müsste es zum Eklat kommen, vielleicht kippt die Kanzlerin und gesteht die Manipulationen oder sonst einer der Produkt Politiker, irgendeiner der merkt, dass es jetzt um die Wurst geht und endlich die befreienden Worte spricht.
    Wir haben eine Diktatur ohne Diktator, der Herrscher dieser Unterwelt muss herauskriechen und sich zeigen, oder die Gruppe, oder wer auch immer. Lasst uns die Daumen drücken, denn wenn wirklich die Union der Überwacher die UDÜ gewinnt, ist es aus und Auswandern gibt es ja heute nicht mehr....