Syrian Electronic Army: Syrische Hacker attackieren Website der US-Marines

DPADie US-Marines sind Opfer eines Angriffs der syrischen Hackertruppe geworden: Die Syrian Electronic Army legte am Sonntagabend die Rekrutierungsseite der Marineinfanterie lahm und füllte sie mit Aufrufen gegen einen US-Einsatz in Syrien.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-919892.html
  1. #10

    Es reicht

    Hört doch endlich auf mit diesen platten sublimen Begriffen wie "die selbsternannten" (Cyber-Kämpfer).

    Hiermit erkläre ich öffentlich: ICH habe sie so genant. Würdet Ihr das Bitte zukünftig dann immer korrekt so schreiben?!!!
  2. #11

    Cyber-War

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Marines sind Opfer eines Angriffs der syrischen Hackertruppe geworden: Die Syrian Electronic Army...
    jetzt fehlt nur noch, dass Präsident Obama entrüstet erklärt, dass diese Art der elektronischen Kriegsführung ein Angiff auf die nationale Sicherheit der USA wären, den man keinesfalls dulden könnte...

    Wie schon ein anderer Forist vor mir bemerkte, ist durch den Hackerangriff niemand gestorben und Recht haben sie auch noch. Ich finde es auch völlig legitim, dass, nachdem Obama auf allen Kanälen zum Krieg gegen die Syrer hetzt, diese ihr Land verteidigen wollen, indem sie die Jungs von der US-Army davon zu überzeugen versuchen, dass sie nur als Kanonenfutter in den Krieg ziehen werden. Und nicht für eine gute Sache. Oder will irgend jemand, dass AlQaeda in Syrien gewinnt?
  3. #12

    berechtigtes Zögern

    Zitat von tbax Beitrag anzeigen
    ...aber worin begründet sich dieses Zögern gegenüber miesen kleinen Massenmördern?
    darin, dass bis jetzt noch nicht klar ist, WER den Giftgasanschlag verübte: die Regierungstruppen, eine Rebellengruppe, ein ausländischer Geheimdienst...
    Und das, was Präsident Obama plant, nur ein paar Raketen abzuwerfen um "Assad zu bestrafen", aber keinen Regime-Change, keine "boots-on-the-ground", ist sowieso Unsinn. Das schafft nur böses Blut. Noch mehr Hass auf die Amerikaner. Falls der in der Region überhaupt noch steigerungsfähig ist...

    Den Kongress zu befragen, nachdem Großbritannien nicht mit von der Partie ist, ist Obamas einzige Chance "Gesicht zu wahren". Verweigert der Kongress seine Zustimmung, dann kann Obama sagen: "sorry, ich wollte ja, aber ich kann nicht". Wie Cameron auch. Gibt der Kongress seine Zustimmung, dann hat Obama freie Hand. Und wenn's schief geht, dann hat er diese Fehlentscheidung nicht alleine getroffen.

    Davon mal abgesehen, dass spontan abgeworfene Bomben sowieso die Falschen getroffen hätten. Oder wie wollten Sie die Bomben auf die Giftgasmörder zielgerichtet abfeuern? Wie würden Sie Assad und sein Oberkommando zielgenau treffen wollen? - Da müsste man schon ein paar CIA-Scharfschützen den Auftrag erteilen, genau auf diese Herren und NUR auf diese Herren anzulegen. Das wäre mal was...aber das gibt's nur in Hollywood-Filmen.
  4. #13

    --

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    darin, dass bis jetzt noch nicht klar ist, WER den Giftgasanschlag verübte: die Regierungstruppen, eine Rebellengruppe, ein ausländischer Geheimdienst...
    Und das, was Präsident Obama plant, nur ein paar Raketen abzuwerfen um "Assad zu bestrafen", aber keinen Regime-Change, keine "boots-on-the-ground", ist sowieso Unsinn. Das schafft nur böses Blut. Noch mehr Hass auf die Amerikaner. Falls der in der Region überhaupt noch steigerungsfähig ist...

    ....
    Und genau das ist das Vorhaben der US-Regierung!
  5. #14

    Bravo SEA!

    Die haben einfach recht. Coole Aktion! Es scheint auch in der Tat viel Widerstand vonseiten der US-amerikanischen Armee zu geben. Insbesondere solche Soldaten die schon selbst im Irak erlebt haben, dass "killiing arabs" doch nicht so cool und lustig ist und auch dem persönlichen Glück überhaupt nicht förderlich, im Gegenteil. Die US-Army hat die höchste Selbstmordrate unter den Armeen der Welt.
  6. #15

    "Warum? Halten Sie es nicht für möglich, dass auch amerikanische Soldaten sich mal Gedanken über die schwachsinnigen Entscheidungen der Psychopathen an der Spitze machen??"
    Nein, da kenn ich doch zuviele Amerikaner.
  7. #16

    Zitat von tbax Beitrag anzeigen
    Hoffentlich führt die USA bald die Strafaktion aus, die Lohnschreiber und Verteidiger von Massenmördern und Hackergruppen zerstören jede ernsthafte Diskussion.
    Bei Saddam hatten die USA gar kein Problem, als der Chemiewaffen gegen den Iran eingesetzt hatte. Gemäß dem Motto "er ist ein Mörder, aber er ist unser Mörder." Später, als man ihn dann nicht mehr haben wollte, hat man mit gefälschten Beweisen einen Angriffskrieg gegen ihn geführt (so wie man das ja in Vietnam bereits gemacht hatte). Soviel also zu den "edlen Strafaktionen" der USA.
    Bei Assad wird die "Strafaktion" gar nichts bringen, außer Toten unter der Zivilbevölkerung und höheren Aktienkursen bei den Waffenlieferanten. Man will Assad ja auch gar nicht beseitigen, weil die Rebellen als Alternative auch nichts taugen. Wozu fordern Sie also jetzt Aktionismus? Um der Aktion willen? Um es "Assad mal so richtig zu zeigen"? Oder was soll das ganze?
  8. #17

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Marines sind Opfer eines Angriffs der syrischen Hackertruppe geworden: Die Syrian Electronic Army legte am Sonntagabend die Rekrutierungsseite der Marineinfanterie lahm und füllte sie mit Aufrufen gegen einen US-Einsatz in Syrien.

    Syrian Electronic Army: Hacker attackieren Website der US-Marines - SPIEGEL ONLINE
    Ein leichtes Schmunzeln kann ich mir da doch nicht verkneifen.
  9. #18

    Denken Sie wirklich

    nur eine Seite könnte Bilder oder Funkmitschnitte fälschen?

    Nochmal zum Mitschreiben für die betroffenen Staatsmänner:
    1. Klären was wirklich vorgefallen ist
    2. Die Fakten im Rahmen des UNO-Sicherheitsrates präsentieren
    3. dort gemeinsame Beschlüsse fassen bzw. zumindest weite Rückendeckung sichern
    4. Handeln

    und nicht
    vor dem Vorliegen der Analysen der UNO-Experten Drohkulissen aufbauen, nichtssagende "Beweisfetzen" in die Medien werfen, vorneweg Konfliktparteien aufrüsten und dann doch wieder zurückrudern

    Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber gegen diese Scharade des Herrn Friedensnobelpreisträgers wirkte Colin Powells Theater 2005 regelrecht seriös.