Aktienmärkte in den USA: Warum sich Anleger für einen Crash wappnen sollten

DPADroht an den Aktienmärkten ein Absturz wie einst 1987? Die Parallelen sind vor allem in den USA frappierend - angefangen von der Sorglosigkeit der Anleger über die steigenden Zinsen bis hin zu übertriebenen Bewertungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-919345.html
  1. #1

    Boombum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Droht an den Aktienmärkten ein Absturz wie einst 1987? Die Parallelen sind vor allem in den USA frappierend - angefangen von der Sorglosigkeit der Anleger über die steigenden Zinsen bis hin zu übertriebenen Bewertungen.

    Börse: Droht ein Crash wie einst am Schwarzen Montag 1987? - SPIEGEL ONLINE
    Das sollte eigentlich alles auch Bernanke von der Fed wissen. Und weil es so ist, kann er eigentlich an der Politik des billigen Geldes nichts ändern. Und solange Dollars gedruckt werden und praktisch ohne Zinsen zum Kaufen von Aktien genutzt werden können, solange wird der Boom anhalten...
  2. #2

    In der Realität angekommen

    Vor einem halben Jahr haben alle "Gurus" und "Experten" solche Unkenrufe als blanken Irrsinn abgetan, doch plötzlich scheinen sie in der Realität angekommen zu sein und die Höschen fangen an zu flattern!
  3. #3

    das problem,

    das der befürchtung - bevorstehender crash in den USA? - zugrunde liegt, kann man schlicht und einfach so beschreiben/benennen: liquiditätsfalle, "anlage-notstand", alleinig liquiditätsgetriebene anlage-strategien. bedeutet für normalverbraucher: durch künstliche flutung der anlage- und finanzmärkte mit überschießender liquidität (s. USA, japan, u.a.) werden anleger - private wie institutionelle - derart unter druck gesetzt, dass sie mangels überhaupt verzinster alternative in buchstäblich alles hineingehen. kurzfristiges billiges geld, ohne wirkliche alternative, in unsicheren märkten investiert in "produkte" ohne sicherheit und sinn ergibt - was? parallelen zum oktobercrash von 1929!
  4. #4

    Aber kein Boom währt ewig

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    Das sollte eigentlich alles auch Bernanke von der Fed wissen. Und weil es so ist, kann er eigentlich an der Politik des billigen Geldes nichts ändern. Und solange Dollars gedruckt werden und praktisch ohne Zinsen zum Kaufen von Aktien genutzt werden können, solange wird der Boom anhalten...
    Und auch Niedrigzinspolitik muss irgendwann ein Ende haben. Bloß wann? Gretchenfrage!
  5. #5

    Börsencrash

    Der einzige Grund einen Crash herbeizureden ist, dass die sogenannten Experten nur Geld verdienen, wenn die Kurse in bewegung sind. Da hilft ein Crash ungemein.
  6. #6

    Eine ganz einfache Regel...

    Eine ganz einfache Regel: Nach dem Crash ist vor dem (nächsten) Crash. So what ,-)
  7. #7

    optional

    Ist doch praktisch, die überschüssige Liquidität wird verbrannt und die FED muss nicht mal was dafür tun.
  8. #8

    Statistik

    Ich rechne persönlich schon lange mit einem Absturz , auch des DAX. Der will aber nicht kommen solange das Geld billig und die Politik willig ist. Wenn es dann rummst rappelt es richtig im Karton weil es niemand vorhergesehen hat oder wahrnehmen wollte. So ist der Markt aber auch hier wird jeder nur aus schaden klug.
  9. #9

    Dass in letzter Zeit vermehrt über einen Crash spekuliert wird...

    ... ist das sicherste Indiz, dass es keinen geben wird.

    Übrigens kann man über die Bewertung der US-Börsen trefflich streiten: Die Weltwirtschaft scheint sich ja zu verbessern, dadurch werden auch die Gewinne der US-Unternehmen steigen, und im Gegenzug sinkt die Bewertung der Aktien.

    Und zumindest in Europa ist die Bewertung derzeit wahrlich nicht zu hoch, eher im Gegenteil - langfristig betrachtet ist sie sogar auf ziemlich niedrigem Niveau.