Fakten-Check zum TV-Duell: Wer bei welchen Aussagen geschummelt hat

APIn 90-Sekunden-Antworten sollten Angela Merkel und Peer Steinbrück die Probleme Deutschlands und der Welt diskutieren. Welches Argument war richtig, welches falsch? Wer hat Klartext geredet, wer ist ausgewichen? Der Fakten-Check der SPIEGEL-Dokumentation.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-919794.html
  1. #1

    In diesem Artikel

    werden Äpfel mit Birnen verglichen und und reichlich Punkte per Zufallsprinzip verteilt. Ein echtes Punktesystem ist nicht im Ansatz zu erkennen. Für mich hat Merkel lediglich weichgespülte Luftblasen von sich gegeben, aus denen sich keine Position erkennen lässt. Die dreisteste Verschleierung wagte Frau Merkel, als sie über die NSA Angelegenheit sagte, dass deutsches Recht auf deutschem Boden eingehalten werden müsse. Ich glaube, dass dies eine wohlformulierte Aussage war und sie mit Sicherheit darüber informiert wurde, dass eine Suchanfrage im Internet (bei Google oder FB) sehr wohl deutschen Boden verlässt. Die Nachfrage, ob die USA die Anfragen der BRD bejahte sie lediglich ohne weitere Ausführungen, zumindest hinsichtlich der Qualität der amerikanschen Antwort. Wer bei einem solch zentralen und bewegenden Punkt nichts zur Sache zu sagen hat, sitzt auf einem gewaltigen Vulkan. Ich traue unserer Bundeskanzlerin jedenfalls nicht zu die wichtigen Probleme entsprechend des Amtseides lösen zu können.
  2. #2

    optional

    Niemand hat geschummelt. Beide waren langweilig und Inhaltslos ich erinnere mich noch zu Zeiten als Franz Josef Strauss da war da gab es richtige Politik und auch Emotionen konnte man sehen auch der hoch interlektuelle Altkanzler Helmut Schmidt war durch aus in der Lage ganz ordentich Kontra zu geben und erst recht noch Herbert Wehner, das war eine Politfigur die ich immer sehr geschätzt habe da flogen richtig die Fetzen da konnte man Programme, Inhalte und wo für die Einzelnen standen sehen und es gab auch ganz getrennte Lienien in den Parteien da konnte wirklich noch wälen, ich vermisse solche Größen wie Franz Josef Strauss und Herbert Wehner sie waren Menschen die geradeaus waren und sie namen kein Blatt vor dem Mund und man wusste woran man war.
  3. #3

    Punktvergabe

    Die Punktevergabe ist alles andere als objektiv. Über den Mindestlohn gibt es keinen Konsens, deshalb gibt es keinen Punkt für Steinbrück? Dann könnte man bei fast allen Fragen die Punkte verweigern.
  4. #4

    Zitat von spon
    Merkel weiter: Zu beachten sei auch, dass Pensionen anders als Renten versteuert werden müssten. Auch das ist falsch: Renten werden ebenfalls grundsätzlich versteuert. Ein langfristiges Übergangsverfahren bewirkt allerdings, dass in der Praxis Rentner oft keine oder kaum Steuern zahlen. Halber Punkt für Steinbrück - aber ob Wähler aus dem öffentlichen Dienst es ihm danken?
    Halb richtig ist trotzdem ganz falsch liebe Redaktion.
    Richtig ist: Renten sind gemäß Einkommensteuergesetz nur mit dem Ertragsanteil steuerfrei, wobei die nachgelagerte Besteuerung (heute von der Steuer abgesetzt, später versteuert) zu einem sinkenden Ertragsanteil führt.
    Pensionen sind und bleiben weiterhin VOLL steuerpflichtig.
  5. #5

    Pensionen vs. Renten

    Bei unseren Jammerbeamten, die immer noch glauben, ihre opulenten "Ruhegehälter" seien so eine Art posthume Wiedergutmachung für ein durchweg geringeres Arbeitseinkommen während ihres aktiven Berufslebens (was - von Ausnahmen abgesehen - schon lange nicht mehr zutrifft), hat Steinbrück sicherlich verschissen.

    Merkels Hinweis auf die ausgleichende Funktion von zusätzlichen Betriebsrenten ging übrigens ebenfalls weitgehend ins Leere, denn wer außer den Beschäftigten von Großunternehmen und des Öffentlichen Dienstes (VBL) erhält die denn noch? Im Übrigen müssen die Betreffenden dafür auch eigene Beiträge zahlen!
  6. #6

    ihre Punkteverteilung

    verstehe wer will, dafuer dass Steinbruecksich nicht an einer grossen Koalition beteiligen will gibts einen halben Punkt??? Fuer die Tatsache dass Pflegekraefte fehlen bekommt Steinbrueck einen Punkt.... diese fehlen aber schon seit langen Jahren! Ich denke man erkennt bei der vergabe der Punkte wo die Punkteverteiler politisch stehen!
  7. #7

    Verschwendete Sendezeit

    Der einzige feststellbare Unterschied zwischen beiden Kandidaten, war der Grad ihrer Unglaubwürdigkeit.
    Zum Glück gibt es diesmal eine Alternative.
  8. #8

    Schlechte Arbeit..

    des Teams für diese Punktevergabe. Offenbar regiert hier keine Regel, sondern die Beliebigkeit. Warum nur vergessen Journalisten, was sie sind und welches ihr Auftrag ist, wenn Wahlkampf ist und mutieren von messerscharfen berichtenden Mitdenkern zu lamentierenden und manipulierenden "Fussballsuportern"? Der Pöbel und die Kandidaten verlieren bei diesem "Low-Level" Punktesystem mit einer einzigen Regel: die der Beliebigkeit des Autors!
  9. #9

    6 zu 8,5 Punkte ist doch kein Kopf-an-Kopf-Rennen....