Bayerns Supercup-Triumph: Beginn einer glücklichen Beziehung

AP/dpaMit dem Sieg im Supercup komplettieren die Bayern ihren Trophäensatz. Doch der Triumph über den FC Chelsea ist nur vordergründig die gelungene Revanche für das verlorene Champions-League-Finale 2012. Der Erfolg ist ein erstes Zeichen, dass Team und Trainer Guardiola zusammenfinden.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-919624.html
  1. #1

    Dumm gelaufen

    Man merkt dem Autor sehr deutlich an, dass er vom Ergebnis sehr enttäuscht ist.
    Viel lieber hätte er das Bayern-Projekt vorzeitig für gescheitert erklärt, hätte davon geschrieben, dass das Engagement von Guardiola ein großes Missverständnis war und die Bayern nun vor einem Scherbenhaufen stünden.
    Dumm gelaufen für schlagzeilengierige Journalisten.
  2. #2

    Mourinho

    betonte mehrmals, dass die bessere Mannschaft verloren habe. Nun ja, the 'Special/Happy One' oder doch the 'Especially Unhappy One' muss es ja wissen.
  3. #3

    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht

    Jawoll, jetzt auch noch der Supercup! Der krönende Abschluss einer tollen Woche für die Bayern. Erst hat man, in einem schwierigen Auswärtsspiel ersatzgeschwächt einen verdienten Punkt in Freiburg geholt. Dann kam die überfällige Ehrung für Franck Ribéry und schließlich das tolle Spiel um den Supercup, der jetzt endlich auch mal gewonnen wurde.

    Die goldene Ananas? Wohl eher eine süße, saftige gold-gelbe Ananas mit frischer Sahne, das ist dieser Supercup! Man hat gesehen, wie ernst beide Mannschaften das Spiel angegangen sind. Und die Spieler der Bayern und ihre Fans im Stadion haben sich richtig gefreut, denn:

    Es ging schließlich um das wichtigste, das einzige was man mit ins Grab nehmen kann: die Ehre. Dieses Spiel wird Mannschaft und Trainer weiter zusammenschweißen!

    Chelseas war spielerisch unterlegen und hat sich durch andauerndes foulen selbst dezimiert. Bayern hat verdient gewonnen, sich nie aufgeben, gekämpft und letzlich dann doch noch den Ball reingestokelt. Das ist kein Dusel, das ist eine Frage des Charakters!
  4. #4

    @#1

    Interessant, was MAN immer gleich so merkt. MIR geht es nämlich gar nicht so. Der Artikel gibt die Situation des FC Bayern derzeit sachlich wieder. Und was der Autor geschrieben hätte, hätte Bayern verloren, ist völlig hypothetisch.
  5. #5

    Glückwunsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Sieg im Supercup komplettieren die Bayern ihren Trophäensatz. Doch der Triumph über den FC Chelsea ist nur vordergründig die gelungene Revanche für das verlorene Champions-League-Finale 2012. Der Erfolg ist ein erstes Zeichen, dass Team und Trainer Guardiola zusammenfinden.

    Bayern siegt im Elfmeterschießen gegen Chelsea im Supercup - SPIEGEL ONLINE
    Dennoch sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Das haltbare 1:0, weiterhin Herumgeeiere im Mittelfeld, schlechte Chancenverwertung und der gehaltene Elfer (den Kullerball von Lukaku hätte auch Ernst Napf vom FC Horneburg gehalten). Da gibt's noch viel zu tun. Wenn Guardiola es nicht schafft, auch ein wenig auf die Spieler einzugehen statt eher zu fordern, die Spieler müßten ihn verstehen lernen, dann könnte es in der BL erst einmal so weitergehen wie bisher. Man soll es nicht beschreien, aber in München ticken die Uhren anders. Wenn erst die Granden nervös werden angesichts des derzeitigen Tabellenranges, könnte der Trainer schon zur Winterpause sein Deutschstudium beenden.
  6. #6

    oj

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Dennoch sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Das haltbare 1:0, weiterhin Herumgeeiere im Mittelfeld, schlechte Chancenverwertung und der gehaltene Elfer (den Kullerball von Lukaku hätte auch Ernst Napf vom FC Horneburg gehalten).
    SV Horneburg, und der Torwart ist Christoph Küpper.
  7. #7

    Tabellenrang

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Dennoch sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Das haltbare 1:0, weiterhin Herumgeeiere im Mittelfeld, schlechte Chancenverwertung und der gehaltene Elfer (den Kullerball von Lukaku hätte auch Ernst Napf vom FC Horneburg gehalten). Da gibt's noch viel zu tun. Wenn Guardiola es nicht schafft, auch ein wenig auf die Spieler einzugehen statt eher zu fordern, die Spieler müßten ihn verstehen lernen, dann könnte es in der BL erst einmal so weitergehen wie bisher. Man soll es nicht beschreien, aber in München ticken die Uhren anders. Wenn erst die Granden nervös werden angesichts des derzeitigen Tabellenranges, könnte der Trainer schon zur Winterpause sein Deutschstudium beenden.
    Ja hab ich was verpasst, ist Bayern in der BL Tabelle im letzten Drittel, oder noch tiefer......also immer die Kirche im Dorf lassen...jetzt hat der FCB Unentschieden in Freiburg gespielt, dort werden nicht so viele Mannschaften gewinnen.
    War aber gestern einfach ein geiles und unterhaltsames Spiel, keine MInute Langeweile..Gratulation FCB
  8. #8

    die wollen doch nur geliebt werden...

    Zitat von eimsbusher Beitrag anzeigen
    Interessant, was MAN immer gleich so merkt. MIR geht es nämlich gar nicht so.
    Irgendwie kommt da oft dieser versteckte Komplex des FCB durch. Egal, wie groß der Hype ist, egal wie viele Jubelperser Hoeness und die "Kauf mich"-Truppe medial beklatschen: Es fehlt die Souveränität und immer muss potentiellen Gegnern noch eine mitgegeben werden.
    Ich glaube unterschwellig wurmt es viele, dass das "Projekt" FCB trotz des ganzen Geldes und der ganzen Erfolge so unbeliebt ist.

    Da wird dann eben auch ein Artikel mit der Überschrift "Supercup-Triumph: Beginn einer glücklichen Beziehung" verdächtigt Anti-Bayern zu sein.
  9. #9

    @#5

    Das 1:0 haltbar? Verwechseln Sie da was? Für das 2:1 würde ich das unterschreiben, aber das 1:0 war ein Kracher aus 10 Metern nicht weit vom Pfosten. Der wäre nur mit absolutem Glück zu halten gewesen. Neuer hatte etliche gute Paraden, genauso wie Cech.

    Darüberhinaus bin ich aber auch sehr gespannt auf den weiteren Fortgang des Projekts. Meine Befürchtung wäre ebenfalls, dass Guardiola entgegen seiner anfänglichen Ankündigung versucht, die Spieler in ein System zu pressen anstatt sich an den Spielern und ihren Stärken zu orientieren. Allerdings scheint die Stimmung in der Mannschaft gut zu sein und letztendlich halte ich Guardiola für einen zu intelligenten Menschen und Trainer, als dass er es mit der Brechstange und an der Mannschaft vorbei versucht.