Zentrale Cockpits im Auto: Mehr Mitte, bitte

RenaultEines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/t...-a-914260.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.

    Tacho und Drehzahlmesser: Vorteile von Fahrzeug-Cockpits in der Mitte - SPIEGEL ONLINE
    Also ich halte das analoge Tacho hinter dem Lenkrad für die beste Lösung. Dort brauche ich es nicht lange suchen.
    Ist es relative weit entfernt in der Mitte muss ich immer erst etwas suchen.
    Also subjektive brauche ich länger um das Tacho abzulesen.
  2. #2

    Gut gelungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.

    Tacho und Drehzahlmesser: Vorteile von Fahrzeug-Cockpits in der Mitte - SPIEGEL ONLINE
    Aus dem was ich hier erkennen kann so ist dieser Wagen recht gut gelungen, ich würde ihn gerne fahren, aber die Optik kommt mir sehr bekannt vor, er sieht wie der A3 Sportback von Audi aus.
  3. #3

    Naja,

    die dezentrale Platzierung des Cockpits in der heutigen Zeit sind ja mher bei den asiatischen und französischen Modellen zu finden. Dadurch heben sie sich ja schon von den anderen ab, es wirkt meiner Meinung nach etwas futuristischer. Aber praktisch ist das meiner Meinung nach nicht.
  4. #4

    optional

    Ein Grund ein Auto nicht zu kaufen.
    Meine Schwester hatte mal eine Twingo mit mittigem Tacho und ich finde das gruselig, sie meint auch da sie kein Auto mehr mit mittiem Tacho kaufen würde weils einfach "komisch" ist ewig nach rechts unten schauen zu müssen.
  5. #5

    Kommt mir nicht mehr in die Tüte

    Ich hatte den mitzogen Tacho mal im Twingo. Sowas kommt mir nicht mehr ins Auto. Ich habe mich da nie dran gewohnt. Ich finde es zudem keine Wegs ergonomischer oder sicherer den Kopf drehen zu müssen, als einfach nur für weniger als eine Sekunde den Blick zu senken. Die Cockpitinstrumente sind nun mal in erster Linie für den Fahrer wichtig.

    Meiner Meinung nach gibt es für diesen Quatsch nur genau einen Grund: Kosteneinsparung, weil für Links- und Rechtslenker die gleiche Armaturentafel verbaut werden kann.
  6. #6

    HUD ist die zukunft

    Seit ich meinen BMW mit Heads-Up-Display (HUD) fahre, will ich es nicht mehr missen. Ich schaue auch garnicht mehr aufs Tacho. Der Blick belibt auf der Straße und man hat immer die aktuelle Navi-Route und Geschwindigkeit im Blick. Wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, kommt einem der Blick aufs Tacho oder Navi echt untypisch vor.
    Reduzierung auf das Wesentliche und ab auf die Frontscheibe damit, das ist meine Meinung.
  7. #7

    Mitte ? Nein danke.

    Der Autor ist offenkundig noch nie selbst Auto gefahren. Sonst wuesste er, dass eine Kopfbewegung nach rechts unten laenger dauert als eine nur nach unten. Mittige Cockpits lenken damit laenger vom Strassenverkehr ab als links verbaute. Dies gilt besonders fuer die in japanischen und franzoesischen Marken verbauten Maeusekinos. Ein Head Up-Display waere die Idealloesung, ist aber zu teuer oder nicht lieferbar.
  8. #8

    Gründe ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.
    Da hat man wohl wirklich lange überlegen müssen um sich gute Gründe für einen zentral platzierten Tacho aus den Fingern zu saugen. Die Instrumente gehören genau da hin, wo sie seit 100 Jahren sind. Weil man sie dort am besten im Blick hat und weil man den Blick zur Straße nicht verliert.

    Das Argument, dass sich das Auge zu stark anpassen müsste weil der Tacho in der Mitte zu nah sei ist ja vollkommener Humbug. Zumindest Tachos mit Zeiger muss man ja nicht lesen. Da reicht ein kurzer Blick und man weiß wo die Nadel steht. Aber rumnesteln am iDrive, am Navi, sowie Telefonieren ist ja modern und das Auto ist ja nicht mehr zum Fahren da, sondern eine Kommunikationszentrale. Da kann man vielleicht Informationen, die mit dem Fahren zu tun haben in Zukunft ganz weglassen. Ohne Tacho ist das Cockpit vielleicht noch symetrischer und schöner.
  9. #9

    Herr Bruhn, Sie haben Nissan vergessen. Allerdings hatte mich damals, im ansonsten sehr gelungenen Primera, die mittige Anordnung der Instrumente von einem Kauf abgehalten.

    Zur Thematik an sich folgendes: Ich bon davon überzeugt, daß Hersteller mit der mittigen Anordnung vor allem eines verfolgen: Kostenersparnis. Eine mittige Anordnung der Instrumente spart Material, vom Kabel über Kunststoff bis hin zu Fertigungskosten. Stichwort Linksverkehr: Nicht gerade wenige Autos müssen so gefertigt werden. Und dort setzt die Sache mit den mittigen Instrumenten an. Man kann für Links- und Rechtslenker identische Autos fertigen (bis auf die Pedalerie). Und da ist sehr viel Einsparpotential vorhanden.