Ideologie: Chinas KP zwingt Journalisten in Marxismus-Kurse

REUTERSRedakteure und Reporter in China müssen künftig wieder die Schulbank drücken - und an staatlich verordneten Marxismus-Kursen teilnehmen. So sollen die Medien der Volksrepublik weiter auf Parteilinie getrimmt werden.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-919071.html
  1. #1

    Richtig !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Redakteure und Reporter in China müssen künftig wieder die Schulbank drücken - und an staatlich verordneten Marxismus-Kursen teilnehmen. So sollen die Medien der Volksrepublik weiter auf Parteilinie getrimmt werden.

    Chinesische Journalisten müssen an Marxismus-Kursen teilnehmen - SPIEGEL ONLINE
    Redakteure und Reporter sollten auch in den USA ein Praktikum bei
    FOX NEWS absolvieren.Dann lernen Sie endlich ,was eine demokratische
    offende und neutrale Sendeanstalt ist-immer der Wahrheit verflichtet.
  2. #2

    Wozu denn das? Kommunistisch ist doch nur der Name der Partei ansonsten herrscht eine normale Diktatur mit Raubtierkapitalismus.

    Da wäre eine Marxismus-Schulung doch eher kontraproduktiv.
  3. #3

    Kein Wunder.

    Zitat: ""Ich studiere den Marxismus schon seit so vielen Jahren, und je mehr ich das tue, umso weniger verstehe ich ihn", sagte ein Journalist aus Peking."

    Kein Wunder. Die chinesische Politik hat mit Marxismus nichts zu tun. Vielmehr mit einer staatlichen kontrollierten Marktwirtschaft.
  4. #4

    Man stelle sich vor ...

    ... sie muessten zur Schulung des Mao- und Stalin_ismus!

    Anders gesagt, man zieht deutsche Denk- wie Philosophiewertarbeit doch vor.
  5. #5

    Achtung! Achtung!

    Zitat von juergw. Beitrag anzeigen
    Redakteure und Reporter sollten auch in den USA ein Praktikum bei
    FOX NEWS absolvieren.Dann lernen Sie endlich ,was eine demokratische
    offende und neutrale Sendeanstalt ist-immer der Wahrheit verflichtet.
    Da das wohl einige nicht verstehen werden, Achtung Sarkasmus!
  6. #6

    optional

    Die Absicht ist natürlich klar. Wenn die Kursabsolventen ihre zu erreichenden bzw. erreichten Lernziele vermutlich unterschreiben werden müssen, kann man die dann jederzeit rechtlich einwandfrei belangen, wenn die dagegen verstoßen. Und muß sich stattlicherseits nicht welche vorgeschobenen Verbrechen ausdenken, die in der Öffentlichkeit sehr hilfslos und konstruiert wirken.
  7. #7

    Gute Idee

    Im Westen funktioniert die Propaganda ganz ohne Zwangskurse, hier ist "Journalist" ja nicht einmal eine geschützte Berufsbezeichnung. Die Qualität der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Berichterstattung schwankt aber hierzulande auch erheblich, Kurse über bestimmte Grundbegriffe würden einigen "Journalisten" daher bestimmt nicht schaden.
  8. #8

    So en bischen marxistische Ideologiekritik würde wohl jedem Journalisten gut zu Gesicht stehen.
  9. #9

    .

    An deutschen Universitäten ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Die Tendenz geht dahin, Studenten aller Fakultäten zu einer kritikfreien Beschäftigung mit Gender-"Wissenschaften" zu zwingen. Journalisten muss man hier allerdings nicht dazu nötigen - die haben diese Ideologie längst von sich aus verinnerlicht.