Auszeit vom Job: Sorry Chef, ich muss mal weg

Mit Waisenkindern basteln, um die Welt reisen oder ins Kloster ziehen - jeder zweite Deutsche träumt vom Sabbatical. Drei Aussteiger erzählen, wie es ist, das Büro gegen die weite Welt zu tauschen. Und was passiert, wenn man wieder nach Hause kommt.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-918663.html
  1. #1

    Tipp

    Wenn euer Arbeitgeber ablehnt, dann kündigt. Die beste Entscheidung meines Lebens und die schönste Reise (noch andauernd) :)
  2. #2

    Auszeit

    Wer finanziell privilegiert ist ( wohlhabender Partner, Erbe ) ein gutes soziales Umfeld hat ( die gesunden, noch nicht zu alten Großeltern passen auf die Kinder auf ) und freiberuflich tätig ist ( also mehr oder weniger arbeitslos ) oder jederzeit auf seinen Job zurückkehren kann (Beamte ) kann sich so etwas leisten.

    Der normale Arbeitnehmer dagegen nicht. Der fliegt nämlich raus und danach die Auszeit eine Lücke im Lebenslauf.
  3. #3

    optional

    top sache. Und 2 über 20 Jährige mal 5 Monate aus den augen zu lassen (es gibt auch mail und skype) ist ja wohl kein ding!
  4. #4

    ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Waisenkindern basteln, um die Welt reisen oder ins Kloster ziehen - jeder zweite Deutsche träumt vom Sabbatical. Drei Aussteiger erzählen, wie es ist, das Büro gegen die weite Welt zu tauschen. Und was passiert, wenn man wieder nach Hause kommt.

    Sabbatical: Drei Aussteiger erzählen von der Auszeit vom Job - SPIEGEL ONLINE
    naja, wenn man sein Arbeits- und Privatleben schlecht sortiert hat können solche Fluchtgedanken schon mal kommen. Titulierungen wie "Aussteigen", "Auszeit" etc. sind nur Versuche aus der Not eie Tugend zu machen und das Scheitern positiv umzulackieren.

    Wer es aber richtig macht hat Spaß hier in D, im Alltag, im Berufs- und Privatleben. Wer das nicht hat, hat was falsch gemacht und damit sicherlich als Ratgeber ungeeignet.
  5. #5

    @gonger: Vielleicht erst einmal den Artikel lesen?

    Im Artikel lese ich von Menschen, auf die die genannten "Voraussetzungen" wohl eher nicht zutreffen. Und dennoch haben die drei es gemacht. Eine Reise um die Welt, dazu noch eine mit überaus sinnvoll verbrachter Zeit (und nicht nur mit monatelangem Sonnen am Strand) ist alles andere als eine Lücke im Lebenslauf. Das kann sogar eher ein Karriere-Sprungbrett zu etwas ganz Neuem sein.
  6. #6

    Rentenreserven

    Wenn ich das lese: "ich musste meine Rentenreserven antasten" - dann hoffe ich für Frau Walter, dass sie später noch genug auf der hohen Kante hat um für ihren "Traum" nicht der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen oder zu den Rentner zu gehören die immer jammern, dass sie nicht genug zum (gut) Leben hätten.
  7. #7

    Man kann es ja hier schon Text erkennen, dass die typischen Sabbatical-Nutzer wohl eher kinderlos bzw. mit kleinen Kindern oder schon erwachsenen Kindern sind. Sobald man Kinder im schulpflichtigen Alter hat, ist ein Auslands-Sabbatical schon nicht mehr möglich. Es sei denn natürlich, man hat Großeltern in der Nähe wohnen, die Zeit und Lust haben, sich um die Kinder zu kümmern (hat bei uns in der Nachbarschaft so gut wie keiner, da die meisten Großeltern zu weit entfernt wohnen).
  8. #8

    Bewundernswert

    Als Lücke im Lebenslauf, kann man so etwas nun wirklich nicht bezeichnen. Es ist doch vielmehr so, das dort dann mal wirklich etwas interessantes drin steht, was für Lebenserfahrung und einer Menge sog. Social Skills steht. Das macht Bewerber in vielen Branchen deutlich interessanter, als die meisten Lebensläufe die sich nicht vom Durchschnitt abheben. Wen man den Mut und die Möglichkeit hat, würde ich jedem dazu raten, mindestens ein Jahr um die Welt zu reisen. Man lebt nur einmal. Wann soll man sonst die Welt kennenlernen und seinen Horizont erweitern.
  9. #9

    Zitat von gonger Beitrag anzeigen
    Wer finanziell privilegiert ist ( wohlhabender Partner, Erbe ) ein gutes soziales Umfeld hat ( die gesunden, noch nicht zu alten Großeltern passen auf die Kinder auf ) und freiberuflich tätig ist ( also mehr oder weniger arbeitslos ) oder jederzeit auf seinen Job zurückkehren kann (Beamte ) kann sich so etwas leisten.
    Der normale Arbeitnehmer dagegen nicht. Der fliegt nämlich raus und danach die Auszeit eine Lücke im Lebenslauf.
    Stimmt, wer nicht bereit ist, ein Risiko einzugehen, für den ist so ein Schritt das Falsche.