Jugend in Österreich: Generation Alaba

DPAÖsterreichs Jugend verehrt den Fußballspieler David Alaba vom FC Bayern München. Schüler wie Paul, 14, und Stefan, 16, eifern ihm nach. Sollte es aber mit der Profi-Karriere nicht klappen, müssen sie sich wenig Sorgen um die Zukunft machen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/f...-a-918875.html
  1. #1

    Schönfärberei

    Wer sich die diversen Stellenangebot in Österreich, speziell in Wien anschaut, wird feststellen, dass die Bruttogehälter selten über 2000,- € liegen. Für "normale" Jobs wird Matura verlangt. Berufe, die Fachhochschule benötigen, werden mit ca. 2200,-€ angeboten. Dafür würde hier kaum einer arbeiten gehen bei vergleichbaren Jobs.
  2. #2

    Das mit den Gehältern stimmt schon, nur sind lebenshaltungskosten im Vergleich auch niedrig wie in Ostdeutschland. Und das Netto ist höher als in Deutschland, zudem gibt fast immer 14 Gehälter wovon das Urlaubs und Weihnachtsgeld faktisch Steuerfrei sind! U-Bahn, Schwimmbäder, Kinos, Handygebühren, alles sehr viel billiger als in Deutschland. Mit einem Bruttogehalt von 2000€ in Wien bräuchte man in München für vergleichbare Lebensumstände 3500€ Brutto! Zudem sind die in den Stellenanzeigen genannten Beträge Tarifmindestgehälter mit 1 Jahr berufserfahrung, in der Regel wrd um 50% bis 100% mehr bezahlt. Sollte die Frauenduskriminierung bei den Gehältern beseitgen, dass das Mndestgehalt der Position genannt werdn muss. Zudem gibt es in Österreich noch Berufe wie Maurer die auch mehrheitlich von Österrechern erlernt werden und nicht von Werksvertraglern aus Russland erledigt werden müssen. Die, auch sprachliche, Integration von Ausländern scheint mir im Gegensatz zu Deutschland gelungen!
  3. #3

    Leben in A günstiger?

    Schon mal die Lebenshaltungskosten von D und A verglichen? Schon mal in A im Supermarkt eingekauft? Dann wüssten Sie, lieber Kommentator Nr. 2, warum die Gehälter in A höher sind. Weil man sehr viel mehr Geld zum Leben braucht.
    Wie erklären Sie sich sonst die allsamstägliche Karawane österr. Autos, die im dt. Grenzgebiet die Supermärkte leerkauft?
  4. #4

    Zitat von Prä Misse Beitrag anzeigen
    Wer sich die diversen Stellenangebot in Österreich, speziell in Wien anschaut, wird feststellen, dass die Bruttogehälter selten über 2000,- € liegen. Für "normale" Jobs wird Matura verlangt. Berufe, die Fachhochschule benötigen, werden mit ca. 2200,-€ angeboten. Dafür würde hier kaum einer arbeiten gehen bei vergleichbaren Jobs.
    Wo ist "hier"?

    In Deutschland verdient bei gleichen Jobangeboten 500€ bis 800€ weniger als Berufsanfänger.
  5. #5

    optional

    @#3
    Das Leben in A ist günstiger. Ich wohne seid einem Jahr hier. Sie haben recht, dass die Lebensmittel und z.b. KFZ Steuern teurer sind. Das habe ich aber locker wieder durch das billigere Benzin und den Mietkosten (inkl. Nebenkosten) schnell wieder drin. Als Berufsanfänger hätte ich bei selben Nettogehalt in D 5000 brutto im Jahr mehr verdienen müssen. Das hätte mir in D kein Arbeitgeber bezahlt. Das Einzige, was ich hier wirklich vermisse ist gutes Bier aus Deutschland ;-)
  6. #6

    Zitat von xees-s Beitrag anzeigen
    Das mit den Gehältern stimmt schon, nur sind lebenshaltungskosten im Vergleich auch niedrig wie in Ostdeutschland. Und das Netto ist höher als in Deutschland, zudem gibt fast immer 14 Gehälter wovon das Urlaubs und Weihnachtsgeld faktisch Steuerfrei sind! U-Bahn, Schwimmbäder, Kinos, Handygebühren, alles sehr viel billiger als in Deutschland. Mit einem Bruttogehalt von 2000€ in Wien bräuchte man in München für vergleichbare Lebensumstände 3500€ Brutto! Zudem sind die in den Stellenanzeigen genannten Beträge Tarifmindestgehälter mit 1 Jahr berufserfahrung, in der Regel wrd um 50% bis 100% mehr bezahlt. Sollte die Frauenduskriminierung bei den Gehältern beseitgen, dass das Mndestgehalt der Position genannt werdn muss. Zudem gibt es in Österreich noch Berufe wie Maurer die auch mehrheitlich von Österrechern erlernt werden und nicht von Werksvertraglern aus Russland erledigt werden müssen. Die, auch sprachliche, Integration von Ausländern scheint mir im Gegensatz zu Deutschland gelungen!
    Ich wohne seit etwa drei Jahren in Wien. Daher ein paar Klarstellungen:
    - die Lebenshaltungskosten in Wien sind mit einer europäischen Großstadt vergleichbar, insbesondere die Mieten und Immobilien sind in "guten" Bezirken in Wien sehr deutlich angezogen. Auch Restaurantbesuche und Lebensmittel sind definitiv nicht mit "Ostdeutschland" vergleichbar (oder wie in meinem Fall die Schwäbische Alb). Insgesamt hat in Österreich aus meiner Beobachtung das ganze Thema Essen und Trinken einen höheren Stellenwert als in D.
    - bei gleichem Bruttogehalt bekommt man in A aufgrund des 13. und 14. übers Jahr mehr raus, korrekt. Allerdings greift der Spitzensteuersatz von 50% hier schon ab 60.000 zu versteuerndem Einkommen.
    - München vs. Wien: sowohl in München als auch in Wien kann man sehr günstig und sehr teuer wohnen. Eine Wohnung im Glockenbachviertel ist locker mit einer Wohnung im 1. oder 8. Bezirk vergleichbar.
    - generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Gehälter in A tendenziell ein wenig niedriger sind als in D - allerdings ist dies sehr ortsabhängig - in Kärnten kommt man damit besser über die Runden als in Wien. Dennoch: die Tarifmindestgehälter bilden nur die untere Grenze, das ist schon richtig.
    - zur Integration von Ausländern verweise ich auf die aktuellen Plakate der FPÖ und ihren Zuspruch in der Bevölkerung...
  7. #7

    Habe 10 Jahre in Deutschland gelebt (davor wo anders) und lebe nun seit 6 Jahren in Österreich. Das Leben ist hier etwas angenehmer, es ist leichter einen Job zu finden der besser bezahlt ist als in Deutschland + die Lebenserhaltungskosten sind niedriger - bis auf die Einkäufe die sind teurer, dafür aber alles andere (Kraftstoff, Handy, Internet etc.) billiger. Was gegen Österreich spricht ist eine verkappte Gesellschaft, insbesondere am Land. Du bist, wen du kennst und mit wem du verwandt bist - ohne Beziehungen ist es hier schlimmer als in Deutschland. Außerdem interessieren sich die Leute wenig für das was außerhalb der Berge passiert und haben total komische Vorstellungen von der Welt. Ich habe nirgendwo so viele Verschwörungsfanatiker kennengelernt wie in Österreich.
  8. #8

    Wichtiger...

    Keine Überflugrechte für Nato-Flugzeuge nach Syrien. Aber darüber lieber kein Wort bei SPON... Oder doch noch?
  9. #9

    # 5) das Salzburger Stiegl kommt an das Münchner Bier geschmacklich ran
    #3) klar ist Fleisch und Wurst teurer als in D! schon mal die Qualität verglichen? Deutsches Fleisch wie auch Eier usw. sind der reinste Schrott, Billigfraß für die Massen eben. Österreichische Waren sind meist 100% aus Österreich und haben meist Bio Qualität! das schmeckt man auch! Im Münchner Kaufhof ( in Europa neben dem Londoner Harrods einer der angesehenden Lebensmittelabteilungen) kostet Fleisch aus Österreich mit Abstand am meisten!