Rätselhafte Knorpelfische: Die Stachelrochen vom Ballermann

Asociacion OndineVor Mallorca sammeln sich Massen von Stachelrochen - zur Paarung. Sandlöcher im Meeresboden verraten die flüchtigen Knorpelfische. Dieses Jahr haben Forscher ungewöhnlich viele der rätselhaften Tiere in Strandnähe entdeckt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-918801.html
  1. #1

    Zutreffend

    In der Saison 1978 habe ich am Strand von Arenal "Herbies Windsurfingschule betrieben und in der mit Bojen abgesteckten Aus- und Zugangsrinne ab ca. 20 m. Entfernung vom Ufer Stachelrochen teils im Sande liegend, teils schwimmend gesehen. Ab und an waren auch grosse Exemplare darunter. Einmal wurde sogar ein grosser Rochen geangelt und zum Abtransport am Strand zerlegt.
  2. #2

    Was die Stachelrochen am Ballermann machen?

    Na, die wollen auch mal ihren Spaß haben.
  3. #3

    wovon leben sie ?

    Man sollte mal überprüfen, wohin die Abwässer von Mallorca fliessen.
    Dann wird man wohl wissen, warum sich dort soviele Rochen mit der Nahrungssuche beschäftigen.
  4. #4

    Die wirklich interessante Frage waere ...

    ... ob sich die Rochen erheblich, oder gar massenhaft mehr vermehren, bzw. eine erhebliche Zunahme der Population zur Vergangenheit feststellbar waere.

    Anderenorts explodierte die Population von Rochen, weil ihre natuerlichen Feinde, die Haie, ausgerottet wurden.
  5. #5

    kennt jemand

    wain?wen interessiert es ;)Die Umwelt veschmutzung auf dieser Insel führt zu merkwürdigen Ereignissen? Ich denke wenn der erste Urlauber gestochen wird ist das Geschrei wieder gross.Sinnloser Artikel.
  6. #6

    Ich hatte schon befürchtet,

    die Rochenpanik breche aus. Was nicht ist, kann ja noch werden. Nach dem Tod von Steve Irwin würde es mich nicht wundern, wenn manche darin ein bösartiges Raubtier sähen. Man kann den Tieren nur wünschen, dass die üblichen Ballermann-Touris sich von ihnen fern halten. Auch wenn sie nicht aggressiv sind, könnte es sonst zu Unfällen kommen.
  7. #7

    Zutreffend II:

    Die Fütterung der Fische geschah in Arenal meist nächtens. In den frühen Morgenstunden konnte man mit bloßem Auge vor der Hafeneinfahrt ca. in 100 bis 200 m eine Fontäne aus dem aus dem Meer emporsteigen sehen. Hier wurden mit Druck die Ansammlungen aus den unterirdischen (Klär)becken abgepumpt. Mit einem Fernstecher konnte man noch mehr erkennen. Auf diese Art und Weise wird auf den Balearen wie meist überall rings ums Mittelmeer die Fäkalien Anno 1978 entsorgt. Auf Kreta waren sie in der Capsis Beach 1980 schon weiter und es gab vereinzelt hoteleigene Kläranlagen, die in Gewächshäusern und umpflanzt mit Pfefferminze in Hülle und Fülle die Fäkalien klärte und die Tomaten und sonstigen Gemüsebauern erfreute.
  8. #8

    In Neuseeland ...

    ... gibt es die Riesenstachelrochen überall. Ich habe auch wirklich große Exemplare beim Schnorcheln gesehen. Die Neuseeländer sagen aber allgemein, splange man nicht auf sie tritt, tun die Rochen auch nichts. Und Steve Irwin war dafür bekannt, nicht gerade zimperlich oder vorsichtig zu sein.
  9. #9

    sinnloser Artikel??? NEIN...

    aber bewundernswert und wichtig, dass sich jemand mit dem "Rochenphänomen" nachhaltig befassen will, wärend die anderen sich am Ballermann gleich nebenan ins Koma saufen.
    Nur wenn die Ursache -soweit menschgemacht durch z.B. Abfälle- erforscht ist, besteht doch überhaupt die Chance, dass wiederum jemand etwas zur Veränderung beitragen kann. Mangelnde Haipopulation kann da ja auch ein möglicher Grund sein...
    Zu den Rochen und dem Irwin-Link:
    Ich tauche und schnorchle seit zig Jahren von Karibik über Mittel- und Rotem Meer bis Malediven mit verschiedensten Stachelrochen, niemals gab´s auch nur ansatzweise ein agressives Verhalten von Rochen im Sinne von "ich stech dich jetzt", höchstens "angefütterte" waren aufdringlich und schrabbten mal die Maske weg...
    Mit der Kamera kann man sich Rochen -wenn behutsam und Fluchtwege immer offenlassend- bis auf wenige cm nähern.
    Wenn jemand wie Irwin, der in seinen kruden (m.M.) auf Effektheischerei ausgerichteten Pseudo-Wildelife-Doku´s aber über sie kam, dann ist ein "Befreiungsschlag" eines wehrhaften Wildtieres wohl logisch nachvollziehbar; dass der nun in die Brust ging...Respekt und Abstand waren in allen seinen Spots Fremdwörter...mit dann tragischer Folge.