Mögliche Intervention in Syrien: Deutsche Politiker warnen vor Militärschlag

REUTERSWenn der Westen militärisch in Syrien eingreifen will, müsste das wohl ohne Uno-Mandat geschehen. Doch deutsche Politiker warnen vor einem solchen Schritt. Die Ablehnung vier Wochen vor der Bundestagswahl ist parteiübergreifend.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-918488.html
  1. #1

    Die Deutschen sollten sich raushalten!

    Die Deutschen sollten sich aus dieser Auseinandersetzung raushalten. Wir Deutschen, haben in diesen Ländern nichts zu suchen und sollten einen direktes Einmischen unterlassen. Ich bezweifle, dass die Assadregierung einer Anwendung von Chemiewaffen zugestimmt hätte. Es wäre zerstörerisch für Assad und so dumm ist der Mann nicht.
  2. #2

    Ich möchte nur mal wissen

    wie sich die Chefstrategen eine "politische" Lösung vorstellen. Seit 2 Jahren tobt dieser Bürgerkrieg, seitdem ist doch nur Stillstand. Ich würde ja fast wetten, dass die Hälfze von denen Syrien noch nicht mal auf ner Karte findet. Ich habe auch keine passende Lösung...aber wenigstens stelle ich mich nicht hin und prahle auch noch damit. Syrien ist doch das beste Beispiel für das Scheitern jeglicher Suche nach politischen Kompromissen...in der EU, in der NATO und in der UN. Die Blöcke sind genauso da wie immer...und die propagierte Schuld liegt bei allen, die ihre Lebensweise für die einzig wahre halten.
  3. #3

    die Frage ist doch....

    ...wessen Partei die Eingreifenden übernehmen....Wie könnte man Assad beistehen, wenn er Giftgas gegen sein eigenes Volk einsetzt? Wie sollte man den Rebellen beistehen, wenn sie inzwischen zerstritten oder von allen möglichen Gruppierungen durchsetzt sind?
    Was will man erreichen? Frieden? Eine regierungsfähige und westlich orientierte Regierung?
    Bei dem augenblicklichen Tumult wird man an keiner Stelle sicher sein können, dass das, was man anstrebt, Perspektive hat!

    Man sollte besser unterbinden, dass weiter Waffen nach Syrien gebracht werden. Da sollten sich a l l e einig sein und das mit allen Mitteln kontrollieren. Dann - vielleicht - käme erst mal Ruhe ins Land.


    Wer jetzt noch Waffen dorthin schickt, dies erlaubt, toleriert, der mordet bewusst. Alle diese Leute sollten vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden!
  4. #4

    Diese blöde Bundestagswahl...

    Leider steht uns die Bundestagswahl im Weg aber eigentlich darf sich Deutschland im Falle das es zu einer Millitärinvasion kommt nicht zurückhalten. Hoffentlich ko mt es nich vor dem 22.09 zum Eingreifen
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn der Westen militärisch in Syrien eingreifen will, müsste das wohl ohne Uno-Mandat geschehen. Doch deutsche Politiker warnen vor einem solchen Schritt. Die Ablehnung vier Wochen vor der Bundestagswahl ist parteiübergreifend.

    Deutsche Politiker warnen vor westlicher Intervention in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Da kann man nur sagen: Zum Glück ist gerade Wahlkampf!

    Denn ansonsten wäre es allen im BT vertretenen Parteien (außer Linke) zuzutrauen, dass sie den Krieg unterstützen und am liebsten gleich deutsche Soldaten schicken würden.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Und es ist auch anders als im Frühjahr 2011: Damals gab es selbst aus den Reihen von Schwarz-Gelb Kritik an dem deutschen Nein im Uno-Sicherheitsrat zu einem Eingreifen in Libyen.
    Hätte die deutsche Regierung damals mal besser "nein" gesagt, anstatt sich nur zu enthalten. Dann wäre zwar wahrscheinlich noch G. dort an der Macht, aber der militante Islamismus im Maghreb und in der Levante hätte weitaus weniger Nährboden gefunden, bzw. die Islamisten weniger Waffen aus Libyen.
  7. #7

    Sptzenwarner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn der Westen militärisch in Syrien eingreifen will, müsste das wohl ohne Uno-Mandat geschehen. Doch deutsche Politiker warnen vor einem solchen Schritt. Die Ablehnung vier Wochen vor der Bundestagswahl ist parteiübergreifend.

    Deutsche Politiker warnen vor westlicher Intervention in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Wie gut, dass wir immer noch Spitze beim warnen sind. Und ich habe noch nicht mal einen Einwand. Das demonstriert wieder mal eindrucksvoll, dass wir ohne unsere herrschende Klasse einfach ungewarnt und orientierungslos herumduempeln wuerden.

    Mein Einwand waere hoechstens, dass es ein UNO Mandat braucht, um zu handeln. Das ist nicht anderes als praktizierte "cover-your-ass-mentality". Was wiederum die Frage aufwirft, warum bescheftigen die Buerger eigentlich eine hoch priviligierte Fuehrungstruppe, wenn die ein Problem hat, auf Basis eigener kognitiver Leistungen Entscheidungen zu treffen.

    Wahrscheinlich muss ich diesmal parteiuebergreifend waehlen. Dh. ich greife ueber die etablierten Parteien und waehle mir eine unetablierte aus.
  8. #8

    Giftgasuntersuchung-ja, eingreifen-nein

    denn in jedem Fall ist Assad der Gewinner, die USA haben bei solchen Einsätzen immer den kürzeren gezogen. Von Libyen abgesehen und Osama bin Laden. Aber Assad wird von Russland gedeckt und wenn die USA angreifen hat er sicher ein optimales Versteck. Die Einzigen, die leiden sind die Syrer selbst.
  9. #9

    Seltsame Welt

    Zitat von hidra Beitrag anzeigen
    Die Deutschen sollten sich aus dieser Auseinandersetzung raushalten. Wir Deutschen, haben in diesen Ländern nichts zu suchen und sollten einen direktes Einmischen unterlassen. Ich bezweifle, dass die Assadregierung einer Anwendung von Chemiewaffen zugestimmt hätte. Es wäre zerstörerisch für Assad und so dumm ist der Mann nicht.
    1. Ich stimme Ihnen zu, bin aber auch gegen deutsche Militäreinsätze in anderen Ländern.

    2. Nehmen wir mal an, Präsident XY im Land Z habe schlimme Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Ist da ein Krieg gegen Teile der Bevölkerung des Landes Z angebracht? Wäre -wenn man denn etwas zu tun müssen meint- nicht vielmehr eine Aktion (Entführung/Liquidation/usw) gegen Präsident XY angebracht?