Händler in Hurghada: "Bitte keine Revolutionen mehr"

SPIEGEL ONLINEDie Ägypten-Krise trifft die Tourismusindustrie des Landes hart, das bekommen die Souvenirhändler im Ferienort Hurghada zu spüren. Auch bei Alaa al-Din Mahmud herrschen Leere im Laden und Ebbe in der Kasse. Er wünscht sich vor allem eins: Stabilität, damit die Urlauber aus Europa zurückkommen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-918302.html
  1. #1

    Bhl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ägypten-Krise trifft die Tourismusindustrie des Landes hart, das bekommen die Souvenirhändler im Ferienort Hurghada zu spüren. Auch bei Alaa al-Din Mahmud herrschen Leere im Laden und Ebbe in der Kasse. Er wünscht sich vor allem eins: Stabilität, damit die Urlauber aus Europa zurückkommen.

    Hurghada in Ägypten: Souvenirhändler in der Krise - SPIEGEL ONLINE
    der soll sich bei Bernard Henry Lévy melden und uns hier nicht sein Leid klagen . Das Wetter .
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich kommt er aus Luxor, aber weil dort seit dem Terroranschlag auf den Hatschepsut-Tempel 1997 kaum noch Touristen hinkommen.............

    Hurghada in Ägypten: Souvenirhändler in der Krise - SPIEGEL ONLINE
    Schön das man auch mal auf die Probleme hinweist.
    Wer garantiert das nicht irgendwelche Islamisten (müssen ja nicht aus Ägypten kommen) mein Hotel besetzen und uns als Geisel nehmen?
    Abgesehen von den aufdringlichen Verkäufern, den Kellnern usw. die meine Tochter anmachen (und auch vor mir nicht zurückschrecken..). Zudem werden dort religiöse Minderheiten verfolgt. Wie viele Kirchen wurden angezündet, wie viele Kopten aus Hass ermordet? Schiiten übrigens auch!
    Wer zu fast 50% Islamisten wählt (und 2 Regionen sind an Salafisten gegangen) muss sich nicht wundern das UrlauberInnen "komisch" werden und z. B. lieber nach Griechenland fahren oder in die Türkei.
  3. #3

    Sisi ist fuer Ägypten sicher die beste Loesung

    So schlimm es klingen mag, die Menschen gebrauchen Fuehrung, Orientierung, Geburtenkontrolle und Arbeit, dann werden sie mit Glueck in 10 Jahren schrittweise in eine demokratieaehnliche Gesellschaftsform wechseln koennen.
  4. #4

    Zitat von micromiller Beitrag anzeigen
    So schlimm es klingen mag, die Menschen gebrauchen Fuehrung, Orientierung, Geburtenkontrolle und Arbeit, dann werden sie mit Glueck in 10 Jahren schrittweise in eine demokratieaehnliche Gesellschaftsform wechseln koennen.
    Warum sollten Sie? Demokratie ist nicht für alle und jeden geeignet und auch nicht gewünscht.
  5. #5

    So sieht wirklich die Lage in Hurghada aus.

    Wer werklich in der Tourismusindusterie in Hurghada gearbeitet hat, kann Mahmud sofort glauben ,weil Hurghada ohne Tourismus , ist genau wie Fernseher ohne Strom.Der Konflikt zwischen politiker in dem Land hat viele industerie zerstoert und ruiniert.Man denkt an sich und nicht an die Mitmenschen .Die Versoehnung zwischen den Politiker ist nicht unmoeglich , wenn sie fuer das land arbeiten moechten nicht fuer eigene Agenda.Ich hoffe , dass die Welt und besonders die Deutschen verstehen , dass Badeorten wie Hurghadda und Scharm Elscheikh fuer Ihren Uralub heutezutage geeignet ist.Ich schreibe hier keine verantwortungslosen Zeilen, sondern ich beschreibe Ihnen die richtige Lage, von einem Expert, der bei den groessen Reiseunternehmen in Hurghada gearbeitet hat. Meine 7 Jahre Erfahrung bedingen , dass ich auch die Welt darueber informiere .
  6. #6

    Ich war einmal mit einer Reisegruppe in einem dieser Hotelbunker in der Türkei eingesperrt, inkl. Ausflüge zum Schmuckhändler, Teppichhändler usw. Danach habe ich mir geschworen, diese Form des Tourismus nicht mehr zu unterstützen und damit fällt für mich auch größtenteils Ägypten als Reiseland flach.
    Legt man nicht unbedingt Wert auf das übliche Paket aus all inclusive, Animation und Standardausflügen, lässt sich in den meisten Ländern Europas sehr viel mehr und interessanteres erleben und so prügelheiß wie in Ägypten oder der Türkei ist es zum Beispiel an der Nordküste Frankreichs oder an der Küste in Polen oder im Baltikum nicht.
    Natürlich wünsche ich den Ägyptern viel Glück. Doch es wäre falsch von Leuten wie Herrn Mahmud, allein auf den Tourismus als Quelle des Neuaufbaus zu setzen (so denn hoffentlich endlich ein Neuaufbau begonnen werden kann).
  7. #7

    optional

    Hauptsache das Geld der Touristen kommt ins Land. Zuerst denkt man an das eigene Portemonnaie, und dann ist auch völlig egal, in welchem System man lebt. Ich verstehe auch nicht, warum bei der derzeitigen Lage in Ägypten die Straßen von Hurghada nicht überborden von Touristen. ist doch alles so sicher.
  8. #8

    Hmm

    Traurig, dass Sie mit diesem Verdienst, nichts auf der!hohen! kante haben um Ihre Situation zu überbrücken. Für Ägypter ist der Verdienst den Sie angegeben haben, jeden Monat ein großes Vermögen. Ich lebe in Sharm und weiß wie hoch die Gehälter sind. Sie hätten genügend Reserve anlegen können.
    Und dass an einem Ort wo noch so viel Hunger herrscht.
    Andrea
  9. #9

    Ich bereise:

    auch nicht nur Ägypten. Bin aber im Dezember endlich wieder da,nachdem ich ungewollt zur ersten Revolution im Land und dann immer wieder da war.
    Und ich werde mich über friedliche Händler freuen.Habe aber bisher Marsa Alam bevorzugt.