Russische Investoren bei Sauber: Junge, bring uns Weltruhm

imago Ein Milchgesicht soll Sauber retten: Der Schweizer Traditions-Rennstall ist von russischen Investoren vor dem Aus bewahrt worden. Bedingung war, dass man den erst 17-jährigen Sergej Sirotkin unter Vertrag nimmt. Der Deal könnte funktionieren.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-918227.html
  1. #1

    Kaltenborn gut für Sauber?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Milchgesicht soll Sauber retten: Der Schweizer Traditions-Rennstall ist von russischen Investoren vor dem Aus bewahrt worden. Bedingung war, dass man den erst 17-jährigen Sergej Sirotkin unter Vertrag nimmt. Der Deal könnte funktionieren.

    Formel 1: Sauber verpflichtet 17-jährigen Russen Sirotkin - SPIEGEL ONLINE
    Dies dürfte doch wohl eher die entscheidende Frage für die Zukunft dieses sympathischen Rennstalls sein. Immerhin wurde James Key in die Flucht geschlagen von ihr, wie man liest, ein Mann, der offensichtlich hohes konstruktives Talent hat, wie man am letztjährigen Auto sehen konnte, zumindestens anfangs, was ja immerhin zu größeren Hoffnungen Anlass gegeben hat, Malaysia 2012 etwa.

    Nun dämmert Sauber wieder an der finanziellen Abbruchkante zwischen hinten und hinterem Mittelfeld dahin, stets um einen neuen Fahrer mit Geld ausschauend, das kann auch mit Ferrari-Motoren und Unterstützung nichts werden, zu kurzsichtig und zu wenig frisches tatendurstiges Blut im management, die Fahrer allein können diesem Mangel nicht kompensieren.

    Schade eigentlich, sehr schade um dieses ansich sehr sympathische Team aus der Schweiz, welches bereits mit Mercedes und BMW nicht so richtig von der Stelle kam.

    Vermutlich müßte man sich solche Leute wie Briatore o.ä. ins Team holen, die connections haben und auch recht skrupellos sind, um sich durchzusetzen. Eine noch wie intelligente Juristin ist an dieser Stelle nicht hart genug.
  2. #2

    Man darf gespannt sein...

    Ich wünsche ihm natürlich viel Glück, aber vor allem wünsche ich ihm, dass er sich nicht zuviel vom Vater und Putin abschaut!
  3. #3

    Die Dame...

    ...heißt Monisha Kaltenborn, nicht Marisha.
  4. #4

    Zitat von exilfries Beitrag anzeigen
    Ich wünsche ihm natürlich viel Glück, aber vor allem wünsche ich ihm, dass er sich nicht zuviel vom Vater und Putin abschaut!
    Was hat das jetzt mit Putin zu tun? Merkel ist auch ziemlich radikal. Radikaler als Putin es überhaupt sein kann. Wenn in Deutschland ein Sportler mal rauskommt, dann habe ich in Russland noch nie gehört, dass man direkt an die Merkel denkt.

    In Russland wird Merkel für ihre Radikalität gehasst. Aber das ist Politik. Was hat Sport mit Politik zu tun? Wieso habe ich dort noch nie gehört, dass man bei der Fußball-WM in De nicht teilnehmen will, so lange in DE das Merkel-Regime herrscht?

    Man schimpft über Islamisten, aber Europäer sind auch üble Radikalisten, die wirklich sehr, sehr fanatisch sein können.
  5. #5

    "Ein Milchgesicht soll das Formel-1-Team Sauber retten."

    Sorry, aber ich sehe da weniger Milchgesichtigkeit als bei Sebastian Vettel.
  6. #6

    Skrupellos

    Zitat von Nabob Beitrag anzeigen
    Dies dürfte doch wohl eher die entscheidende Frage für die Zukunft dieses sympathischen Rennstalls sein. Immerhin wurde James Key in die Flucht geschlagen von ihr, wie man liest, ein Mann, der offensichtlich hohes konstruktives Talent hat, wie man am letztjährigen Auto sehen konnte, zumindestens anfangs, was ja immerhin zu größeren Hoffnungen Anlass gegeben hat, Malaysia 2012 etwa.

    Nun dämmert Sauber wieder an der finanziellen Abbruchkante zwischen hinten und hinterem Mittelfeld dahin, stets um einen neuen Fahrer mit Geld ausschauend, das kann auch mit Ferrari-Motoren und Unterstützung nichts werden, zu kurzsichtig und zu wenig frisches tatendurstiges Blut im management, die Fahrer allein können diesem Mangel nicht kompensieren.

    Schade eigentlich, sehr schade um dieses ansich sehr sympathische Team aus der Schweiz, welches bereits mit Mercedes und BMW nicht so richtig von der Stelle kam.

    Vermutlich müßte man sich solche Leute wie Briatore o.ä. ins Team holen, die connections haben und auch recht skrupellos sind, um sich durchzusetzen. Eine noch wie intelligente Juristin ist an dieser Stelle nicht hart genug.
    Hart genug, um James Key in die Flucht zu schlagen, wie Sie sagen, ist sie offfensichtlich aber schon.

    Was mich an der Formel 1 abstösst, ist gerade die Skrupellosigkeit von Managern wie Ecclestone oder Briatore.
    Die haben nur deswegen einen Vorsprung vor anderen, weil sie über Leichen gehen. Das ist wirklich keine Kunst.
    Aber warum soll es in der Formel 1 anders sein als im wirklichen Leben. ;-)
  7. #7

    wenigstens nicht auch noch religiös

    das muss man den Russen hoch anrechnen!
    Die Russen lieben die Schweiz ja auch und alles Mondäne mit dem man sich mit viel unverdientem Stamokap-Geld etwas Seriösität einkaufen kann. Chordorkowski (?, Milliardär in Putins Gefängnis) ist eigentlich zu recht dort wo er ist, auch wenn das Rechtsystem, was ihn einsperrt keines ist. Denn schlecht ist nicht, dass er hinter Gitter sitzt (auf Grund unrechtmäßiger Bereicherung an Volkseigentum), sondern dass die vielen anderen Russen-Milliardäre noch immer frei rumlaufen, und sich so nebenbei mal eben einen Fussballverein oder einen Rennstall kaufen können.
  8. #8

    Kurioser Artikel

    Selten so einen kuriosen Artikel zur Formel 1 bei SPON gelesen. Da wird geschönt und Fakten kleingeredet, die einen Einstieg dieses Fahrers in Formel 1 verhindern würden, wäre Papa nicht dahinter. Die Platzierungen in den ernstzunehmenden Rennserien sind keine Platzierungen die einen Fahrer für die F1 empfehlen - die GP2 hat er gleich ganz ausgelassen. Ohne Geld wäre das ein KO Kriterium für jeden angehenden F1 Fahrer!

    Mag ja sein, dass er dereinst mal das Zeug dazu hat. Aber seine bisherigen Erfolge würden für jeden anderen ohne einen solchen Herrn Papa und die Rettung von Sauber durch russische Millionen, nicht mal ansatzweise Reichen für ein Cockpit. Womöglich nicht mal zum Testfahrer. Und diese Tatsache ist nicht wegzudiskutieren.
  9. #9

    Liegt Moskau...

    ... nicht in Europa? Warum ist dann ein Wechsel nötig?