Rollstuhlfahrer schafft Transalp-Tour: "Angst vor Abgründen? Nein, nur Respekt"

Simon Toplak Vor vier Jahren stürzte Felix Brunner beim Eisklettern 30 Meter tief in ein Bachbett. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Nun überquerte er die Alpen mit einem Handbike - und setzte sich brenzligen Situationen aus. Im Interview erzählt der 24-Jährige, warum es ihn immer wieder in die Berge zieht.

http://www.spiegel.de/reise/europa/t...-a-918032.html
  1. #1

    Rollstuhlfahrer schafft Transalp-Tour

    Ich habe manchen Handbiker kennengelernt und Sie sind auch so einer. Ich fahre selbst Handbike, ein Ankoppelbike. Ich freue mich über meine kleine Leistung und bewundere Ihre.
  2. #2

    Gesundheit

    Ich laufe seit über 3 Jahren mit Gehhilfen. Das dazu! Mein Orthopäde schüttelt jedes Mal über solche Nachrichten den Kopf. Was, wenn was passiert? Gibt es dann auch solch ein Interview und was denken die Krankenkasssen darüber? Trotz allem, ziehe ich den Hut....Aber bitte weniger Risiko! Einmal hatten sie schon sehr viel Glück.
  3. #3

    Der Junge macht es richtig !

    Er verfährt nach dem Motto : " Jetzt erst recht !" Und er fährt ein geiles Teil.
  4. #4

    sein 8-Mann starkes Herr an Begleitern

    erinnert an die reichen Mt. Everest Touristen, die sich von weit weniger Sherpas den Berg hinauftragen lassen und für sich den Ruhm einer Gipfelbesteigung in Anspruch nehmen
  5. #5

    Respekt für die Leistung !

    Respekt für die Leistung ! Allerdings frage ich mich, ob der Bogen hier nicht überspannt wird.
    Meine Freundin und ich haben viele Jahre Military geritten, also das Springen über feste Hindernisse im Gelände. Ich habe mit 60 Jahren aufgehört, sie hat weitergemacht und sich das Genick gebrochen. Heute sitzt sie im Rollstuhl und wird künstlich beatmet. Ich hätte wirklich kein Verständnis dafür, wenn sie sich mit mit einem Dutzend Helfer wieder aufs Pferd setzte und weitermachte.
    Ihre jetzige Situation kostet die Krankenkasse, d.h. die anderen Versicherten, und den Staat schon einen Haufen Geld.
    Ich finde, dass alle, die Hochrisikosportarten betreiben, gezwungen sein sollten, vorher eine Versicherung gegen solche hohen Risiken einzugehen, und die Versicherungen sind nicht billig.
    Dann würden diese doppelten und dreifachen Fälle von "das Schicksal herausfordern" nicht Schule machen und andere Leidensgenossen zu neuem Unfug inspirieren.
    In diesem Falle ein bisschen abrutschen, runterstürzten, Bergrettung, Hubschrauber, Krankenhaus, Rehaklinik, lebenslange Invalidität und Verdienstausfall und Krankenunterstützung bei einem jungen Mann und und und ...
    Ich habe oft von klugen Frauen gehört, dass Männer eigentlich überflüssig sind und nur stören. Langsam fange ich an - auch im Hinblick auf die Freizeitbeschäftigung dieses jungen Mannes - das auch zu glauben...:-)
  6. #6

    Stürzen wir dieses Jahr ...

    oder verlegen wir unseren Absturz in das nächste Jahr?! Man sollte doch mal fragen dürfen. Vielleicht sollten die Angehörigen( und nur die ) sich schon mal nach einem Pflegebett und einer ´polnischen Pflegerin´ umschauen?
  7. #7

    Wie schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor vier Jahren stürzte Felix Brunner beim Eisklettern 30 Meter tief in ein Bachbett. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Nun überquerte er die Alpen mit einem Handbike - und setzte sich brenzligen Situationen aus. Im Interview erzählt der 24-Jährige, warum es ihn immer wieder in die Berge zieht.

    Transalptour: Rollstuhlfahrer schafft Alpenüberquerung mit Handbike - SPIEGEL ONLINE
    Wie schön, das die Gemeinschaft der Versicherten für Ihren sportlichen Spaß so tief in die Tasche greifen darf, damals und vielleicht bald wieder. Sollten Extremsportler sich nicht extra versichern? Fände ich fairer.
  8. #8

    Ich frage mich wie Menschen es schaffen...

    ... solche ausgiebigen Dinge zu tun - obwohl sie eigentlich ihr täglich Brot verdienen oder verdienen müssten. Ich für meinen Teil bin relativ gesund, muss aber täglich zur Arbeit.. Wo findet man die Zeit so etwas zu tun? Die hätte ich nämlich auch gerne.
  9. #9

    schon mal was von

    Felix Bernhard gehört? Der hat den ganzen Jacobsweg nach Santiago mit dem Rollstuhl geschafft und ist in Etappen nach Jeruslem gepilgert.