Boston-Consulting-Studie: In Deutschland lebt es sich sehr gut

DPADie Lebensqualität in Deutschland ist so hoch wie fast nirgendwo sonst. Eine Studie bewertet die Situation von Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt nur in einigen kleinen Ländern Europas besser. Die Forscher warnen jedoch vor dem Abstieg Deutschlands.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-918198.html
  1. #1

    sag ich doch

    Mir gings wirtschaftlich noch nie so gut wie heute, jeder der derzeit einigermassen normal arbeit und lebt kann sich was leisten....bei uns stehn in einem 4 Personenhaushalt 4 Autos vor der Türe....ist doch irre!
    Und ich arbeite in der Industrie 5 Tage Woche und 39 Arbeitstunden in der Woche!
  2. #2

    Das kann man auch anders sagen:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .....Selbst bei der Umwelt ist der Spitzenplatz gefährdet: Die mangelhafte Umsetzung der Energiewende sorge für eine ungünstigere Perspektive.....
    nämlich: "Die kopflose Abschaltung der Kernkraftwerke sorge für eine ungünstige Pespektive."
    Diese Aussage ist genauso berechtigt, passt aber dem Readakteur offensichtlich nicht.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensqualität in Deutschland ist so hoch wie fast nirgendwo sonst.
    ... wird hier eh keiner glauben ;)
    Wobei mir tatsächlich die Boston Consulting Gruppe sehr supsekt ist.
  4. #4

    Forscher?

    BCGler sind keine Forscher nur weil sie eine Momentaufnahme schaffen. Was ist die Methode/Theorie dazu? Aber so ist das eben mit Beratern. Gut, dass ich nicht bei so einem Verein sondern in der Forschung(!) gelandet bin.
  5. #5

    unreal

    Dann frage ich mich aber doch, warum so viele Menschen - mehr als früher - in den Papierkörben nach Pfandflaschen wühlen. Jedenfalls in den sozialschwachen Stadtbezirken. Oder warum jeder vierte Job ein Niedriglohn-Job ist, der meist nur geringfügig über dem HartzIV-Regelsatz liegt. Oder die Miet-Explosion in den Großstädten. Die Inflation, angeblich niedrig, tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, usw.
  6. #6

    cui bono

    Ist das dieselbe Beratertruppe, die auch in diesem Capital-Beitrag genannt wird??
    Nach Capital-Recherchen gab Praktiker allein in den Jahren 2011 und 2012 rund 70 Mio. Euro für Unternehmensberater, Rechtsanwälte und Finanzdienstleistungen aus. Im ersten Halbjahr 2013 kam ein zweistelliger Millionenbetrag hinzu. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die Capital vorliegen. Für seine Sanierung nahm der Konzern seit 2012 insgesamt 175 Mio. Euro am Kapitalmarkt auf. Zu den größten Profiteuren gehörten die Wirtschaftskanzlei Freshfields sowie die Unternehmensberatungen Roland Berger, Boston Consulting Group und McKinsey. Warum sollte eine auf ein Land bezogene Studie eine bessere Qualität aufweisen, als die recht häufig "in die Hose gegangene" Beratung eines Unternehmens?? Feigenblatt-Aktion, um den seriösen Schein zu wahren?? Warum führen diese "Berater" nicht selbst eine eigene Firma in den sagenhaften Erfolg?? Scheuen sie die Verantwortung?? Durchaus möglich, oder?
  7. #7

    Zitat von nummer50 Beitrag anzeigen
    Mir gings wirtschaftlich noch nie so gut wie heute, jeder der derzeit einigermassen normal arbeit und lebt kann sich was leisten....
    Die Frage ist nur, wer heutzutage noch normale Arbeit findet (wenn er die nicht schon vor ca. 10 oder mehr Jahren gefunden hat)... Die vielen Stellen, die geschaffen wurden, waren vorwiegend im Niedriglohnsektor, bei Leiharbeitsfirmen, befristete Arbeitsplätze und ähnliches Prekariat... - Ja, ich kann auch mit meiner 39h-Woche gut leben. Nur leider kann ich keinen Sommerurlaub machen, weil ich zwei Wochen vor Vertragsablauf erst den unterschriebenen Anschlussvertrag in Händen halte. Leider kann ich keine Abende oder Wochenenden oder Kurzurlaube genießen, weil alle Freizeit für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche (einschließlich Vorträge u.ä. vorbereiten, und das je nach Fokus und Wünschen des potentiellen neuen AG anders) u.ä. Scherze. Und was ich von meinem Vollzeit-Gehalt anspare, geht beim nächsten berufsbedingten Zwangsumzug quer durch die Republik an Maklergebühren, doppelter Miete, Umzugswagen, Anpassen von Möbeln u.ä. wieder drauf.
  8. #8

    Das gilt für alle?

    Das gilt für die ganze BRD, Ost wie West, und für alle Bevölkerungsschichten? Erstaunlich...
  9. #9

    Ein Vergleich zu der "gefühlten Zufriedenheit" wäre interessant. Da liegt Deutschland nicht vorne. Warum? So weit ich mich erinnern kann, liegen dort auch Schwellenländer vorne.