Turbo-Aktienhändler: "Dann wird geschossen"

REUTERSAktienhändler stehen nicht mehr brüllend auf dem Parkett, sie überwachen Algorithmen auf Monitoren. Hochfrequenz-Trader sind mit Anfang 30 ausgebrannt - sie leben in einer Millisekundenwelt. So wie Jan Breuer in London. Er träumt vom "Fuck-you-Money" für den Ausstieg.

Branchenreport: Die Millisekundenwelt der Aktienhändler - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aktienhändler stehen nicht mehr brüllend auf dem Parkett, sie überwachen Algorithmen auf Monitoren. Hochfrequenz-Trader sind mit Anfang 30 ausgebrannt - sie leben in einer Millisekundenwelt. So wie Jan Breuer in London. Er träumt vom "Fuck-you-Money" für den Ausstieg.

    Branchenreport: Die Millisekundenwelt der Aktienhändler - SPIEGEL ONLINE
    Ein komplett überflüssiger Berufszweig. Ist wohl was für leute , die kein Bock an Arbeiten haben.
  2. #2

    Zitat Artikel:
    Irgendwann wird er das Geld beisammenhaben. Dann will er ins Urban Farming einsteigen und Obst und Gemüse anbauen; ein Bauernleben als Tagtraum gegen das Dauerfeuer der Algorithmen.
    Wenn er es überhaupt noch (gesund) erlebt...
  3. #3

    optional

    10 Mio - ja, ne is klar. Ein normaler Mensch wäre schon froh, nach 30 Jahren ein eigenes Haus zu besitzen und 1x im Jahr in Urlaub fahren zu können.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aktienhändler stehen nicht mehr brüllend auf dem Parkett, sie überwachen Algorithmen auf Monitoren. Hochfrequenz-Trader sind mit Anfang 30 ausgebrannt - sie leben in einer Millisekundenwelt. So wie Jan Breuer in London. Er träumt vom "Fuck-you-Money" für den Ausstieg.

    Branchenreport: Die Millisekundenwelt der Aktienhändler - SPIEGEL ONLINE
    was erzählt der typ da ? hft geht nur mit software, da entscheidet der trader nicht in millisekunden, das macht die maschine. echte investmententscheidungen treffen die dann auch nicht mehr.
  5. #5

    Ich lach mich tot wenn in Börsenberichten über "Investoren" geredet wird. Was hat das mit investieren zu tun?
  6. #6

    Zitat von MarkusW77 Beitrag anzeigen
    Ein komplett überflüssiger Berufszweig. Ist wohl was für leute , die kein Bock an Arbeiten haben.
    Lesen Sie die Artikel überhaupt? Die Arbeit ist so aufreibend, dass für die meisten mit 30 Schicht ist. Mit "kein Bock" kommt man da nicht weit.

    Aber natürlich ist das ein überflüssiger Berufszweig, da gebe ich Ihnen Recht.
    Das sind viele andere aber auch, z.B. Autobauer.
    Kapitalismus funktioniert eben nicht. Überall.
  7. #7

    Hoffentlich sind sich Herr Breuer und seine Kollegen bewußt, dass das was da auf den Monitoren abläuft irgendwo auch mit der Realität zu tun hat, und damit meine ich nicht die Realität des Geldes, sondern der Firmen deren Aktien und sonstige Wertpapiere er handelt.
    Mir kommt es so vor als ob imer mehr Menschen vor Computern sitzen und das vergessen. So ähnlich wie beim computer aided war, bei dem man wohl auch schnell vergisst, dass das was auf dem Monitor passiert in der Realität Menschenleben kostet.
  8. #8

    Algotrader ist einer der sinnfreiesten Berufe dieses Planeten. Ein jahrelanges Studium vorweisen zu müssen, um in seinem Job nichts für das Bruttosozialprodukt seines Landes zu tun, ist lächerlich. Wenn ein Algotrader 1.000 EUR mit einem Trade verdient hat, hat sie ein anderer verloren. Produktivität: Null.
  9. #9

    mitten im moralischen Niemandsland

    Er ist von der Sinnlosigkeit seiner Tätigkeit selbst überzeugt und will nur genug "Fuck-you-money" abschöpfen, um dem Ganzen den Rücken kehren zu können.
    Da kann man nur sagen: "Fuck-you, Bankster!" -- Zeit, dieses gesellschaftsschädliche Spiel zu beenden.