Kriegsfotografin Gerda Taro: Mit der Kamera in den Kampf

Gerda Taro/ International Center of PhotographySie ging dorthin, wo es gefährlich war: an die Front. Im Sommer 1937 starb die Fotografin Gerda Taro im spanischen Bürgerkrieg. Eine detaillierte Biographie würdigt jetzt Leben und Werk der ersten Kriegsreporterin.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-917830.html
  1. #1

    Alt-J

    Die britishe Band Alt-J hat sie in dem Song "Taro" geehrt.
  2. #2

    Gestelltes Foto weit weg vom Schuss

    Die junge Dame, die sich ungedeckt bei einem Schusswechsel so dekorativ mit einem Revolver zeigte, hätte das keine Sekunde überlebt.

    Ein leichtes Ziel für jeden Gewehrschützen. Nicht zu verfehlen. Und steht so still wie kein Hirsch in der Morgendämmerung. Eine Maschinengewehrgarbe in die Richtung und die junge Dame ist Hackfleisch.
    Die -wie hier üblich- hochgejubelte Frau war offenbar Modefotografin und wäre ebenfalls in einer Kriegssituation totgeschossen worden. Sie stand offenbar in aufgerichteter Haltung seitlich neben dem Shooting-Star.
  3. #3

    Ich wusste gar nicht...

    Ich wusste gar nicht, das Self-Posing auch zu den Tätigkeiten eines Kriegsberichterstatters gehört.
  4. #4

    Verworren

    Wenn man wikipedia glauben kann, ist die Dame auf Bild 1 NICHT Gerda Taro, so dass die Beschriftung irreführend ist.

    Außerdem ist das Bild sicher nicht von einer aufrecht stehenden Fotografin gemacht worden, da diese dann nur etwa einen Meter groß gewesen wäre.

    Ansonsten ein spannender Lebenslauf einer interessanten Frau, die leider viel zu jung gestorben ist ...
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine detaillierte Biographie würdigt jetzt Leben und Werk der ersten Kriegsreporterin.
    Das darf getrost bezweifelt werden. Florence Dixie berichtete ueber den Ersten Burenkrieg und den Zulukrieg. Aber selbst die Englaender versteigen sich nicht zu einer solch kuehnen Aussage, sondern beschreiben sie lediglich als die erste britische Kriegsreporterin.
  6. #6

    die etwas andere zeitrechnung bei SPON...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ging dorthin, wo es gefährlich war: an die Front. Im Sommer 1937 starb die Fotografin Gerda Taro i
    da lernen sich robert capa und gerda taro 1933 in paris kennen, sie fotogtrafiert und stirbt 1937 in spanien, im alter von 27 jahren.
    doch nach lesart SPON stand sie jahrzehntelag im fotograischen schatten von robert capa?
    erstaunlich, erstaunlich diese zeitrechnung. nicht verwunderlich wenn einem manchmal minuten wie stunden vorkommen, da können 4 jahre schon mal zu jahrzehnten werden.
    mal so nebenbei: es gibt einen roman über taro und capa, wie sie sich kennelernten, wie sie lebte und wie ihre erfolgreiche zeit in paris begann.
    im grunde all das was jetzt in derneuen biografie hervor gebracht wird, wie es mir scheint. nur, daß im roman keine bilder zu sehen sind.
  7. #7

    Manmanman

    [QUOTE=andibaer;13546571]Außerdem ist das Bild sicher nicht von einer aufrecht stehenden Fotografin gemacht worden, da diese dann nur etwa einen Meter groß gewesen wäre.QUOTE]

    Hmm, ich tippe auf einen Selbstaußlöser, bei dem die Kamera auf dem Boden liegt.
    Zitat von spargel_tarzan Beitrag anzeigen
    jahrzehntelag im fotograischen schatten von robert capa?
    erstaunlich, erstaunlich diese zeitrechnung. nicht verwunderlich wenn einem manchmal minuten wie stunden vorkommen, da können 4 jahre schon mal zu jahrzehnten werden.
    Ihr ANSEHEN stand Jahrzentelang im Schatten. Man kann auch nach seinem Tod im Schatten stehen.
  8. #8

    Zitat von Stauss2 Beitrag anzeigen
    Die junge Dame, die sich ungedeckt bei einem Schusswechsel so dekorativ mit einem Revolver zeigte, hätte das keine Sekunde überlebt.

    Ein leichtes Ziel für jeden Gewehrschützen. Nicht zu verfehlen. Und steht so still wie kein Hirsch in der Morgendämmerung. Eine Maschinengewehrgarbe in die Richtung und die junge Dame ist Hackfleisch.
    Die -wie hier üblich- hochgejubelte Frau war offenbar Modefotografin und wäre ebenfalls in einer Kriegssituation totgeschossen worden. Sie stand offenbar in aufgerichteter Haltung seitlich neben dem Shooting-Star.
    Was Sie nicht alles wissen.
    Leider wissen Sie jedoch scheinbar nicht viel über die Arbeit von Modefotografen.
    Woher kommt eigentlich Ihre Abneigung gegenüber Frauen und der Drang, jede vermeintliche Vorlage zu einer abstrusen Analyse von Menschen und Situationen nutzen zu müssen, obwohl Sie von beidem weit weniger Ahnung haben als der Autor?
  9. #9

    irreführend?

    unter dem Bild steht nicht, dass dies Gerda Taro sei, sondern, dass sie es fotografiert hat und wer die Rechte daran hält. So wie unter einem Gemälde vielleicht stünde: Albrecht Dürer / Museum XY.

    Und es zeigt laut Wikipedia eine Ausbildungssituation. Tatsächlich "weit weg vom Schuss", ungefähr so weit wie die Klugscheißerei weiter oben vom Sachverhalt: Denn auch wenn wenn man das nicht weiß - die Aussage diese Bildes ist, dass auch ungeübte Zivilisten sich dem faschistischen Putsch entgegenstellten. Wie so häufig in diesem Krieg mangels Ausrüstung in Alltagskleidung. Und im Zweifelsfalle um der Sache willen zur Not mit bestenfalls rudimentärer Ausbildung.