Steinbrücks Stasi-Akte: "In den Unterhaltungen bezeichnet er sich als Marxist"

DPAMitarbeiter der Staatssicherheit? Um jüngsten Spekulationen entgegenzutreten, veröffentlicht Peer Steinbrück seine Stasi-Akte. Die Dokumente sind harmlos, enthalten aber amüsante Notizen über Steinbrücks angebliche politische Einstellungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-918121.html
  1. #1

    Wählerfang im Osten

    interessanter wäre seine NSA-Akte. Sorry, leider kann es jeden treffen. Weg mit der Bespitzelung. Kein Verkauf von Kabel Deutschland an die Engländer.
  2. #2

    Ist doch prima

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitarbeiter der Staatssicherheit? Um jüngsten Spekulationen entgegenzutreten, veröffentlicht Peer Steinbrück seine Stasi-Akte. Die Dokumente sind harmlos, enthalten aber amüsante Notizen über Steinbrücks angebliche politische Einstellungen.

    SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück legt Stasi-Akte im Internet offen - SPIEGEL ONLINE
    Peer Steinbrück legt ein schriftliches Zeugnis vor, dass ihm bescheinigt, dass zu verkörpern, was der gemeine SPD-Wähler gerne hätte, bzw. was Steinbrück zwischen erlesenem Weingeschmack, Vortragshornoranen und Agenda 2010 letzthin abhanden gekommen zu sein schien. Die Message lautet doch: Seht her, Ich bin (war) ein richtiger Sozialdemokrat.

    Wenn es nur nicht so durchschaubar wäre.
  3. #3

    Stasi Akten - Steinbrück und Merkel

    Steinbrück hat seine Stasi-Akte öffentlich zugänglich gemacht. Und das ist gut so!

    Nun wäre es an der Zeit, wenn Angela Merkel, diesem Beispiel folgen würde.
    So lange sie es nicht tut, werden die Gerüchte über eine weitere Verstrickung mit dem DDR-System nicht verstummen.
  4. #4

    es ist schon bedenklich genug

    Wenn man voll überzeugt von marx engels und lenin ist. Aber herr Steinbruch scheint nicht genug verstand weitsicht Feingefühl und toleranz zu besitzen um das zu verstehen.... aber er war ja auch noch jung und brauchte das geld. Kann ja sein dass er an weisheit und erkenntnis dazu gewonnen hat. Empfehle ihm den genialen ddr film: einer trage des anderen last
  5. #5

    gut gekontert, Peer !

    ein Forist im Tagesspiegel hat es gut beschrieben:

    "Am 16. September,
    ... also wenige Tage vor der Bundestagswahl sollte die Stasi-Akte von Peer Steinbrück veröffentlicht werden, in der er als "IM-Vorlauf", mithin als "anwerbbar" bezeichnet wurde.

    Die "Welt", jene Zeitung, die noch beim Springer-Verlag, der maßgeblich von der Merkel-Unterstützerin Friede Springer beherrscht wird, erscheinen soll,
    hat über Monate - nach Aussage ihres Chefredakteurs - die Recherchen dazu geheim gehalten.

    Sie ging erst an die Öffentrlichkeit, nachdem Steinbrück seitens der BStU von den "Medienvorhaben" berichtet wurde, in der 38. KW, also ab 16. September, werde die Akte veröffentlicht werde.

    Ich wiederhole mich: Gegen Steinbrück ist eine Medienkampagne gelaufen, die mit der Stasi-Geschichte dann auch noch perfide geworden ist."
  6. #6

    Hauptsache überhaupt im Gespräch

    Absurderweise kann der Mann froh sein, eine Akte zu haben. Sein Hauptproblem ist schließlich als langweilig zu gelten und auch so auszusehen, siehe z. B. http://www.schoeneres-leben.de/2013/08/schoeneres-leben.de-spd-satirewende-im-wahlkampf-steinbruck-walz.html#more

    Da kommt ein bisschen Stasi-Gerede gar nicht schlecht. Angela Merkel haben die angeblichen "Enthüllungen" einiger Journalisten auch nicht geschadet. Im Gegenteil.
  7. #7

    Ein wichtiger Perspektivaspirent, mit Entlastungsakte?

    Jeder der die administrativen Gänge von MfS und KGB kennt, weiß, dass bei Steinbrück von vornherein Sonderwege gegangen wurden, die im Strategiezentrum unter Moskaus Augen bearbeitet wurden und auch noch immer werden. Nur die Zeiten und der Weg haben sich geändert. Das Ganze erklärt den Steinbrück´schen Albtraum. Er muss sein altes Spiel spielen, mit verschlissenen Karten aus dem Zauberladen. Viel Glück dem Zauberlehrling, oder besser uns, dem Volk!
  8. #8

    Gesabbel

    Wer kann eigentlich noch dieses hohle Gesabbel ertragen? Über was wollen die Beiden eigentlich mit den Bürgern sprechen. Darüber, wie der Karrierist (mehr war er nie und wollte auch nie was anderes sein ) - oh Verzeihung: Pseudo-Sozi - Schröder die Leute verarscht und verarmt hat per Hartz IV-Kumpel ohne jegliche Not, während Hannover-Kumpel Hartz im brasilianischen Puff die Kohle von VW hat wegblasen lassen. Das alles in einem der reichsten Länder der Welt, um danach mit seinem "lupenreien Demokraten"-Kumpel die BRD gleich nochmal per Gasprom abzuzocken? Zahle 1 Cent für eine halbwegs plausible Antwort....aber man kann ja "wählen" (na klar!) - zwischen Pest und Cholera - die Pest ist schon an Bord......aber unglaublich, was alles gut genug ist - für´s Sommerloch
  9. #9

    Steinbrück ist nicht ganz ehrlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitarbeiter der Staatssicherheit? Um jüngsten Spekulationen entgegenzutreten, veröffentlicht Peer Steinbrück seine Stasi-Akte. Die Dokumente sind harmlos, enthalten aber amüsante Notizen über Steinbrücks angebliche politische Einstellungen.

    SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück legt Stasi-Akte im Internet offen - SPIEGEL ONLINE
    "In den Unterhaltungen bezeichnet er sich als Marxist". Ich bin mir sicher, dass diese Aussage des IM der Stasi der Wahrheit entspricht. Anfang der 1980iger Jahre war dieses Bekenntnis für SPDler, insbesondere für JuSos, nichts Ungewöhnliches sondern ganz normal. Dazu passt auch Steinbrücks Aussage, "dass der real existierende Sozialismus in der DDR nichts mehr zu tun habe mit den Theorien von Marx, Engels und Lenin". Auch das war typisch für diese Zeit, man hielt sich ja selbst für die wahren Erben von Marx und musste dessen Werke studiert haben, um zu dieser Aussage zu kommen. Einem "Nichtmarxisten" konnte es schließlich völlig gleichgültig sein, inwieweit die DDR die Theorien von Marx realisiert hatte. Nur jemanden, der sich selbst für einen Marxisten hielt, war es störend, dass die SED Marx für sich reklamierte.

    Dass Steinbrück dies jetzt bestreitet, ist offensichtlich unehrlich.