Neuer Roman von Helene Hegemann: Jagd auf die Society-Gazellen

DPADer Skandal um "Axolotl Roadkill" machte sie zum Nachwuchsstar. In ihrem neuen Roman "Jage zwei Tiger" begibt sich Helene Hegemann unter kaputte Superreiche und dysfunktionale Familien. Die Safari durchs Milieu der Wohlstandsverwahrlosten geht nicht gut aus.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-917949.html
  1. #1

    Höhere Tochter = höhere Aufmerksamkeit

    Wer will das wissen? Die Gute hat ordentlich abgekupfert -mehr als hier im Artikel steht. Und doch wird ihr zweites Buch wieder seeehr ausführlich besprochen. Aber immerhin wird erklärt, weshalb: sie ist die Tochter eines Kulturpromis. Na super. Dann doch lieber das gute Buch eines Nonames.
  2. #2

    Faserland

    Hört sich an wie Christian Kracht's Faserland.
  3. #3

    gekauft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Dialoge und Figuren wirken allzu häufig irgendwie lustig...
    Das ist doch gut! Wie kann irgend etwas ZU lustig sein? Die Story klingt auch interessant. Ansonsten lese ich hier irgendwelchen Komentare von Neidern und Dumpfbacken. Der deutsche Wohlstandspöbel gönnt anderen grundsätzlich keinen Erfolg.

    Die Familienherkunft ist vollkommen unerheblich, und wenn, dann in die Gegenteilige Richtung: Gewisse Leute erwarten immer etwas mehr von so einer Person.

    Ansonsten gilt: Entweder jemand kann schreiben, oder nicht.
    Aber Danke für den Artikel, ich werde mir das Buch besorgen.
  4. #4

    In der ersten Bildunterschrift der Fotostrecke steht, dies sei der zweite Roman der Schriftstellerin.
    Also "Schriftstellerin" finde ich nun wirklich ziemlich übertrieben...
  5. #5

    ...

    Ich habe schon Axolotl Roadkill als unlesbar empfunden, weil es einfach nur zusammenhang- und scheinbar sinnlose Einzelszenen waren, die Hegemann einander geklöppelt hatte.
  6. #6

    Zitate...

    Ich habe, das gestehe ich vorab, diesen Artikel hauptsächlich aus dem Reiz heraus gelesen, mich darüber zu ärgern. Das ist gelungen (und nicht aufgrund des Artikels, sondern dessen Themas)! Wenn ich schon lese: "Sprachmächtig ist sie allemal." - und dann ist bereits der TITEL des Buches nichts anderes als ein Zitat! Kann die "Schriftstellerin" noch was anderes als, wie ja im Artikel beschrieben wird völlig ohne roten Faden, anderer Leute Arbeit und geistige Versatzstücke, aneinanderreihen? Aber es macht eben nicht der Inhalt den Erfolg, sondern die, bereits durch den Vorgänger vorhandene, mediale Präsenz! *würg*
  7. #7

    abkupfern

    den ersten Roman hat sie abgekupfert. Sprüche, die nicht von ihr waren. Was sie aber kann: sie verkauft ihr Nichtkönnen und ihre Unfähigkeit zu schreiben als Kunst. Der bekannte Vater ist da natürlich hilfreich. Und die Presse springt auf jeden Mist an, denn auch ein Verriss bringt gute Verkaufszahlen.
  8. #8

    Mal ganz sachlich ...

    Zitat von Hammelehle
    Ihr Buch ist keines dieser blutleeren Werke der Nachwuchsschriftstellerinnen vom Leipziger Literaturinstitut, der zentralen deutschen Kaderschmiede literarischen Mittelmaßes.
    Zitat von Hammelehle
    "Jage zwei Tiger" besteht aus einem Übermaß an Einzelszenen und vielen gelungenen Formulierungen. Doch das allein ergibt keinen guten Roman.
    Mir kommen diese beiden Bemerkungen durchaus widersprüchlich vor.
    Zumindest könnte man auf die Idee kommen, dass der Autor des Artikels der Autorin des Buches zwei Semester an besagtem Institut nahelegt ...
  9. #9

    es ist

    bestenfalls der erste Roman. Das Buch davor war ja wohl keiner.