Kältemittelstreit: Honeywell-Chef schreibt Beschwerdebrief an KBA

DaimlerDer Hersteller des Kältemittels R1234yf unterstellt dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) unsaubere Untersuchungsmethoden. In einem Schreiben richtet sich der Chef des Unternehmens direkt an den Leiter der Behörde. Der Vorwurf: Das KBA habe die Tests im Sinne eines erwünschten Resultats manipuliert.

Honeywell-Chef beschwert sich beim KBA über Test mit Kältemittel - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Tja, wenn ein Ami den juristischen Weg vermeidet...

    ... dann weiß er wohl warum...

    Vielleicht sollten wir auch an die Behörden in den USA schrieben dass wir nicht ausspioniert werden wollen.
  2. #2

    Na,...

    wie viel hat da Honeywell wohl unter dem Tisch an die entsprechende EU-Komission rüberwachsen lassen?

    Zitat: "Honeywell pocht dagegen auf die Sicherheit der Chemikalie."
    Auf Wkipedia:
    - R134a, Gas unter Druck
    - R1234yf, Gas unter Druck und hochentzündlich
  3. #3

    Honeywell will *nicht* juristisch vorgehen

    obwohl es "um Milliarden geht".

    Das sagt doch alles: Die wissen, dass das KBA Recht hat.
  4. #4

    Innovation statt R1234...

    Meiner Meinung nach sollte man das neue Kältemittel nicht im Fahrzeugbau zulassen. Es geht hier eh ums Geld und nicht um die Umwelt. Sonst dürften nur Schukey-Motor als Kältemaschinen als verbaut werden. Auch bei den Eigenschaften von R1234yf überwiegen die Nachteile gegenüber R134a deutlich.
    Anhand der Reaktion von Honeywell erkennt man das dieses Kältemittel wohl nicht so ungefährlich ist wie man behauptet hat, aber irgendwie muss man das Geld der neue Produktionsanlage in Ostasien und die Schmiergelder derer die dieses Gesetz beschlossen haben auch wieder erwirtschaften.
  5. #5

    Unglaublich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Hersteller des Kältemittels R1234yf unterstellt dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) unsaubere Untersuchungsmethoden. In einem Schreiben richtet sich der Chef des Unternehmens direkt an den Leiter der Behörde. Der Vorwurf: Das KBA habe die Tests im Sinne eines erwünschten Resultats manipuliert.

    Honeywell-Chef beschwert sich beim KBA über Test mit Kältemittel - SPIEGEL ONLINE
    Soso, die Leute vom KBA und Mercedes sind also besorgt um unsere Sicherheit, dies ist ein Riesenblödsinn.

    In keinem Land der Welt darf ein Mercedes mit 220 km/h auf der Autobahn fahren, außer in Deutschland. Und Unfälle wegen dieses Geschwindigkeitswahnsinns fordern deutlich mehr Opfer, als es das Kältemittel jemals könnte.

    In diesem Streit geht es um etwas anderes, aber sicher nicht um die Sicherheit der Autofahrer, ... oder entzündet sich das Kältemittel erst nach Auffahrunfällen aufgrund dieser extremen Geschwindigkeiten, dann ist der Kampft von Mercedes natürlich logisch.
  6. #6

    Zitat von An-On Beitrag anzeigen
    obwohl es "um Milliarden geht".

    Das sagt doch alles: Die wissen, dass das KBA Recht hat.
    So schauts aus...
    Die sehen ihre Felle wegschwimmen und versuchen sich ein letztes mal aufzubäumen...
  7. #7

    Zitat von kannmanauchsosehen Beitrag anzeigen
    Soso, die Leute vom KBA und Mercedes sind also besorgt um unsere Sicherheit, dies ist ein Riesenblödsinn.
    In keinem Land der Welt darf ein Mercedes mit 220 km/h auf der Autobahn fahren, außer in Deutschland. Und Unfälle wegen dieses Geschwindigkeitswahnsinns fordern deutlich mehr Opfer, als es das Kältemittel jemals könnte.
    In diesem Streit geht es um etwas anderes, aber sicher nicht um die Sicherheit der Autofahrer, ... oder entzündet sich das Kältemittel erst nach Auffahrunfällen aufgrund dieser extremen Geschwindigkeiten, dann ist der Kampft von Mercedes natürlich logisch.
    Habe hier selten so einen Blödsinn gelesen wie den Ihren und das will in dem Forum hier schon was heißen...

    Für Unfälle bei denen es zu Bränden kommen kann braucht man keine hohen Geschwindigkeiten.
    es reicht das diverse Bauteile (Krümmer, Turbo etc.) heiß genug sind um das auströmende Kühlmittel zu entzünden.
    Da der Kondensator in vorderster Front verbaut ist, kann es den schon bei Geschwindigkeiten von 20 km/h zerbröseln...
  8. #8

    [quote]Trotz der schweren Vorwürfe wird Honeywell laut Angaben einer Sprecherin den KBA-Test nicht juristisch anfechten.[\quote]

    Es geht um Milliarden, aber man will den Test nicht anfechten.

    [quote]Ein Abschlussbericht der Behörde steht unterdessen noch aus - Kenneth Gayer bittet in seinem Brief um ein Treffen mit Ekhard Zinke. Er wolle sichergehen, dass "alle Ergebnisse korrekt interpretiert und in einen angemessenen Zusammenhang gestellt werden".[\quote]

    Was will er denn bereden? Klingt irgendwie komisch oder will man da mehr als nur reden.

    Übrigens, den Vorwurf zum Test kann ich irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen. Das ist ja, wie bei dem neuen Crash-Test (SPON berichtete), bei dem man die Aufprallstelle änderte. Dabei hat man aufgezeigt, dass die Hersteller offensichtlich sich auf die Test vorbereiten und die Autos für diese Test anfertigen.

    Außerdem ist es doch grade bei Unfällen mit hohen Geschwindigkeiten wichtig, dass es nicht zu einem Feuer kommt. Die Insassen sind dann doch meistens eingeklemmt, bewusstlos und schwer verletzt. Da kann man nicht mal schnell aus dem Auto rauskommen, wenn es anfängt zu brennen. Klar, irgendwo müssen die Grenzen sein, denn man kann das Auto gar nicht so sicher machen und gegen alle Belange, vor allem bei sehr hohen Geschwindigkeiten, schützen.
  9. #9

    Quatsch

    Zitat von kannmanauchsosehen Beitrag anzeigen
    Soso, die Leute vom KBA und Mercedes sind also besorgt um unsere Sicherheit, dies ist ein Riesenblödsinn.

    In keinem Land der Welt darf ein Mercedes mit 220 km/h auf der Autobahn fahren, außer in Deutschland. Und Unfälle wegen dieses Geschwindigkeitswahnsinns fordern deutlich mehr Opfer, als es das Kältemittel jemals könnte.
    Unfug. Es ist längst bewiesen, dass wir viel weniger Unfälle haben als die anderen streng niedriglimitierten Länder.

    Was die Tests betrifft: Es sind Tests und können nur einen kleinen Teil der Realität abbilden. Reale Unfälle sind oft viel gravierender, gerade auf Landstrassen (die sind nämlich gefährlich!). Und das neue Mittel brennt nicht nur, es entwickelt eine tödliche Säure !!