US-Notenbank: Kein klares Signal für Ende der Geldflut

AFPDie US-Notenbank hält vorerst an der Geldflut fest. Das geht aus nun veröffentlichten Protokollen der letzten Fed-Sitzung hervor. Nur wenige Währungshüter plädierten demnach dafür, die Anleihenkäufe noch in diesem Jahr zu drosseln. Andere mahnten zur Geduld.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-917879.html
  1. #1

    Muahhaahah

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Notenbank hält vorerst an der Geldflut fest.
    Bernanke deutet Ende der Geldflut an - SPIEGEL ONLINE
    na, wär hätt`s gedächt.

    Das Gerede QE zu drosseln ist nichts weiter als genau das.

    QE wird so wahrscheinl. gedrosselt werden wie es wahrscheinlich ist dass ein Junkie in fortgeschrittenem Stadium plötzlich zur Einsicht gelangt dass Heroin schlecht für seine Gesundheit u. seine mittelfristige Lebenserwartung ist u. deshalb aus freien Stücken entscheidet das Gift in Zukunft einfach sein zu lassen.
    Also nie, bis kurz vor dem Exitus.
  2. #2

    Wie bei einem guten Orakel

    Fuer jeden etwas! Aber die Zinsen fuer 7 und 10
    Jahre Anleihen steigen, der US$ steigt und fuer die Long-Investoren steigt zumindest das Risiko einer langen, langen, boesen Ueberraschung, die gar nicht so ueberraschend sein wird.
  3. #3

    Das sind ja Privatbanken...

    Wem gehören die Fed Banken in den USA? Sind nicht im Behörden Branchenbuch, sie sind in den gelben Seiten für Firmen... Nur in Europa tut man so als seien sie staatlich, was sie natürlich nicht sind, aber immerhin nennt man sie "unabhängig". Soso
  4. #4

    Kommentar 1:1 übersetzt ???

    Sonst wäre der Dollar wohl tot. Noch viel mehr tot als der EURO schon ist.
  5. #5

    Sehr langsamer Rückzug

    ich denke das nur ein sehr langsames steigen der Zinsen über mehrere Jahre (5-10) ohne große Folgen bleibt. Ansonsten könnte es gleich wieder zu einem Finanz-Crash kommen, der die Eurozone vollends abrutschen lässt und einige immer noch wacklige Banken den gar aus macht. Bzw. wenn man die Luft aus dem Finanzmarkt lässt sieht man den wahren Zustand der Wirtschaft in den USA und der EU und der sieht nicht wirklich prickelnd aus von einigen Sparten in Deutschland mal abgesehen.
  6. #6

    Nur mit der Geldflut

    Kann man sogar die naechsten Generationen und Maerkte bereits heute bestehlen!
  7. #7

    Na so was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Notenbank hält vorerst an der Geldflut fest. Das geht aus nun veröffentlichten Protokollen der letzten Fed-Sitzung hervor. Nur wenige Währungshüter plädierten demnach dafür, die Anleihenkäufe noch in diesem Jahr zu drosseln. Andere mahnten zur Geduld.

    Bernanke deutet Ende der Geldflut an - SPIEGEL ONLINE
    „….kurbelt damit die Wirtschaft an.“ Wie bitte, wo wurde angekurbelt? Die Inflation in den USA liegt real bei 6 bis 8%. Real stagniert die Wirtschaft.

    „Die Börsen hatten damals mit deutlichen Verlusten reagiert“ deswegen ist die Wirtschaft und Arbeitslosigkeit in den USA weder gestiegen noch gefallen.
  8. #8

    Geldschwemme?

    Spon: „Der zwölfköpfige Offenmarktausschuss zeigte sich uneins, wann die Geldschwemme eingedämmt werden soll.“
    Diese Uneinigkeit ist auch nachvollziehbar, denn es ist noch nicht bewiesen, ob es diese Geldschwemme überhaupt gibt. Es besteht ja noch nicht einmal eine einheitliche Definition über die Geldmenge, wie der nachfolgende Link beweist: http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge
    Nehmen wir dazu als aktuelles Beispiel Zypern. Dort wurden Geldansprüche eingezogen (vernichtet). Damit konnte aber auf Zypern keine Liquidität hergestellt werden. Darum mussten aus Frankfurt unverzüglich fünf Milliarden Euro in bar eingeflogen werden.
    Was geldtheoretisch immer wieder unbeachtet bleibt ist die Tatsache, dass Geld auch in die Hände von Schuldnern „fällt“, die es zur Bank bringen. Damit ist der Status Geld beendet. Es liegt lediglich noch ein Geldschein ohne Wert in der Bank. Sein Wert kommt erst dann wieder zustande, wenn ein Neuschuldner diesen Geldschein aufnimmt.
  9. #9

    Zitat von SPON
    Derzeit kauft die Notenbank jeden Monat für 85 Milliarden Dollar Staats- und Immobilienpapiere und kurbelt damit die Wirtschaft an.
    Wirklich? Offensichtlich kurbelt sie die Wirtschaft eben nicht an. Die erhöhte Liquidität kommt bei den Unternehmen nun mal nicht an.