US-Ostküste: Delfinsterben bleibt rätselhaft

Marine Mammal Stranding CenterAn der US-Ostküste verenden weiterhin Hunderte Delfine. Was die Meeressäuger tötet, ist noch nicht bekannt. Forscher vermuten, dass es sich um ein Virus handeln könnte. Betroffen sind vor allem Große Tümmler.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-917834.html
  1. #1

    Wenn es Lungenverletzungen

    sind, wie soll das ein Virus bewerkstelligen? Viel wahrscheinlicher ist, dass die Unterwassersonare und sonstige militärische Beschallungstechnik die Tiere in den Tod treibt.
  2. #2

    Zitat von Karaja Beitrag anzeigen
    sind, wie soll das ein Virus bewerkstelligen? Viel wahrscheinlicher ist, dass die Unterwassersonare und sonstige militärische Beschallungstechnik die Tiere in den Tod treibt.
    wenn Sie "Morbillivirus" in die Browserzeile eingeben und "Enter" drücken, erscheinen 430.000 Suchergebnisse....
    Sonare und co wird man wohl insofern gut ausschließen können, als dass es hier offensichtlich eine Vervielfachung der Todeszahlen gab, aber gleichzeitig keine Steigung von Militäraktivitäten...
  3. #3

    Ping.....!!!

    Es ist doch schon lange erwiesen, dass die Sonar-Geräusche der U-Boote, mit einer Lautstärke jenseits der 200 Dezibel-Marke, die Wale und Delfine in den Wahnsinn treiben, und dauerhafte, frappierende Schäden an deren Hörorganen verursachen. Also entweder verlieren die Tiere ihr «Navigationssystem», oder sie suchen den «Freitot» an Land.
    Aber was sind schon ein paar «dumme Tümmler» im Gegensatz zum Erhalt der «Nationalen Sicherheit»?!
  4. #4

    optional

    Zitat von Pumkin Beitrag anzeigen
    Es ist doch schon lange erwiesen, dass die Sonar-Geräusche der U-Boote, mit einer Lautstärke jenseits der 200 Dezibel-Marke, die Wale und Delfine in den Wahnsinn treiben, und dauerhafte, frappierende Schäden an deren Hörorganen verursachen. Also entweder verlieren die Tiere ihr «Navigationssystem», oder sie suchen den «Freitot» an Land.
    Aber was sind schon ein paar «dumme Tümmler» im Gegensatz zum Erhalt der «Nationalen Sicherheit»?!
    Die Tümmler hatten keine Schäden an den Hörorganen, sondern einige von denen hatten Lungenschäden, die durchaus durch das angesprochene Morbillivirus ausgelöst werden können. Ausserdem sind sie nicht, wie evtl. akustisch oder chemisch verwirrte oder lebensmüde andere Wale gesund an den Strand geschwommen und dort verendet, sondern größtenteils schon tot oder fast tot angeschwemmt worden.
  5. #5

    Es wäre ja auch möglich, dass die Dauerbelastung durch Sonar, Ölbohrungen, Meeresverschmutzung, Quecksilberanreicherung und vieles mehr das Immunsystem der Delphine schleichend schwächt und sie irgendeinem Virus dann kaum was entgegenzusetzen haben.
  6. #6

    Suizid

    Wir wissen doch das diese Tiere hoch intelligent sind.
    Die Delfine beenden absichtlich ihr leben an unseren Stränden.
    Wir zerstören und vergiften ihren Lebensraum.
    Sie können es nicht anderst uns mitteilen.

    Es ist kein "Virus".
    Wir sind die Ursache.
  7. #7

    Möglich ist vieles

    Das diverse Viren Lungen- und andere Organschäden bei Meeressäugern hervorrufen können und das solche Epidemien zu Massensterben führen können, hat sich schon an unseren Küsten gezeigt. Ist es im konkreten Fall auch so? Weiss ich nicht. Also lasst uns alle fröhlich spekulieren und möge jeder von uns die Ursache "finden", die am besten zu den eigenen Vorurteilen passt.
  8. #8

    Meerverseuchung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An der US-Ostküste verenden weiterhin Hunderte Delfine. Was die Meeressäuger tötet, ist noch nicht bekannt. Forscher vermuten, dass es sich um ein Virus handeln könnte. Betroffen sind vor allem Große Tümmler.

    US-Ostküste: Delfinsterben bleibt rätselhaft - SPIEGEL ONLINE
    Wurde nicht in den 70er oder 80er Jahren im ganz großen Stil der strahlende Müll aus Atomkraftwerken in Fässer verpackt und diese ins Meer versenkt? Inzwischen sind diese Fässer vielleicht verrottet oder zerstört ...
  9. #9

    So Long, and Thanks for All the Fish

    Macht's gut und danke für den Fisch. Das war die letzte Botschaft der Delphine an uns, bevor sie die Erde verliessen. Jedenfalls im gleichnamigen Buch vom Douglas Adams.