Schweizer Nationalsport Schwingen: Die Haxen des Bösen

Martin CyrisJodler, Schlungg und Zwilch: Im Sommer widmen sich die Schweizer mit Vorliebe ihrem Nationalsport, dem Schwingen. Was wie menschlicher Bullenkampf wirkt, ist präzise Technik. Manch Kraftprotz entpuppt sich gar als Feingeist.

http://www.spiegel.de/reise/europa/s...-a-917383.html
  1. #1

    181 Meter groß

    Wow. Wahrscheinlich ist der Sport nur deswegen allein in der Schweiz bekannt, weil die Riesen die ihn ausüben sich hinter den Bergen verstecken können. ;-)
  2. #2

    Toller Sport

    ich finde diesen Sport großartig. Die Schweizer pflegen auf diese Art ihre Traditionen. Also kein Grund sich in irgendeiner Weise darüber lustig zu machen.
  3. #3

    185 cm und mehr

    Zitat von lauterteufel Beitrag anzeigen
    Wow. Wahrscheinlich ist der Sport nur deswegen allein in der Schweiz bekannt, weil die Riesen die ihn ausüben sich hinter den Bergen verstecken können. ;-)
    181 cm ist ziemlich kurz für einen Schwinger und an einem richtigen Schwingfest gibt es auch einen richtigen Stier als Hauptpreis und keine junge Kuh.

    Apropos Schwinger: Die Besten der letzten Jahre sind/waren:
    Jörg Abderhalden, 188 cm / 120 kg
    Christoph Bieri, 189 cm / 110 kg
    Martin Grab, 194 cm / 120 kg
    Philipp Laimbacher, 185 cm / 114 kg
    Christian Schuler, 185 cm / 105 kg
    Matthias Sempach, 194 cm / 105 kg
    Christian Stucki, 198 cm / 150 kg
    Kilian Wenger, 190 cm / 107 kg

    Das letzte Eidgenössische Schwingfest 2010 in Frauenfeld besuchten 250'000 Zuschauer. Mit dabei waren 16 Security-Leute. Warum sowenig, versteht sich von selbst.
  4. #4

    P.s.

    Und Schwingen ist eine sehr ernste Angelegenheit.
  5. #5

    ein Muni für den Bösen

    Schwingen ist in den letzten Jahren in der Schweiz immer populärer geworden. Jahrzehntelang galt es eher als "uncool". Inzwischen bietet es a) eine Indentifikationsmöglichkeit mit dem, was als "typisch Schweiz" empfunden wird und b) ein Kontrastprogramm zu Sportveranstaltungen, bei denen Hooligans und Co. unterwegs sind. Die Schwinger der schwersten Klasse (wie beim Boxen gibt es unterschiedliche Gewichtsklassen) sind die "Bösen" - was kein Charaktermerkmal sondern Anerkennung ist. Der Gewinn ist immer ein Stier - im Dialekt ein "Muni". Der bringt im Verkauf durchaus auch Geld ein. Es gibt übrigens inzwischen auch "Frauenschwinget" - also Wettkämpfe zwischen Frauen. Und "Schlungg" spricht sich für Deutsche wie "Schlunck".
  6. #6

    Apropos weich fallen ....

    Dass man als Verlierer weich fällt ist relativ weit neben der Realität. Wenn Du von deinem Gegner hochgehoben und auf den Rücken, gerne auch auf den Nacken, gewuchtet wirst und der dabei seine 100kg zusätzlich auf dich wirft, erscheint dir die Sägemehldecke relativ gering. Hast Du grosses Pech oder bist Du dann selbst nicht genügend austrainiert winkt der Rollstuhl.
  7. #7

    *

    Zitat von lauterteufel Beitrag anzeigen
    liegen sich in den Armen
    gemeint ist wohl "liegen einander in den Armen"...
  8. #8

    Gewichtsklasse

    Also nach meinen Informationen gibt es beim Schwingen keine Gewichtsklassen.
  9. #9

    Vom Wortspiel zur Worthülse

    Ja, toll. So viele schöne verschwurbelte Sätze in diesem Artikel. So viele lustige Wortspiele *slow clap* ... Worum geht's nochmal bei dem Sport? Was muss man machen? Was sind die Regeln? Keine Ahnung. Hauptsache, es klang alles irgendwie schlau, oder!?