Künstliche Menschen: Mein Professor, der Robotor

picture alliance/ Gorm OlesenDiesen Professor gibt es zweimal: als Mensch und als Roboter. Manchmal schickt Henrik Schärfe, 44, seinen Doppelgänger auch ferngesteuert in Vorlesungen. Im Interview erzählt er, wie Studenten auf sein Maschinen-Ich reagieren und was er für seinen Avatar empfindet.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-911347.html
  1. #1

    Wenn es ein Roboter wäre,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diesen Professor gibt es zweimal: als Mensch und als Roboter. Manchmal schickt Henrik Schärfe, 44, seinen Doppelgänger auch ferngesteuert in Vorlesungen. Im Interview erzählt er, wie Studenten auf sein Maschinen-Ich reagieren und was er für seinen Avatar empfindet.

    Roboter-Doppelgänger: Dänischer Professor Schärfe hat Avatar - SPIEGEL ONLINE
    Wenn es ein Roboter wäre, müsste er nicht gesteuert werden.
    Eine Videoleinwand täte es auch.

    Ein Roboter wäre es, wenn ich ihm sage "Hol mir einen Kaffee!" und 5 min später kommt er damit angerannt.
  2. #2

    Robotik setzen sechs

    Ich wusste nicht dass ein Roboter, der bei Mercedes Karosserien zusammenschweisst, dies auf freie Kommandos hin tut.
  3. #3

    Naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diesen Professor gibt es zweimal: als Mensch und als Roboter. Manchmal schickt Henrik Schärfe, 44, seinen Doppelgänger auch ferngesteuert in Vorlesungen. Im Interview erzählt er, wie Studenten auf sein Maschinen-Ich reagieren und was er für seinen Avatar empfindet.

    Roboter-Doppelgänger: Dänischer Professor Schärfe hat Avatar - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe mehr Respekt den Forschern, Entwicklern, Technikern gegenueber die
    den Avatar gebaut haben. Der Interviewte hat sich das Ding gekauft, und
    forscht/berichtet wie Menschen sich fuehlen, sie interagieren. Natuerlich
    land-auf land-ab grosses Medienencho und prima publicity fuer das
    Instritute (Computer-Aided Epistemology)
  4. #4

    Tut er nicht?

    Zitat von allmendinger_ Beitrag anzeigen
    Ich wusste nicht dass ein Roboter, der bei Mercedes Karosserien zusammenschweisst, dies auf freie Kommandos hin tut.
    Zumindest erkennt er ankommende Teile und schweißt nicht einfach drauflos. Erst wenn alle (vorher festgelegten) Bedingungen erfüllt sind, wird eine Aktion ausgeführt.
    Der "Vorlesungsroboter" prüft ja noch nicht mal, ob jemand im Raum ist.
    Spielzeug für Große also.

    Obwohl man mit Industrierobotern auch schön spielen kann.
  5. #5

    Unscharfe definition

    Ein Roboter handelt eigenständig, auf Basis eines vordefinierten linearen Programmes oder auf Basis von Mechanismen der KI. Eine ferngesteuerte Maschine ist kein Roboter, auch wenn sie gelegentlich so genannt wird.
  6. #6

    Sehr inovativ, müsste nur mal jemand für den freien Markt bauen.

    Also ich finde sowas sehr inovativ. Die Frage was nun ein Roboter ist und was nicht, das lasse ich mal im Raum stehen. Ich denke da gibt es in Zunkunft durch den technischen Fortschritt sehr viel Potential.
    Man stelle sich nur mal vor, man müsste z.B. als Statiker nicht extra mit dem Auto auf die Baustelle fahren sondern könnte das einem "Avatar" überlassen. Da gäbe es meinetwegen im Bauleitercontainer 2 - 3 solche Androiden die sich fernsteuern lassen. Und schon könnte man sich mit Bauherrn und Architekten + dem Bauleiter auf die Baustelle begeben. Das spart viel Stress und man wäre per Knopfdruck vor Ort und könnte Probleme schnell klären. Sicher, man könnte das auch mit extra dafür abgestellten Hartz IV Empfängern machen die jeder ein Headset und ne Kopfkamera bekommen. Blos weis man eben da nicht ob die auch nen Zollstock halten können. ;-) ...Ich will jetzt aber mal nicht alle HarzIV Empfänger als schlecht darstellen, es gibt auch ganz viele die wirklich arbeiten wollen.
    Aber mal im Ernst, es gibt heute so viel Technologie und wir machen nichts anderes damit als uns zu bespaßen. Wenn irgendwer mal dieses Potential erkennen würde. Warum immer nur Werkzeug von Bosch, die könnten doch auch mal solche Sachen bauen. Sicher ne solide Sache. ...Aber nur die Blauen Androiden, die Grünen sind nicht wasserfest. ;-)
  7. #7

    Ich....

    ...bräuchte keinen Klon, von mir aus kann das Ding wie der Terminator ohne Haut aussehen, aber ich glaube ich würde mich im Alter lieber von einem Roboter pflegen lassen als von einem überlasteten, überforderten, misslaunigen Altenpfleger. Es wäre nämlich MEIN Roboter, speziell für mich programmiert.
    O.K., bei der Forschungsarbeit geht es um etwas anderes, aber ich finde das sehr, sehr gut, vor allem wenn sich "der Roboter" an die Asimov'schen Robtergesetze hält.
  8. #8

    Ist sich Laura Höfinger...

    ...eigentlich sicher, daß sie das Interview nicht mit dem Roboter geführt hat? Vllt. hat Robie den echten Henrik Schärfe schon abgemurkst und mit einer weiteren Roboterkopie ersetzt.
    Wenn ich Roboter wäre, würd ich's tun.
  9. #9

    Meine Professorin - die Roboterin?

    Gibt es dafür eigentlich schon Verhaltensregeln an der Uni Leipzig? Da könnte den Feministinnen etwas entgangen sein.