Fusion der Immobilienriesen: Deutsche Wohnen will GSW übernehmen

imago In der deutschen Immobilienbranche steht ein Milliardendeal an. Die Deutsche Wohnen plant, den Konkurrenten GSW zu übernehmen. Daraus entstünde ein Gigant mit knapp 150.000 Wohnungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-917468.html
  1. #1

    kritisch

    Als GSW Aktionär bin ich nicht uneingeschränkt begeistert. Schließlich ist die GSW bestens in einem boomenden Immobilienmarkt (Berlin) positioniert, während die Deutsche Wohnen eher so ein Bauchladen darstellt.
  2. #2

    Zockerbuden

    Die GSW war ursprünglich ein gemeinnütziges Unternehmen, das von Berlin Investmentfonds übereignet wurde; jetzt wird die eine Mietzockerbude von der anderen übernommen, schon durch die Übernahmeankündigung kann man Kasse machen.
  3. #3

    ach du grosser Schreck

    Das sind Amis unter dem Deckmantel 'Deutsche Wohnen'. Dann macht euch mal alle auf kräftige Preisanstiege gefasst! habe versucht, eine Bruchbude von der Deutsche Wohnen in Berlin zu mieten, das war mir allerdings für 10 Euro der m2 zu teuer!
  4. #4

    Zitat von addit Beitrag anzeigen
    Das sind Amis unter dem Deckmantel 'Deutsche Wohnen'. Dann macht euch mal alle auf kräftige Preisanstiege gefasst! habe versucht, eine Bruchbude von der Deutsche Wohnen in Berlin zu mieten, das war mir allerdings für 10 Euro der m2 zu teuer!
    Eben, Sie wurden ja nicht gezwungen die Wohnung zu mieten.
  5. #5

    Honkong lässt grüßen !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der deutschen Immobilienbranche steht ein Milliardendeal an. Die Deutsche Wohnen plant, den Konkurrenten GSW zu übernehmen. Daraus entstünde ein Gigant mit knapp 150.000 Wohnungen.

    Deutsche Wohnen will GSW übernehmen - SPIEGEL ONLINE
    Die Immobilein-Welt ist der bösartigste Tumor der Finanzmärkte (neben der Waffenindustrie!).
    USA, Asien, Süd-Arabien, die Mittelmeer Länder (jetzt ist die Türkei sehr heftig dabei) und auch Deutschland und Zentral-Europa entdecken langsam, aber genau so hemmungslos,
    den süßsaueren Geschmack der Branche.
  6. #6

    Wohnen ist ein Grundrecht des Menschen

    wie die Wasserversorgung muss die Wohnraumversorgung verstaatlicht werden.

    Wann wird eigentlich die Bundeswehr privatisiert? Sie wird doch aus Steuermitteln finanziert. Privatarmeen wären Selbstversorger wie die Söldnerheere des Mittelalters und würden erhebliche Steuermittel einsparen.

    Die staatliche Wohnraumbewirtschaftung ist doch durchaus profitabel, auf gehts Herr Schäuble, hier wäre eine gute Geldquelle, viel profitabler als die Bahn. 1945 bis in die 60er Jahre gabs dies schon und die Mieten waren moderat.
  7. #7

    @muellerthomas

    Sie können sich ja anscheinend solche Unverschämtheiten leisten oder sind sicherlich selbst Vermieter. Für Bruchbuden braucht man nun wirklich keine 10 Euro/m2 verlangen!
  8. #8

    marktkonformes Wohnen

    So sollte es sein! So war es immer geplant. Herr Brüderle sieht hier wohlwollend die Kräfte des Marktes walten.
    Der Markt regelt alles. Und wer nicht mehr marktkonform ist wird unter den Teppich gekehrt. Es gibt genügend Leerstände in den neuen Bundesländern. Also weg mit jenen, die nichts mehr wert und zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Die tranatlantische Freihandelszone wird das Eldorado für die ganz grossen Zocker werden.
    Da werden wir uns noch an die Wärme der Merkel Reierung zurücksehen, die uns gleichzeitig verkauft und verramscht hat.
  9. #9

    Deutsche Wohnen ist die Deutsche Heuschrecke:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der deutschen Immobilienbranche steht ein Milliardendeal an. Die Deutsche Wohnen plant, den Konkurrenten GSW zu übernehmen. Daraus entstünde ein Gigant mit knapp 150.000 Wohnungen.

    Deutsche Wohnen will GSW übernehmen - SPIEGEL ONLINE
    Die können noch nicht einmal ein paar Wohnungen richtig verwalten (siehe jetzt bei BauBeCon und GAGFAH), und schon kehren sie das Krokodil heraus. Deutsche Wohnen und PATRIZIA sind reine Immoblienspekulanten, die überhaupt keine grundgesetzliche Eigentumsverpflichtung kennen. Wenn die Kartellamtsaufsicht jetzt nicht funktioniert, können die Spekulanten später schalten und walten wie sie wollen; eine Aufsicht gibt es dann nicht mehr.