Kältemittelstreit: Daimler schickt eigene Stellungnahme nach Brüssel

DPAIm Streit um das neue Kältemittel für Klimaanlagen ergreift die Bundesregierung Partei für Daimler. Doch so ganz wollen sich die Schwaben nicht auf die Schützenhilfe aus Berlin nicht verlassen. Sie schickten eine eigene Stellungnahme nach Brüssel, um ihre Position zu erläutern.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/k...-a-917397.html
  1. #1

    Andere Autohersteller kein Problem mit Kältemittel R1234yf?

    Das sieht ja nach einer guten Zusammenarbeit zwischen Mercedes und der Bundesregierung aus. Nicht gemeinsam sondern getrennt auftreten. Warum haben die anderen Autohersteller kein Problem mit dem Kältemittel R1234yf? Und die Bundesregierung selber hat zusammen mit Mercedes wieder getrickst indem sie es zugelassen haben. Sonst hätten sie offiziel eine EU-Verordnung verletzt. So ein Verhalten ist leider auch nicht in Ordnung.
  2. #2

    Völlig inkonsequent!

    Das KBA hat also eine Brandgefahr bei R1234yf nur bei extremen Rahmenbedingungen bestätigt. Dieses Restrisiko besteht auch bei anderen brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin. Mercedes sollte konsequent sein und ab sofort keine Autos mehr mit Benzinmotor ausliefern!
  3. #3

    Altes Kältemittel als "Brückentechnologie" ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit um das neue Kältemittel für Klimaanlagen ergreift die Bundesregierung Partei für Daimler. Doch so ganz wollen sich die Schwaben nicht auf die Schützenhilfe aus Berlin nicht verlassen. Sie schickten eine eigene Stellungnahme nach Brüssel, um ihre Position zu erläutern.

    Kältemittelstreit: Daimler schickt eigene Stellungnahme nach Brüssel - SPIEGEL ONLINE
    ... bis CO2-Anlagen serienreif sind?

    ... sowas kommt doch bei den Bundesbürgern nicht gut an, die es erreicht haben, dass prima funktionierende KKWs verschrottet werden und Zig-Milliarden (ja!) Volksvermögen vernichtet werden ...
  4. #4

    Zitat von suprasupra Beitrag anzeigen
    Das KBA hat also eine Brandgefahr bei R1234yf nur bei extremen Rahmenbedingungen bestätigt. Dieses Restrisiko besteht auch bei anderen brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin. Mercedes sollte konsequent sein und ab sofort keine Autos mehr mit Benzinmotor ausliefern!
    Das ganze ist noch viel schlimmer. Das Luftgemisch im Innenraum enthält Sauerstoff... und der ist stark Brand- und Explosionsfördernd!
  5. #5

    Vergleich Benzin - Kältemittel

    Zitat von suprasupra Beitrag anzeigen
    Das KBA hat also eine Brandgefahr bei R1234yf nur bei extremen Rahmenbedingungen bestätigt. Dieses Restrisiko besteht auch bei anderen brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin. Mercedes sollte konsequent sein und ab sofort keine Autos mehr mit Benzinmotor ausliefern!
    Da haben Sie aber einen interessanten Aspekt gebracht. Wie sieht denn der Vergleich der Brennbarkeit beider Produkte bei einem Unfall aus? Ich nehme an, dass ein voller Tank Benzin (70 L) mit einem vollen Tank des Kältemittels (? L) eines gleichgrossen Mercedes verglichen werden müsste.
  6. #6

    Daimler und das Kältemittel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit um das neue Kältemittel für Klimaanlagen ergreift die Bundesregierung Partei für Daimler. Doch so ganz wollen sich die Schwaben nicht auf die Schützenhilfe aus Berlin nicht verlassen. Sie schickten eine eigene Stellungnahme nach Brüssel, um ihre Position zu erläutern.

    Kältemittelstreit: Daimler schickt eigene Stellungnahme nach Brüssel - SPIEGEL ONLINE
    Man erkennt die unmittelbare Verquickung des Großkonzernes mit der Regierung, man könnte es Marktdemokratie nennen. Das ist eine Seite, die andere, zeigt die grenzenlose Überheblichkeit eines deutschen Großkonzernes. Die Frage ist doch, warum brennen die Autos beider gesamten Konkurrenz weltweit nicht, die Deutschen sind doch die Größten und Schönsten in der Welt, unbestritten.
  7. #7

    Zitat von Snoozel Beitrag anzeigen
    Das ganze ist noch viel schlimmer. Das Luftgemisch im Innenraum enthält Sauerstoff... und der ist stark Brand- und Explosionsfördernd!
    feine Unterschiede machen es aus:
    1. Bekannter Weise kommt auf dem Auspuff keine Flusssäure
    2. Benzinleitungen stecken nicht vorne im Kühler.
  8. #8

    Problem verkannt

    Zitat von raber Beitrag anzeigen
    Da haben Sie aber einen interessanten Aspekt gebracht. Wie sieht denn der Vergleich der Brennbarkeit beider Produkte bei einem Unfall aus? Ich nehme an, dass ein voller Tank Benzin (70 L) mit einem vollen Tank des Kältemittels (? L) eines gleichgrossen Mercedes verglichen werden müsste.
    Ene Klimaanlage enthält ca. 800 g Kältemittel, was gegen 70 l Benzin natürlich gerade zu lächerlich ist. Auch das bisherige Mittel R 134a kann in Brand geraten.
    Im Gegensatz zu Benzin und R134a entsteht bei der Verbrennung von R1234yf jedoch Flusssäure, auch als Fluorsäure bekannt (chem. HF), die sich durch so fast alles durchfrist, z.B. auch Glas. Das kann zu ersthaften gesundheitlichen Schäden führen.

    Wenn man jedoch im brennden uto sitzt und nicht rauskommt, ist das alles ziemlich egal.
  9. #9

    diese EU Begeisterung

    Macht mich wirklich stutzig. erstens kann es Mercedes echt egal sein welches Kältemittel verwendet wird. das ist so unbedeutend bei der Herstellung eines Fahrzeugs dass es kaum ins Gewicht fällt es sei denn man hat tatsächlich Bedenken. zweitens sind die grössten Profiteure die beiden Hersteller der Substanz. drittens hat die EU schon mehrfach in der Regulierung von Technik versagt. man denke nur mal an Quecksilber in den Energiesparlampen das jetzt aus Unkenntnis in den Hausmüll wandert. da hat man auch Folgen ignoriert!