Euro-Krise: Deutschland spart 40 Milliarden bei Schuldendienst

AFPDeutschland profitiert von der Euro-Krise. Nach SPIEGEL-Informationen führen die günstigen Zinsen für Staatsanleihen zu Ersparnissen, die sich für die Jahre 2010 bis 2014 auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-917115.html
  1. #1

    Was so veröffentlicht wird

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland profitiert von der Euro-Krise. Nach SPIEGEL-Informationen führen die günstigen Zinsen für Staatsanleihen zu Ersparnissen, die sich für die Jahre 2010 bis 2014 auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren.

    Euro-Krise: Deutschland spart 40 Milliarden für den Schuldendienst - SPIEGEL ONLINE
    Grundsätzlich stehe ich zunächst allen Statistiken skeptisch gegenüber. Ein "Deutschland profitiert von der Eurokrise"-Artikel vor der Wahl – wer hätte das gedacht (Ironie aus). Die Wähler müssen ja bei Laune gehalten und entsprechend manipuliert werden.
  2. #2

    xxxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland profitiert von der Euro-Krise. Nach SPIEGEL-Informationen führen die günstigen Zinsen für Staatsanleihen zu Ersparnissen, die sich für die Jahre 2010 bis 2014 auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren.

    Euro-Krise: Deutschland spart 40 Milliarden für den Schuldendienst - SPIEGEL ONLINE
    Profitiert von der Euro Krise? Was für eine kindische Argumentation. Zumal Sie den Grund auch noch selbst angeführt haben weil Deutschland ein bisschen weniger Zinsen zahlt. Alles andere, wie Verlust von Sparguthaben von jetzt 35 Mrd.(Postbank), Inflation >5%, schwindelerregende Haftung u.s.w..Und da sprechen sie von Deutschland profitiert von der Euro Krise.

    " Auf den Finanzmärkten genießt die Bundesrepublik wegen ihrer vergleichsweise soliden Staatsfinanzen den Ruf als besonders sicherer Schuldner".
  3. #3

    Sparen?

    Super, wir profitieren maßlos!

    Wir "sparen" 40 Milliarden beim Schuldendienst und haften dafür mit knapp 900 Milliarden.

    Der absolute Wahnsinn...
  4. #4

    So so

    .............und nach der Wahl (am 22.9. 2013) bis spätestens Mitte 2014 gibt es einen Schuldenschnitt für Griechenland.

    Und das ist längst nicht alles. Die steigende Verschuldung und die steigenden Haftungsrisiken werden auch für Deutschland die Kredite teurer machen.
    Das wir es immer noch nicht schaffen eine schwarze Null zu schreiben, geschweige denn Schulden zurück zu bezahlen MUSS uns das Genick brechen.
  5. #5

    Durschnitt

    Deutschland als Staat haette ohne Euro auch geringere Zinsen bezahlt. Der Durchnschnittsbuerger haette bei DM Zinsen genau wieviel weniger Zisnen in den letzten 13 Jahren bezahlt?
  6. #6

    das ist ja ne Wucht

    wir sparen 40 Milliarden Euro hervorgehoben vom Spiegel um die Regierung gut aussehen zu lassen. Nur wie viel Schulden wir haben und warum die, trotz wachsender Steuereinnahmen nicht bedient werden von dieser Regierung das wird nicht geschrieben. Das der Steuerzahler für die Bankenrettung wenigstens 50 Milliarden zahlen muss und was die Euro Rettung Deutschland kostet das wird vor der Wahl verschwiegen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland profitiert von der Euro-Krise. Nach SPIEGEL-Informationen führen die günstigen Zinsen für Staatsanleihen zu Ersparnissen, die sich für die Jahre 2010 bis 2014 auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren.

    Euro-Krise: Deutschland spart 40 Milliarden für den Schuldendienst - SPIEGEL ONLINE
    Und da das auf Kosten der Sparer geht,müsste man das korrekterweise an diese weiterreichen-indem der Staat auf alle Spareinlagen zusätzlich 2 % Zinsen draufpackt - bpsw-als kleine Anregung.-
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland profitiert von der Euro-Krise. Nach SPIEGEL-Informationen führen die günstigen Zinsen für Staatsanleihen zu Ersparnissen, die sich für die Jahre 2010 bis 2014 auf mehr als 40 Milliarden Euro summieren.

    Euro-Krise: Deutschland spart 40 Milliarden für den Schuldendienst - SPIEGEL ONLINE
    Schauen wir mal, wie die Schlussrechnung für Deutschland später ausfällt. Wir sind mitnichten am Ende der EU-Rettungspolitik angekommen und 40 Mrd sind in der Politik schnell verbraten. Wenn diese Summe für die Griechenland-Rettung abschliessend ausreichend ist, darf man sich wohl schon glücklich schätzen.
  9. #9

    In den Fängen der Hochfinanz

    Die Finanzkonzerne erheben bereits forderungen nach einem SUPER-ESM.
    Der Vorschlag zeigt: Die Politik in Europa steht kurz davor, von der Finanz-Industrie entmündigt zu werden.

    ZITAT: Kerber (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie):

    „Meine Idee wäre: Wenn Privatisierungen auf nationaler Ebene so langsam vorangehen wegen der politischen Ökonomie in Nationalstaaten: Warum übertragen wir nicht nationales Staatsvermögen auf den ESM und machen den ESM dann zu einem Euro-Schatzamt? Und dann kann man schuldrechtliche Ansprüche dagegen verrechnen. Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich. Das ist für die nationalen Regierungen nicht so einfach, aber das ist ein Ausweg für die Länder, die vielleicht geben wollen oder geben müssen.“

    Kerber greift damit ein Konzept des BDI aus dem September 2011 auf, mit welchem die Deutsche Industrie ihre Frustration über die aktionistischen Maßnahmen zum Ausdruck brachte. Der BDI sieht die wirkungsvollste Lösung der Schuldenkrise in Europa in der Ausgliederung der Fiskalpolitik aus der nationalen Kompetenz, wenn der Haushalt in einem Land aus dem Ruder läuft."ZITATENDE

    Hier der Link anbei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/18/deutsche-industrie-fordert-zwangsvollstreckung-fuer-schulden-staaten/

    Die Konzerne lenken die Politik. Dann sollten sie sich auch zur Wahl stellen und Steuern zahlen.