Iran: Präsident Rohani erklärt Atomstreit zur Chefsache

APKommt Bewegung in den Atomstreit mit Iran? Der neue Präsident Rohani schlägt eine Kursänderung vor: Die Verhandlungen mit dem Westen sollen künftig über Teherans Außenministerium geführt werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-917192.html
  1. #1

    bisher

    Bisher war es auch nicht anders. Formal laufen die
    Verhandlungen über das Außenministerium , aber das
    letzte Wort und Veto-Recht hat seine graue Eminenz...
    Sie wissen schon !..... same procedure es ever !
  2. #2

    Geht nur um eines

    Zeit. Die Iraner machen mal einen Schritt nach vorn, dann wieder zwei zurück. Und basteln nebenbei weiter fleißig an ihrem Atomprogramm. Die Welt-Gemeinschaft lässt sich derweil für dumm verkaufen, und nimmt jede positive Absichtserklärung aus Teheran für bare Münze.
  3. #3

    Es wäre schön....

    ....wenn Europa keine weitere Atommacht in seiner Nachbarschaft bekäme. Man ist zwar gut darin zu verschleiern, was das für Konsequenzen hätte. Aber es ist kaum zu übersehen, dass Proliferation folgen würde und wie wir alle wissen, Fehler passieren und Menschen verkalkulieren sich. Auch sind Extremisten im Iran nicht unbekannt und haben in mächtigen Stellungen teilweise Mehrheiten. Sie unterstützen Terroristen, die auch Europa nicht sehr mögen.
  4. #4

    es ist deren Recht als ...

    freier Staat, der frewillig den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat, so zu handeln. Mir wäre lieber alle Mächte die Uran anreichen sind gezwungen den Vertrag zu unterschreieben. Das wäre Rechtschaffenheit.... solange der Westen eine Doppelmoral lebt, wir sich hier nichts ändern....
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kommt Bewegung in den Atomstreit mit Iran? Der neue Präsident Rohani schlägt eine Kursänderung vor: Die Verhandlungen mit dem Westen sollen künftig über Teherans Außenministerium geführt werden.

    Iran: Rohani erklärt Atomstreit zur Chefsache - SPIEGEL ONLINE
    Schade, dass die Meldungen immer mit abstrakten und für den Laien kaum nach zu vollziehenden Informationen gespickt sind. Anstatt nur die Anzahl Zentrifugen zu nennen könnte man doch auch mal einen Experten zu Wort kommen lassen der z.B. was über die Kapazität dieser vielen Zentrifugen erzählt. Oder deutlich macht wieviel Kg Uran zu 5 oder 20% innerhalb einer Woche damit angereichtert werden kann. Noch besser wie lange der Iran bräuchte falls er tatsächlich das 20%ige zu waffenfähigem Uran machen möchte um genügend Material für eine Bombe zu haben? Wie lange die Vorwarnzeit wäre falls die Überwachungsgeräte der IAEA auf über 20%iges Uran anschlagen würden? usw.
  6. #6

    Zweifelhafte Nachricht...

    positiv, weil man wieder miteinander ins Gespräch kommt und vllt Vertrauen herstellen kann, negativ, dad wiedermal nur Zeit vergeudet wird.
    Aus Mangel an Alternativen geht es aber nicht anders da auch das Bomberdieren der unterirdischen Uranstandorte wenig zerstören würde. Und weitere Verhältnisse wie in Syrien, Ägypten usw. braucht keine Zivilisation.
  7. #7

    Jedenfalls wird mit Rohani ein Präsident mit größerem Denkvermögen den Takt zu geben

    Das Land sitzt auf seinen Ölvorkommen wie auf Salzsäure. Dass man den CO2-Stoff nur nach China exportiert kann nicht im Interesse liegen. Es wird das Embargo insgesamt sein, das diese Glaubensfanatiker zum Umdenken zwingt. Schließlich gibt es eine riesige Teppichindustrie, als die besten Produzenten, wenn man überhaupt von Rauschgiftanbau bis zum Transit absieht.
    Offenbar kann der Mittlere Osten entweder nur mit einer monarchistischen Diktatur, oder der brutale Koran herrscht in gleicher Weise. Massentötungen seit jeher, dann hätte man auch den selbstherrlichen Schah behalten können, der sich bereicherte und vom Westen gelenkt war.
    Man will es nicht anders. So wie wir unbedingt auf ewig die Merkel wollen.

    Iran: Rohani erklärt Atomstreit zur Chefsache - SPIEGEL ONLINE
  8. #8

    Die Medaillie hat zwei Seiten

    Bei dem Gedanken an einen nuklear bewaffneten Iran bekomme auch ich Bauchschmerzen.

    Aber es drängen sich folgende Fragen auf:

    Sind die iranischen Machthaber so verrückt einen Atomkrieg zu beginnen, der doch nur zur eigenen Vernichtung führen kann ?
    Die Weitergabe von Technologie zur Herstellung von Atomwaffen erfolgte durch einen Pakistani, das kann man den Iranern nicht vorwerfen.
    Geht es den Iranern nur um eine Abschreckung gegen Bedrohungen von außen ?
    Hätte Hussein tatsächlich über biologische Kampfstoffe oder Atomwaffen verfügt, hätte dieser Krieg dann auch stattgefunden ?
  9. #9

    Das

    Zitat von smoussaaref Beitrag anzeigen
    freier Staat, der frewillig den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat, so zu handeln. Mir wäre lieber alle Mächte die Uran anreichen sind gezwungen den Vertrag zu unterschreieben. Das wäre Rechtschaffenheit.... solange der Westen eine Doppelmoral lebt, wir sich hier nichts ändern....
    ist der Punkt, der Atomwaffensperrvertrag ist ein freiwilliger Verzicht auf die Herstellung von Atomwaffen, dabei ist Forschung an Atomwaffen und die Vorbereitung eher nicht beschrieben. Der Iran kann auch jederzeit austreten, will man das Land dann dauerhaft mit Sanktionen belegen? Spätestens wenn sie diese dann haben sollte man sich das überlegen...