Diskus-Weltmeister: Harting kritisiert Ex-Weltmeister Riedel

DPAErst der WM-Sieg, nun die Attacke auf den Ex-Star: Diskus-Goldmedaillengewinner Robert Harting hat den früheren Weltmeister Lars Riedel scharf kritisiert. Dieser hätte nichts für die Zukunft des Sports getan und nur "das Geld gezogen".

http://www.spiegel.de/sport/sonst/di...-a-917190.html
  1. #1

    Unangebracht

    Es ist ja auch nicht die Aufgabe von Sportlern etwas anderes zu tun als ihre Wettkämpe zu bestreiten. Versteh nicht, wie man das in einen Vorwurf drehen kann.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst der WM-Sieg, nun die Attacke auf den Ex-Star: Diskus-Goldmedaillengewinner Robert Harting hat den früheren Weltmeister Lars Riedel scharf kritisiert. Dieser hätte nichts für die Zukunft des Sports getan und nur "das Geld gezogen".

    Diskus-Champion Robert Harting kritisiert Lars Riedel - SPIEGEL ONLINE
    Es sollte sie aber interessieren Herr Riedel, denn die Kritik von Herrn Harting liest sich recht konstruktiv.
    Also mit einer kostruktiven Mitarbeit könnten sie seine Argumente widerlegen, mit ihrem "Interessiert nich nicht", bestätigen sie nur
    genau den Vorwurf! Denken sie mal drüber nach.
  3. #3

    Zitat von steve_burnside Beitrag anzeigen
    Es ist ja auch nicht die Aufgabe von Sportlern etwas anderes zu tun als ihre Wettkämpe zu bestreiten. Versteh nicht, wie man das in einen Vorwurf drehen kann.
    Das ist zu billig.
    Was wird aus Sportlern nach ihrer aktiven Karriere?
    Welches Interesse haben sie an ihrem Sport?
    Welche Verantwortung spüren sie in sich?

    Es ist eine Basis zum Streit zu sagen das es nur die Aufgabe wäre seinen Wettkampf zu bestreiten.
    Ich als EX Athlet würde Ihnen nciht zustimmen.
    Mann nimmt und man gibt und Verantwortung ergibt sich bereits aus dem gemeinsamen Leben miteinander.
    In unserer Welt-Gesellschaft, Europa, Deutschland, unsere Stadt und Gemeinde, in unserem Sportverein, unserem Verband und unserer Familie und Ehe oder sonstigem gemeinsamen Lebenskonzept.

    Ihr Argument birgt zu viel Egoismus in sich.
    Sie werden mich einen Träumer nennen, vielleicht.
    Doch da halte ich es mit John Lennon . . . . sie kennen das Lied.
  4. #4

    L Riedel

    hat recht. Ich würde auch so denken. Denn wenn die Karriere zu Ende ist interessiert sich kein Mensch mehr für die ehemaligen Sportler. Vielleicht gibt es die eine oder andere Ausnahme aber das warst
  5. #5

    optional

    Ich würde schon sagen, dass sich eine gewisse Verantwortung als Leistungs- und Spitzensportler ergibt. Menschen vor mir haben den Sport weiter gebracht, warum sollte ich mich dann davon ausnehmen.

    Das 'interessiert mich nicht" bestätigt letztendlich nur Hartings Vorwürfe und gibt ihm Recht. Toller Typ, dieser Harting.
  6. #6

    Kritik?

    So wie ich das sehe, sagt er ja nur, dass er mehr für die Sportart und den Sport tun will als seine Vorgänger, die sich nur auf sich selbst konzentriert hätten. "Harting will es anders machen" sollte die Überschrift eigentlich heißen, aber "Harting kritisiert Vorgänger" bringt wahrscheinlich einfach mehr Klicks...
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Lars Riedel und auch Michael Möllenbeck haben früher nur das Geld aus dem Sport gezogen und waren zufrieden", sagte der 28-Jährige der "Bild am Sonntag"
    [...]
    "Da sind auch Dax-Unternehmen mitbeteiligt, aber es müssen noch politische Hindernisse überwunden werden", sagte Harting.
    Ja nee, ist klar. Und weil DAX-Unternehmen bekanntlich die reine Philanthropie verkörpern, geht es bei seinem "Sporthilfeprojekt" auch garnicht darum, 'ne Menge Kohle aus steuerfinanzierten Fördertöpfen abzugreifen. Peinlicher Typ, peinliches Geschwätz IMHO.
  8. #8

    Riedel

    Naja, dem Riedel kann man bei einem IQ knapp über Zimmertemperatur nachträglich keine Vorwürfe machen.
    Glück scheint er aber immer irgendwie gehabt zu haben, obwohl er bei Events regelmäßig Sponsorenwägen zu Schrott gefahren hat. So z.B. auch 1993 bei der WM in Stuttgart. Da war er bei den 3 Ampeln am Pragsattel doch etwas überfordert. Schade um den Mercedes (http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/19930816/f19930816prodok.html)
  9. #9

    Unsympathisch

    Wenn Hartung nach seiner Karriere im Verband aktiv werden möchte, oder meinetwegen als Trainer im Verein, dann wäre das der richtige Weg. Aber sich hinzustellen und zu tun, als habe er allein das richtige Konzept, und ehemalige Sportler als geringwertiger (= schlechtere Menschen als der große Hartung) darzustellen, ist zumindest arrogant. Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, oder so.