Verhütung: Thermometer statt Pille

CorbisVerhüten ohne Hormoncocktail oder nervendes Kondom - nur mit Fieberthermometer und Schleimuntersuchung? Studien zeigen: Die Methode Sensiplan ist ähnlich sicher wie die Pille. Bei anderen, neueren Verfahren fehlen jedoch oftmals wissenschaftliche Belege.

Natürlich Verhüten ohne Pille oder Kondom - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    das ist

    lustig, vor c 50 Jahren gabs dieses Thermomessen sag ich mal schon, lustig wenn man spitz ist, erst mal die Thermokurve kontrolliert oder ein Schleimunterschung im häuslichen Labor testen! Viel Spass !
  2. #2

    Unverantwortliche Frauenärzte

    Ich kenne verschiedene Beispiele, in denen Frauenärzte ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Beratung die Pille an junge Frauen verschreiben.
    Meiner Meinung nach, müßten die Patientinnen ausführlich und zeitlich angemessen über mögliche Nebenwirkungen wie Libidoverlust und Krebsrisiko beraten werden. Und außerdem auch über Alternativen.
    Alles andere ist verantwortungslos, leider anscheinend aber eher die Regel als die Ausnahme.
    Es herrschen auch viele Mythen über alternative Verhütungsmethoden. Zum Teil zögern Frauenärzte, jüngeren Frauen Kupfer oder Kupfer-Gold-Spiralen einzusetzen, obwohl es medizinisch überhaupt kein Problem darstellt.
    Hier wäre mal Aufklärung - auch von Ärzten - von Nöten!
  3. #3

    optional

    ich würde den hormoncocktail der pille keiner frau zumuten, aber von den persönlichen nebenwirkungen abgesehen, reichern wir mit der pille unsere umwelt mit östrogenen an. kläranlagen sind durchlässig für hormone. jetzt kommen wahrscheinlich gleich wieder kommentare wie...hormone im trinkwasser? macht doch nix!!
  4. #4

    Zitat von sitiwati Beitrag anzeigen
    lustig, vor c 50 Jahren gabs dieses Thermomessen sag ich mal schon, lustig wenn man spitz ist, erst mal die Thermokurve kontrolliert oder ein Schleimunterschung im häuslichen Labor testen! Viel Spass !
    Die Temperatur muss jeden Morgen zur exakt der gleichen Zeit gemessen und in eine Tabelle eingetragen werden. Kurz vorher funktioniert das nicht, weil dann die Körpertemperatur schon erhöht ist, und so eine Schwangerschaft vermutet werden kann, und man deshalb besonders sorglos ist.

    Temperaturmessung ist eine sehr schöne Methode um festzustellen, an welchen Tagen man schwanger werden kann, taugt zur Verhütung aber nicht wirklich.
  5. #5

    Zitat von desputin Beitrag anzeigen
    Ich kenne verschiedene Beispiele, in denen Frauenärzte ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Beratung die Pille an junge Frauen verschreiben.
    Meiner Meinung nach, müßten die Patientinnen ausführlich und zeitlich angemessen über mögliche Nebenwirkungen wie Libidoverlust und Krebsrisiko beraten werden. Und außerdem auch über Alternativen.
    Alles andere ist verantwortungslos, leider anscheinend aber eher die Regel als die Ausnahme.
    Es herrschen auch viele Mythen über alternative Verhütungsmethoden. Zum Teil zögern Frauenärzte, jüngeren Frauen Kupfer oder Kupfer-Gold-Spiralen einzusetzen, obwohl es medizinisch überhaupt kein Problem darstellt.
    Hier wäre mal Aufklärung - auch von Ärzten - von Nöten!
    Das ist leider richtig. Ich habe in letzter Zeit mehrere Fälle mitbekommen, inkl. meiner Partnerin, in denen junge Frauen nach vielen Jahren Pilleneinnahme diese absetzen und feststellen müssen, dass ihr Körper nicht mehr funktioniert wie er soll.

    Als sie mit der Pilleneinnahmeneinnahme begann als jugendliche, hat kein Arzt wirklich nachdrücklich davor gewarnt und auf alternativen hingewiesen.

    Eine Kupferspirale bzw. Kuperkette kann ohne Probleme auch jungen Mädchen eingesetzt werden... 5 Jahre Schutz ohne den Körper auf Dauer mit Hormonen kaputt zu machen.

    Auch wäre den Krankenkasse nahegelegt, einen solchen Eingriff zu empfehlen bzw. vollständig zu zahlen. In unserem Fall hat der Eingriff jetzt (privatleistung) ~350€ gekostet. Die weiteren Arztbesuche, die jetzt schon nötig waren wegen den Nebenwirkungen der Pillenabsetzung haben sicher schon mehr als diese 350€ gekostet... Für die Krankenkasse wäre es vermutlich also wohl billiger gewesen das Einsetzen einer Kupferkette zu zahlen...
  6. #6

    Zitat von desputin Beitrag anzeigen
    Ich kenne verschiedene Beispiele, in denen Frauenärzte ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Beratung die Pille an junge Frauen verschreiben.
    Meiner Meinung nach, müßten die Patientinnen ausführlich und zeitlich angemessen über mögliche Nebenwirkungen wie Libidoverlust und Krebsrisiko beraten werden. Und außerdem auch über Alternativen.
    Alles andere ist verantwortungslos, leider anscheinend aber eher die Regel als die Ausnahme.
    Also ich halte das nicht für unverantwortlich. Und ich glaube das es kein junges Mädchen oder Frau gibt, wo der Arzt bei der Erstverschreibung gleich den Rezeptblock zückt, ohne vorher eine entsprechende Untersuchung durchzuführen.

    Bei Folgeverschreibungen sollte das kein Problem sein.

    Zitat von desputin Beitrag anzeigen
    Es herrschen auch viele Mythen über alternative Verhütungsmethoden. Zum Teil zögern Frauenärzte, jüngeren Frauen Kupfer oder Kupfer-Gold-Spiralen einzusetzen, obwohl es medizinisch überhaupt kein Problem darstellt.
    Hier wäre mal Aufklärung - auch von Ärzten - von Nöten!
    Es gibt schon Gründe, daß die Spirale jüngeren Frauen, die noch keine Kinder bekommen haben, nicht eingesetzt wird. Der Hauptgrund ist der, daß die Spirale bei Frauen, die noch keine Kinder bekommen haben, häufig Schmerzen auftreten, weil das Gewebe eben fester ist, als nach einer Geburt. Das ist auch der Grund, warum die Spirale während der Regelblutung eingesetzt wird. Dann ist das Gewebe weicher und der Vorgang weniger schmerzhaft. Spürbar ist er trotzdem noch.
  7. #7

    Eine elektronische Übersicht

    könnte von einem Smartphone geliefert werden, in das ein moderner Fiebermesser und die entsprechende App eingebaut wäre. Die katholische Kirche würde natürlich den Gebrauch eines solchen Gerätes verdammen. Gerade in den USA, wo es aufgrund mangelnder Aufklärung zu viele Schwangerschaften bei Teenagern gibt, könnte so ein Gerät aber nützlich sein. Nach wenigen Monaten würde die App eine Tabelle bilden, aus welcher die sichereren Tage ablesbar wären. Vielleicht könnte das Gerät so nebenbei messen, wenn man es zum Telefonieren ans Ohr hält. Da die Tabelle dabei ständig ge-updated würde, wäre diese Methode fast genauso sicher wie die Pille.
  8. #8

    Nach Kalender verhüten

    Die Pille könnte nach Vermutungen einiger Mediziner der Auslöser für Zysten in der Gebärmutter sein.

    Meine Freundin und ich verhüten seit 10 Jahren gesund und (fast) erfolgreich nach der Knaus-Ogino-Verhütungsmethode. Sie kennt die Woche, in der wir Kondome verwenden müssen, der Rest läuft problemlos und ohne gesundheitliche Risiken. Das heißt: Keine Vorbereitung, keine Umstände, alles geht überall und spontan (oder halt in o. g. Wochen auch mal nicht).

    Vor sieben Jahren hatten wir einmal einen Fehler gemacht. Aber - Gott sei Dank leben wir in einem aufgeklärten Staat - konnten wir das im Nachhinein schnell regeln.

    Für meine Freundin und mich gibt es keine bessere und gesündere Methode als auf den eigenen Körper hören und sich selbst wahrzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit für einen "Einschlag" liegt bei uns inzwischen in einem Promillebereich, bei dem wir, angenommen es sei der Anteil Alkohol im Blut, problemlos durch jede Alkoholkontrolle kämen. Also - für uns - eine sehr sichere Methode.
  9. #9

    OGINO-KNAUS Methode

    half schon in den 40igern des letzten Jahrhunderts informierten Frauen besonders Studentinnen ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen.
    Methode ist sicher ausbaufähig.
    Eines steht fest, nach Einnahme der Pille, "weiß" die Frau nicht mehr, ob sie ihren Partner auch riechen kann.
    Unser Reptiliengehirn hilft auch oft, nicht immer bei der Partnerwahl.
    Vielleicht gibt es deshalb auch so viele Scheidungen,weil die Frau ,vor lauter Verhütung den Partner vorher nie "gerochen" hat.