Bastlerwerkzeug: Grundausstattung für Hardware-Hacker

HeiseWer eigene Elektronik-Projekte aufbauen will, sollte eine Handvoll Werkzeuge und Materialien in Reichweite haben. Damit das nicht zu teuer wird oder man gar das Falsche einkauft, hat "c't Hardware Hacks" einige Tipps für das richtige Zubehör zusammengestellt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/b...-a-916591.html
  1. #1

    und wohin damit?

    Die meisten Dinge dieser Ausstattung habe ich auch, dazu eine ständig überfüllte Werkbank, ein paar Pappkartons und Plastikschalen mit laufenden Projekten, und bei den Preisen für vernünftige Schubladenschränke und dauerhaft benutzbaren Sortiermöglichkeiten tränen mir die Augen ... ;-)
  2. #2

    Alles nutzlos...

    ... wenn man nicht weiß wie man diese Geräte richtig benutzt. Das fängt beim Lötkolben an, geht über das Multimeter und hört beim Oszilloskop noch lange nicht auf. Löten wird nicht ohne Grund als Kunst bezeichnet, die mit den Handbrateisen aus dem Baumarkt nicht ordentlich ausgeführt werden kann. Und in der Messtechnik heist es "Wer misst misst Mist".
  3. #3

    Sehr schön!

    Es freut mich, dass das Thema Elektronikbasteln langsam wieder einen gewissen Stellenwert einnimmt.
    In den 90er Jahren ist der Trend quasi zum erliegen gekommen, als Mitarbeiter eines Elektronikladens konnte ich beim Niedergang diese Hobby quasi zusehen.

    Kleiner Tipp: Zum Löten ausserhalb einer eingerichteten Werkstatt empfehle ich eine Silikonunterlage, wie sie eigentlich zum Backen verwendet wird. Schützt vor Brand- und Lötzinnflecken und lässt sich einfach zusammenfalten und verstauen.
  4. #4

    Wow

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer eigene Elektronik-Projekte aufbauen will, sollte eine Handvoll Werkzeuge und Materialien in Reichweite haben. Damit das nicht zu teuer wird oder man gar das Falsche einkauft, hat "c't Hardware Hacks" einige Tipps für das richtige Zubehör zusammengestellt.

    Bastlerwerkzeug: Grundausstattung für Hardware-Hacker - SPIEGEL ONLINE
    Na, da hat mal jemand einen Artikel geschrieben, der etwas von seinem Fach versteht.

    Ganz, ganz wichtig: Ohne Erfahrung und Fachwissen geht in diesem Bereich gar nichts. Bevor der Elektronik-Amateur auf die Schnelle auf dem Steckbrett eine Schaltung aufbauen kann, die sofort und ohne "Rauchzeichen" funktioniert, vergeht oft eine harte Zeit des Lernens, die nicht selten von Versuch, Irrtum und durchgebrannten Halbleitern geprägt ist.

    Ohne Fachliteratur bzw. Tipps aus dem Internet kommt man meistens nicht weiter, es sei denn, man hat jemanden im Bekanntenkreis, der sich auskennt. Vom Löten auf Lochrasterplatinen mit Fädeltechnik oder vom Entwurf fertiger Layouts und der Herstellung eigener Platinen ganz zu schweigen.

    Auch die Vorräte gehen ganz schön ins Geld, wenn man nicht alle drei Stunden zum Elektronik-Laden rennen möchte: Bis man wirklich alle Bauteile besitzt, die man auch nur irgendwann einmal ganz unerwartet brauchen könnte, sind einige Tausend Euro ausgegeben: Man denke nur an die Normreihen bipolarer Kondensatoren (vom pF- über den nF- bis zum µF-Bereich) und Widerstände, alle gängigen Analog- und Digitalchips, Buchsen, Stecker, LEDs, Transistoren, Potis, Drehschalter, Kippschalter und - und - und. Aber Spaß machts auf jeden Fall.
  5. #5

    Zugegeben...

    Zitat von L!nk Beitrag anzeigen
    Die meisten Dinge dieser Ausstattung habe ich auch, dazu eine ständig überfüllte Werkbank, ein paar Pappkartons und Plastikschalen mit laufenden Projekten, und bei den Preisen für vernünftige Schubladenschränke und dauerhaft benutzbaren Sortiermöglichkeiten tränen mir die Augen ... ;-)
    Ich muss zugeben, dass ich neben einem Hobby-Werkraum im Keller auch noch ein fast 20 Qaudratmeter großes Elektroniklabor mit drei Arbeitstischen mein Eigen nenne, das mit allen "Schikanen" ausgerüstet ist und das dank großer Regale auch noch Platz für alle Projekte findet. Das habe ich allerdings auch im Laufe von vielen Jahren mühsam erworben und zusammen getragen.
  6. #6

    Mann sollte sich auch immer einige alte Geräte aufbewahren, oft kann man daraus das fehlende Bauteil auslöten.
    Wer Radios basteln will, sollte sich Platinen von alten Radios aufbewahren, dort sind genau die richtigen Teile vorhanden. Aus PC- Netzteilen können viele Bauteile für das Netzteil eines Röhrenverstärkers gewonnen werden.... gut sind auch Widerstände und Kondensatoren von Restpostenhändlern wie Pollin. Wer Transistor- Sortimente kaufen, bzw. Transistoren aus alten Platinen auslöten will, sollte sich ein Multimeter mit Transistortest kaufen. Damit könnennicht nur die Funktion, sondern auch die Kennwerte des Transistor überprüft werden...
  7. #7

    Naja, halb so wild

    Zitat von lorcan78 Beitrag anzeigen
    ... wenn man nicht weiß wie man diese Geräte richtig benutzt. Das fängt beim Lötkolben an, geht über das Multimeter und hört beim Oszilloskop noch lange nicht auf. Löten wird nicht ohne Grund als Kunst bezeichnet, die mit den Handbrateisen aus dem Baumarkt nicht ordentlich ausgeführt werden kann. Und in der Messtechnik heist es "Wer misst misst Mist".
    Mit einem guten Lötkolben z.B. von Ersa (Der hält ein Leben und kostet kein Vermögen) kann jeder 10- jährige gut löten und wie man ein Messgerät richtig anlegt, steht in jedem Fachbuch. Wer an der Sache nicht interessiert ist, keine Ahnung hat, wird ohnehin nicht zum Lötkolben greifen :)
  8. #8

    Kenn' ich

    Zitat von abryx Beitrag anzeigen
    Es freut mich, dass das Thema Elektronikbasteln langsam wieder einen gewissen Stellenwert einnimmt.
    In den 90er Jahren ist der Trend quasi zum erliegen gekommen, als Mitarbeiter eines Elektronikladens konnte ich beim Niedergang diese Hobby quasi zusehen...
    Ging mir ähnlich: Auch ich hatte durch diesen Niedergang (der eigentlich schon Ende der Achtziger einsetzte) damals berufliche Probleme. Schuld an diesem Trend war nicht zuletzt auch der damalige Siegeszug der Computer. Ich würde mich ebenfalls freuen, wenn das Elektronikbasteln wieder etwas populärer würde, aber als vorsichtiger Mensch bin ich da noch etwas skeptisch und halte mich mit verfrühtem Optimismus zurück.
  9. #9

    Zitat von lorcan78 Beitrag anzeigen
    ... wenn man nicht weiß wie man diese Geräte richtig benutzt. Das fängt beim Lötkolben an, geht über das Multimeter und hört beim Oszilloskop noch lange nicht auf. Löten wird nicht ohne Grund als Kunst bezeichnet, die mit den Handbrateisen aus dem Baumarkt nicht ordentlich ausgeführt werden kann. Und in der Messtechnik heist es "Wer misst misst Mist".
    Ich hatte mal einen Bekannten, der mit dem Amperemeter an die Steckdose gegangen ist. Das Amperemeter war schneller als der Sicherungsautomat und die Frage, warum er unbedingt den Innenwiderstand des E-Werkes messen wollte, hat er nicht verstanden. Es fehlt halt leider allzuoft auch an den Grundlagen.