Wahrnehmung: Mit den Ohren sieht man besser

CorbisDie menschlichen Sinne arbeiten offenbar stärker zusammen als bislang vermutet. Den Namen eines Gegenstands zu hören, erhöht die Chancen, dass die Augen ihn erfassen. Forscher hoffen, dass die Erkenntnis auch das Lernen erleichtern könnte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-916413.html
  1. #1

    Multisensorische Wahrnehmung ...

    Nennt man das. Und das funktioniert mit Bildern und Düften im Zusammenspiel noch viel besser. Bilder, Erlebnisse usw werden, wenn Sie zusammen mit Duft wahrgenommen werden, deutlich nachhaltiger im Unterbewusstsein abgelegt. Das bedeutet, das diese Informationen auch noch nach Jahren durch ein hiermit verbundenes Dufterlebnis vom Gerhirn automatsch hervorgeholt wird. Und dieser Effekt wird bereits im Duftmarketing im Handel, Hotelerie etc professionell eingesetzt.
  2. #2

    Danke, posthum, Joachim Ernst Behrendt

    für Ihr Buch "Das Dritte Ohr".
  3. #3

    Man sieht nur,

    was man weiß.

    Ich glaube, dieser Spruch stammt aus China, und ich glaube, er ist mehrere tausend Jahre alt.
  4. #4

    optional

    Zitat:
    "Wir zeigen, dass die Augen nicht wie objektive Kameras funktionieren, die neutrale Aufnahmen der visuellen Umgebung machen, sondern dass schon der Sehprozess selbst davon abhängt, was wir gerade hören, denken und fühlen", sagt Lupyan."

    Hat er das wirklich so gesagt? Banales Zeugs: jeder halbwegs einschlägig Informierte weiß, das "Sehen" das Ergebnis eines Verarbeitungsprozeß im Gehirn ist - das Auge selbst liefert mehr oder weniger nur die "Rohdaten". Und es ist auch keine bahnbrechend neue Erkenntnis, dass bei diesem Prozeß alles mögliche, z.B. anderer sensorischer Input, aber auch Gefühle und Erinnerungen, eine Rolle spielen. Also was genau soll hier jetzt das interessante Neue sein? Dass es auch eine Art Priming-Effekt durch Sprache geben kann? Big deal.
  5. #5

    Loud pipes save lives
  6. #6

    man sieht nur was man weiß...

    ist ein zitat von goethe und ist gerade mal ein paar hundert jahre alt...
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die menschlichen Sinne arbeiten offenbar stärker zusammen als bislang vermutet. Den Namen eines Gegenstands zu hören, erhöht die Chancen, dass die Augen ihn erfassen. Forscher hoffen, dass die Erkenntnis auch das Lernen erleichtern könnte.

    Wahrnehmung: Wörter helfen Augen beim Sehen - SPIEGEL ONLINE
    Und deshalb hört man auch besser, wenn es dunkel ist. Wenn mein Liebster das Licht runterdimmt, wird die Musik lauter bevor ich merke, dass es dunkler geworden ist. Also die Sinne, die hängen zusammen, wenn das Auge weniger zu tun hat, gibt es seine überflüssige Sehkraft an das Ohr weiter und dieses macht Hörkraft draus (weil das Ohr kann ja nicht sehen). Umgekehrt, wenn die Musik leiser wird, wird der Raum jedoch nicht heller (hab ich ausprobiert). Warum?
  8. #8

    Noch was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die menschlichen Sinne arbeiten offenbar stärker zusammen als bislang vermutet. Den Namen eines Gegenstands zu hören, erhöht die Chancen, dass die Augen ihn erfassen. Forscher hoffen, dass die Erkenntnis auch das Lernen erleichtern könnte.

    Wahrnehmung: Wörter helfen Augen beim Sehen - SPIEGEL ONLINE
    Umso lauter das Geräusch, desto lauter die Stille danach. Die Stille danach kann man übrigens noch lauter hören, wenn man dabei die Augen schließt. Denn wenn die Augen geöffnet sind, wird dem Ohr Hörenergie entzogen. Klingt vielleicht etwas bekifft, is aber so. Kann jeder zu Hause ausprobieren. Am besten vor 22.00 Uhr.
  9. #9

    Soetwas wie Hörkraft, Sehkraft und Hörenergie sind nur metaphorische Bezeichnungen für neurophysiologische Prozesse die nochnichtmal ansatzweise ausreichend erforscht sind.
    Man sollte solche Begriffe vermeiden, da man sich darunter alles oder auch nichts vorstellen kann.