Geldpolitik der Liberalen: Das Dreißiger-Jahre-Programm der FDP

DPAHätte doch jemand mit Ahnung das FDP-Programm gegengelesen! Entscheidende Teile basieren auf einem geldpolitischen Missverständnis. Und dann stürzen sich die Liberalen auch noch auf ein Thema, bei dem sie nichts zu sagen haben.

Wolfgang Münchau über das Wahlprogramm der FDP - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Ach Gott Herr Münchau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hätte doch jemand mit Ahnung das FDP-Programm gegengelesen! Entscheidende Teile basieren auf einem geldpolitischen Missverständnis. Und dann stürzen sich die Liberalen auch noch auf ein Thema, bei dem sie nichts zu sagen haben.

    Wolfgang Münchau über das Wahlprogramm der FDP - SPIEGEL ONLINE
    Hat denn die FDP zu irgendeinem Thema etwas konkretes zu sagen? Ergo, wenn man nichts zu sagen hat schwafelt man vor sich her ohne Sinn und Verstand und hofft darauf, dass dem Wähler die Unfähigkeit dieser Partei nicht auffällt. Diese Partei könnte einem Leid tun wo doch alle wichtigen Themen schon von unserer Frau Merkel besetzt sind, selbst die SPD und die Grünen haben es schwer unserer Mutti etwas entgegen zu setzen. Die CDU/CSU haben sich vollgesogen mit allen Themen wie ein nasser Schwamm und man braucht nur etwas zu drücken schon tröpfeln die Antworten auf alles hervor. Wir haben eine Einheitspartei ala DDR wo die NDPD, LDPD, Die Bauernpartei und was es so gab als Wasserträger fungierten.
    Herzlich Willkommen in der DDR 2.0!
    Gruß HP
  2. #2

    Aha, und wen interessiert diese Partei noch?

    Nachdem interne Kritiker am Eurokurs kaltgestellt wurde, ist die Mitläuferpartei nur noch für Mitläuferwähler geeignet. Da hilft auch Schnarri als letzte Liberale nichts. Tschüss FDP, krawattige Ex-BWLer und Juristen reichen halt nicht. Weder für ein ordentliches Programm oder eine solche Politik, noch für als Wahlvolk.
  3. #3

    Wirtschaft und FDP

    Wer auch immer der FDP jemals "Wirtschaftskompetenz" unterstellt, sollte sich mal mit der Partei und deren Mitgliedern beschäftigen.
    Es ist sehr ernüchternd.
    Die Leute aus dem Mittelstand welche diese Partei wählen, die sind tatsächlich die Kälber die sich ihren Metzger selber wählen.
    Abgesehen von der kriminellen Energie sich 'Spenden' und Staatszuschüsse (legale sowie illegale) zu besorgen gibt es nur noch Phrasen und heiße Luft, z.B. die Forderung Brüderles die Privatisierung der DB AG zu forcieren wo, doch genau dieses "Fit machen für die Börse" zu diesen unhaltbaren Zuständen geführt hat, usw.

    Herr Münchau ist mehr als Nachsichtig mit der FDP!

    MfG: M.B:
  4. #4

    Griechenland

    Ich erinnere mich noch an Entzücken an Ihre Artikel von vor paar Jahren, wo sie dem Spiegel-Leser ohne Verstand erklärten, dass wir von den Krediten an Griechenland profitieren. Unter denselben Schenkelklopfer dürfte diesmal die Story mit der unabhängigen Zentralbank fallen. You made my day!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hätte doch jemand mit Ahnung das FDP-Programm gegengelesen! Entscheidende Teile basieren auf einem geldpolitischen Missverständnis. Und dann stürzen sich die Liberalen auch noch auf ein Thema, bei dem sie nichts zu sagen haben.

    Wolfgang Münchau über das Wahlprogramm der FDP - SPIEGEL ONLINE
    Zumindest scheint allmählich deutlicher zu werden, dass die FDP weniger von Wirtschaft versteht, als sie selbst glauben machen möchte und macher Otto Normalverbraucher ihr zutraut. Das ist doch schon mal ein Anfang ...
  6. #6

    jede wette:

    dieses F.D.P.-programm stammt von rainer brüderle! wieviele vierteles schon absolviert waren - darüber schweigt (natürlich) des sängers höflichkeit. ich bitte übrigens zur kenntnis zu nehmen, dass rainer "volkswirtschaft" studiert hat, wie er standhaft bei (fast) jeder gelegenheit "durchblicken" lässt. VWL? oder doch eher eine dieser arten von "wirtschaft", bei denen ein rogorosum durchaus, wenn nötig, auch am tresen absolviert werden kann ... (sorry, rainer - aber der musste jetzt sein)
  7. #7

    Geldmenge vs. Geldbasis

    Es ist richtig, dass die Zentralbanken lediglich die Geldbasis erhoeht haben. Die Geldmenge kann nur von den Banken erhoeht werden, auf Basis der Geldbasis, daher der Name. Die Tatsache, dass sich die Geldmenge in den letzten drei Jahren nicht erhoeht hat, bedeutet zweierlei: 1. Die Erhoehung der Geldbasis hat nicht den gewuenschten Effekt gehabt: die Banken verleihen nicht mehr Geld als zuvor. Herr Muenchau sagt uns also, macht Euch keine Sorgen ueber die Erhoehung der Geldbasis, sie funktioniert gar nicht. Warum machen wir's denn dann? 2. Die erhoehte Geldbasis ist wie eine gschwollene Wassermasse hinter einem Damm: wenn die Banken sich entscheiden, doch Geld zu verleihen gemaess der gigantisch erhoehten Geldbasis, dann kommt es zu einer ploetzlichen Explosion der Geldmenge. Und was dann kommt, das faengt mit H an und endet mit yperinflation.
  8. #8

    Witzige Wahlplakate

    Als ich grad mit dem Auto fuhr lachelt mich eine extremst mit Photoshop beabeitete Leutheuser-Schnarrenber an mit dem Titel: "Freiheit statt Überwachung"- Ich bin mir nicht sicher, aber ist sie nicht Teil der Bundesregierung und damit ihre Verantwortung? Denn dann wäre das die öffensichtlichste Heuchelei im Wahlkampf
  9. #9

    FDP halt

    Hab heute auch ein Plakat von denen gesehen "Umverteilung stoppen, Gerechtigkeit fördern" Wollen die wirklich die Umverteilung von unten nach oben stoppen? Wollen die wirklich dass Putzfrauen, Krankenschwestern, kleine Handwerker udn Zeitarbeiter für ihre Zeit und Anstrengung genauso gut bezahlt werden wie ein CEO der sein Meeting auf den Golfplatz verlegt? Das wäre dann ja eine 180° Wende zur bisherigen Politik und man muss sich fragen warum sie das nicht schon längst in Angriff genommen haben. Flachpfeifen in Der Politik.