Hirnschäden: Hundevirus tötet Sibirische Tiger

AFPWilderer, schwindende Lebensräume und Umweltzerstörung: Der Amur-Tiger ist längst vom Aussterben bedroht. Jetzt bekommen es die Raubtiere auch noch mit einer Krankheit zu tun: Ein Hundevirus rafft die Großkatzen dahin.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-916465.html
  1. #1

    Schuld des Menschen

    Und wie kommt es dazu, dass die Tiger infizierte Hunde fressen können? Natürlich weil es unverantwortliche Halter gibt und damit auch in Russland ein Problem mit herrenlosen Streunern. Über die kann der Virus natürlich auch auf Füchse und Marder übergehen. Was natürlich nicht heißen soll, dass man sich des Problems durch das Töten von Streunern entledigen sollte. Die Tiere können auch nichts dafür. Wir - die Menschen - haben die Sache verbockt und haben die moralische Pflicht, den Tieren zu helfen. Übrigens habe ich gelesen, dass es wahrscheinlicher ist, von einem Rudel verwilderter Hunde statt von einem Rudel Wölfe angegriffen zu werden. Tiger sind wundervolle Tiere, sie sollten nicht von diesem Planeten verschwinden. Es mag ihnen zwar im Zuge der Evolution irgendwann beschieden sein, aber Ausrottung durch den Menschen hat nichts mit Evolution zu tun.
  2. #2

    Dumme Frage von Tigerliebhaberin

    Könnte man die Tiere nicht mit einem Pfeil impfen, analog zu den Betäubungspfeilen der Tierärzte und gleichzeitig einen Chip implantieren, damit man sie wiedererkennt?
  3. #3

    Oh oh

    Bringt sowas jetz nicht die Supertierschützer in einen Gewissenskonflikt? Die armen liebenswerten Straßenhunde töten ist ja viel zu brutal und herzlos. Was also wäre eine (bezahlbare) alternative ebensolche dramatischen Auswirkungen der Überpopulation an verwilderten Haushunden zu verhindern? Eine Schande, Tiger sind so majestätische schöne Tiere und müssen wegen sowas zu Grunde gehen... (Nein ich bin kein Hundehasser, nur Realist)
  4. #4

    Und Sie sind also der Überzeugung...

    ...das uns die ganzen "niedlichen" Hunde und die ganzen exotischen Tier in Detuschland nichts ausmachen und auch keine Krankheiten bringen. So kinderfreundlich ist also Deutschland, zumal ja Hund eigentlich genauso wie Katze ans Haus aber nicht ins haus gehören. Vor allem nicht Kampfhunde. füher bekamen die Tiere eventuell Reste, heute wird aus Massentierhaltung auch noch das produziert. Sie spielen also auch international mit Nahrungsmitteln, Pestiziden, Tierfutter. Verbrecherischer können Menschen nicht sein. Ich verstehe wenn sie große Hunde aus beruflichen Gründen halten müssen, ansonsten verstehe ich nicht. Schon gar nicht, wen Leute die für das zu Hause bleiben auch noch bezahlt werden alle damit Nerven und einen riesigen Berg Müll in Form von Tierfutter produzieren. wir werden ihnen ihre Langeweile wieder abgewöhnen müssen. Pestizide, schlechtes Tierfutter. Und ich frage ich was sich die Leute denken, welche die Arbeitslosigkeit in der famlei von einer zur nächsten Generation vererben.
  5. #5

    Kein gesunder Bestand einer Tierart

    wurde jemals komplett durch eine Krankheit dahingerafft. Angeschlagene Bestände schon. Da man inzwischen 75% aller Tier- und Pflanzenarten als angeschlagen ansehen kann, muß man nach der Ursache suchen. Am Ende kann man nur lakonisch feststellen: es gibt einfach zuviele Menschen, die zuviel Lebensraum und Ressourcen in Beschlag nehmen.

    Etwas positives kann man dazu aber dann doch feststellen: Es wird niemals eine Seuche geben, die die Menschheit als Art auslöschen wird!
  6. #6

    Verantwortung!?

    strohkopf, das "Problem" dabei ist, dass wir dafür verantwortlich sind, dass es diese verwilderten Straßenhunde gibt und sie sich vermehren können. Die Tötung dieser Tiere sollte der allerletzte Ausweg sein, aber erst nachdem man auf andere Art und Weise versuchte, der Situation Herr zu werden. Das Straßenhunde-Problem ist menschengemacht. Nur ans Töten zu denken, ist eine ziemlich billige und erbärmliche Art, sich aus der Affäre zu ziehen. Auch die Hunde können nichts für die Fehler der Menschen.
  7. #7

    AriadneMedea,

    ich muss gestehen, dass ich Ihren Text und Ihr Anliegen nicht so ganz verstanden habe, außer dass Sie offensichtlich was gegen Tiere haben und nicht sehr gut informiert sind. Wie z. B. sollte eine Katze Mäuse im Haus oder in Ägypten teils auch Schlangen jagen, wenn sie nicht schon zu früheren Zeiten reingedurft und dort gelebt hätte? Und kein Tier wird zur Herstellung von Hunde- oder Katzenfutter getötet. Sonst gäbe es vielleicht für Katzen die Geschmacksrichtung Maus.
  8. #8

    Zitat von DianaSimon Beitrag anzeigen
    Könnte man die Tiere nicht mit einem Pfeil impfen, analog zu den Betäubungspfeilen der Tierärzte und gleichzeitig einen Chip implantieren, damit man sie wiedererkennt?
    Man könnte viel, wenn man genug Geld hätte.
  9. #9

    PH-sauer,

    da wäre ich mir nicht so sicher, bei hoher Ansteckungsrate und etwas längerer Inkubationszeit hätte ein Erreger in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten, sich rasend schnell über die "zivilisierte" Welt auszubreiten. Ob dann von einigen isolierten Gruppen der Neustart gelänge? Wir sollten nicht vergessen, bei all dem Segen, den die Medizin bringen kann, sie trägt auch zu einem schlechteren allgemeinen Genpool bei und schafft neue Gefahren, wenn man z. B. an Antibiotikaresistenzen denkt. Wenn dann zum Unglück noch Pech dazu kommt...