Auszeit vom Job: Elternzeit hält geistig fit

CorbisEine längere Pause vom Job kann bereichern - oder krank machen. Eine europaweite Studie zeigt: Elternzeit und Weiterbildungen halten das Gehirn jung. Arbeitslosigkeit und Hausfrauentum hingegen schaden der geistigen Fitness oft.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-916365.html
  1. #1

    Auch wenns nicht veröffentlicht wird

    Ich habe eher den Eindruck, dass bei werdenden Eltern - erkennbar am Auto-Aufkleber "Tobias an Bord" - Teile des Denkapparetes eintrocknen und sich viele ein Leben lang davon nicht mehr erholen.... (;-)
  2. #2

    Na ja. Eigener Denkapparat?

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Ich habe eher den Eindruck, dass bei werdenden Eltern - erkennbar am Auto-Aufkleber "Tobias an Bord" - Teile des Denkapparetes eintrocknen und sich viele ein Leben lang davon nicht mehr erholen.... (;-)
    Werdende Eltern haben wohl kaum den Aufkleber Tobias an Bord. In den meisten Fällen ist Tobias dann schon da, macht sonst keinen Sinn. Also wer hat da den eingetrockneten Denkapparat?
  3. #3

    Ziemlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine längere Pause vom Job kann bereichern - oder krank machen. Eine europaweite Studie zeigt: Elternzeit und Weiterbildungen halten das Gehirn jung. Arbeitslosigkeit und Hausfrauentum hingegen schaden der geistigen Fitness oft.

    Studie zu Auszeiten im Job: Elternzeit hält geistig fit - SPIEGEL ONLINE
    verworrener Artikel. Welche Testverfahren wurden angewendet? Wie sahen die jeweiligen Kontrollgruppen in den Altersstufen aus? Wie wurden die Stichproben gezogen? Alles andere ist Belletristik.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wer seine Arbeit für eine andere, anregende Aufgabe verlassen hatte, konnte dadurch offenbar seine geistigen Reserven fürs Alter auftanken. Wer von dem Job in eine unerwünschte, ziellose Auszeit geraten war, hatte diese Ressourcen verbraucht.

    Insgesamt wies jeder Zehnte zur Zeit der Befragung eine kognitive Beeinträchtigung auf. Sie gilt als Vorbote einer Demenz. Vor allem die Befragten, die wegen einer Krankheit längere Zeit nicht arbeiten konnten oder als Hausfrau oder -mann zu Hause geblieben waren, zeigten später überdurchschnittlich oft Einschränkungen im Erinnern oder bei den sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten."
    Also, ich fasse mal zusammen:

    Genau wie Krankheit, ist das Zuhausebleiben wegen der Kinder als Hausfrau oder Hausmann prinzipiell und immer eine "unerwünschte, ziellose Auszeit ......, die Ressourcen verbraucht".

    Das muss man sich einmal vorstellen.

    Die paar Jaehrchen, die Mann/Frau bereit ist, nur fuer die ganz Kleinen da zu sein, sind eine Stoerung im Lebenslauf, negativ, ziellos, sinnlos, etwas worauf man gerne verzichtet, so wie Krebs etwa.

    Was bitet ist denn jetzt der Unetrschied zur Elternzeit. Die wird doch ganz positiv dargestellt.
  5. #5

    Zitat von Artikel
    Vor allem die Befragten, die wegen einer Krankheit längere Zeit nicht arbeiten konnten oder als Hausfrau oder -mann zu Hause geblieben waren, zeigten später überdurchschnittlich oft Einschränkungen im Erinnern oder bei den sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten.
    Also -wir- nennen das "Chemo-Brain" und brauchen keine Studie, um seine Existenz zu belegen. Und der Chemo-Brain hat absolut nichts damit zu tun, ob jemand krank zu Haus ist oder während seiner Krebstherapie arbeitet sondern einfach mit der Tatsache, dass eine Krebstherapie ziemlich giftig ist.

    Ich schließe mich den Vorschreibern an : reine Belletristik.
  6. #6

    Die Festlegung

    Zitat von bekkawei Beitrag anzeigen

    Was bitet ist denn jetzt der Unetrschied zur Elternzeit. Die wird doch ganz positiv dargestellt.
    Bei der Elternzeit weiß man sicherer dass der Betroffene ins Hamsterrad zurückkehrt.
  7. #7

    Dieser Abschnitt sagt doch alles:

    "Die Elternzeit scheint hingegen ein Schutzfaktor zu sein. Gilt das auch für Väter? Dazu gibt es in der Studie keine Angaben. Psychologin Leist hält es für möglich, dass Männer ebenso von der Elternzeit profitieren, da "Kindererziehung ebenfalls neuer Fähigkeiten bedarf". Andererseits sagt sie: "Da meist immer noch Mütter die Kindererziehung übernehmen, bedeutet Elternzeit für sie in vielen Fällen eine Auszeit von beruflichen Anforderungen, die zusammen mit der Kindererziehung zu Stress führen können." Männer erlebten diese Doppelbelastung nicht so häufig, also sei womöglich der Pausen-Effekt nicht so groß."

    Die Auswirkungen auf Männer sind gar nicht untersucht worden. Naja, was kann man auch anderes erwatten von der FRAUEN- und Geschlechterforschung.
    Übrigens, SpOn, habt Ihr den namen der Studiendurchführerin falsch geschrieben. An der Uni Luxemburg habe ich nur jemanden mit dem Namen Anja Leist gefunden:
    http://wwwde.uni.lu/recherche/flshase/inside/people/anja_leist/(language)/fre-FR
  8. #8

    Glaub' ich sofort.

    Elternzeit ist Auszeit vom Job, beim Hausfrauendasein ist man auf diese Miniaturwelt festgelegt. Ich würde sogar noch weiter gehen, man fährt (als Hausfrau/Hausmann) nicht nur geistig runter, sondern auch körperlich (nimmt zu, sieht gemütlich aus) und insgesamt. Geist und Körper sind ja auch nur Bausteine der Gesamtheit "Person". Warum sollte das, was man tut, sich nicht auf einen selbst auswirken? Ich habe natürlich keine Beweise, aber ich finde diese Vorstellung immer noch einleuchtender als das Gegenteil.

    (Sorry schon mal an alle fitten Hausfrauen, ich kenne selbst welche und hoffe, dass sie nicht wissen, dass ich das geschrieben habe.)
  9. #9

    Wenn Psychologie zu......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine längere Pause vom Job kann bereichern - oder krank machen. Eine europaweite Studie zeigt: Elternzeit und Weiterbildungen halten das Gehirn jung. Arbeitslosigkeit und Hausfrauentum hingegen schaden der geistigen Fitness oft.

    Studie zu Auszeiten im Job: Elternzeit hält geistig fit - SPIEGEL ONLINE
    .....Ergebnissen kommt wie die Mathematik von Pippi Langstrumpf.....

    Elternzeit (Kind + Haushalt) halten das Gehirn jung, während man als Hausfrau (Haushalt + Kind) geistig altert. Ist heute 1. April?

    Wer Hausfrau ist ohne Kind, verfügt in der Regel über ausreichend finanzielle Potenzen sich zu zerstreuen bzw. geistig fit zu halten. Von Zeit dafür ganz zu schweigen!