Rassismus-Vorwürfe von Oprah Winfrey: Alle Taschen im Schrank

REUTERSHat eine Zürcher Verkäuferin Oprah Winfrey aus rassistischen Gründen eine Tasche vorenthalten? Ja, sagte die Talkmasterin. Jetzt wehrt sich die Verkäuferin: "Ich habe niemandem etwas zuleide getan." Doch längst geht es um mehr. Zum Beispiel um Tierschutz.

Rassismusvorwürfe von Winfrey: Zürcher Verkäuferin äußert sich - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    so was ..

    Die Verkäuferin hat Frau Winfrey nicht erkannt, dafür gehört ihr gekündigt. Frau Winfrey benimmt sich wie ein verzogener Balg, wir alle hatten schon negative Erfahrungen beim Einkauf nur stand es nicht am nächsten Tag in der Zeitung. Diese Dame nutzt ihren Bekanntheitsgrad weidlich aus um eine kleine Verkäuferin fertig zu machen. Warum hält sie nicht einfach die Backen und geht in den nächsten Laden. Aber so wird man wohl zur Wiedergutmachung die und andere Taschen dieser Boutique umsonst erhalten man muss nur genug Stunk machen.
  2. #2

    Es ist auf jeden Fall etwas dran

    Ich lebe als Ausländer in der Schweiz, und ich muss ehrlich sagen, dass ich hier oft auf Ausländerfeindlichkeit treffe. Rassismus überhaupt nicht, aber immer wieder merke ich, dass man als Ausländer pauschal schlechter behandelt wird. Tut mir Leid liebe Schweizer, aber das empfinde nicht nur ich so, vieleicht solltet ihr euch wirklich Gedanken machen...
  3. #3

    Warum soll

    es dem Ruf der Schweiz abträglich sein, wenn sich diese Tratschtrulla blöd behandelt fühlt? Ich werde auch das nächste mal "Rassismus" blöken, wenn mich ein chinesischer Wirt scheel anschaut. So ein Quatsch, die ist doch nur beleidigt, weil in diesem Teil der Welt die Leute dieser Dame keine Bedeutung beimessen. Möge es so bleiben.
  4. #4

    35000 Franken

    Für eine Handtasche ist schon irre, da würde ich auch als Verkäufer mal ganz dezent hinweisen. Vor allem wenn man nicht weiß das da eine steht, die Milliarden auf Konten gebunkert hat.
  5. #5

    ...

    laßt den Tierschutz aus dem Thema !!

    Es war mit Sicherheit kein Missverständnis, und ja-- man kann den Schweizern einen leichten Rassismus vorwerfen. Der richtet sich aber nicht nur gegen Farbige sondern an alle Ausländer, übrigens auch Deutsche. Deutsche Mitarbeiterinnen ( es gibt ja nur wenige) bei Aldi werden z. B. von den Schweizerinnen ebenfalls nicht freundlich in der Ansprache behandelt, ich habe es selbst erlebt.

    Generell verhalten sich Verkäuferinnen in den Designerboutiquen als ob ihnen das Geschäft gehört ( Ausnahme für mich Amerika, aber hier gehört Verkaufen zu einer Dienstleistung, egal ob teures Geschäft oder günstiges).

    Aus beruflichen Gründen gehe ich oft in Designergeschäfte, da ich aus der Branche (Herstellung) komme, mag ich nicht noch privat aufgezäumt herum laufen, nach hochnäsiger Behandlung von Verkäuferinnen trage ich immer eine teure Uhr oder eine teure Handtasche ( auch wenn sie alt ist) und wedele auffällig mit dem Teil und upps es klappt, die Damen legen einem die Ware vor die Füsse.

    Ich habe es einmal gewagt zu sagen-- ist die Jacke aber teuer und bekam eine ausführliche, dennoch dumme Antwort. Seitdem frage ich immer-- nun ja können Sie sich das Teil leisten?? Das sprachlose Gesicht macht mir dann ehrlich gesagt Freude.
  6. #6

    Verständlich, oder?

    Natürlich will man in einem Taschengeschäft Taschen verkaufen - Aber das man als kleine Verkäuferin nicht auf Zuruf sofort eine 35.000€ Tasche aus der Vitrine holt ist ja wohl selbstverständlich, oder? Die Cheffin des Ladens würde sich wohl bedanken, wenn die Tasche nach 2 Wochen total abgegriffen immer noch in der Vitrine stehen würde.

    Mal ganz davon abgesehen: Die Arroganz von Englisch-Muttersprachlern, speziell von denen jenseits des Atlantiks, ist in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen... Wenn Fr. Winfrey besser Deutsch als die Verkäuferin Englisch kann wäre das ja vielleicht eine Option für den nächsten Besuch in der Schweiz!? Ich wage das aber zu bezweifeln.

    Mir tut die Verkäuferin leid!
  7. #7

    Missverständnis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat eine Zürcher Verkäuferin Oprah Winfrey aus rassistischen Gründen eine Tasche vorenthalten? Ja, sagte die Talkmasterin. Jetzt wehrt sich die Verkäuferin: "Ich habe niemandem etwas zuleide getan." Doch längst geht es um mehr. Zum Beispiel um Tierschutz.

    Rassismusvorwürfe von Winfrey: Zürcher Verkäuferin äußert sich - SPIEGEL ONLINE
    Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist einfach Diskriminierung. Wäre Oprah Winfrey weiß, wäre es ihr nicht anders ergangen. Die Verkäuferin hat sie einfach für nicht ausreichend solvent taxiert. In Läden dieser Kategorie verkauft man gerne an jeden, der nach Geld stinkt, Hautfarbe und Rasse sind den Verkäufern oder Verkäuferinnen herzlich egal.
  8. #8

    ............

    Zitat von zucker65 Beitrag anzeigen
    Die Verkäuferin hat Frau Winfrey nicht erkannt, dafür gehört ihr gekündigt. Frau Winfrey benimmt sich wie ein verzogener Balg, wir alle hatten schon negative Erfahrungen beim Einkauf nur stand es nicht am nächsten Tag in der Zeitung. Diese Dame nutzt ihren Bekanntheitsgrad weidlich aus um eine kleine Verkäuferin fertig zu machen. Warum hält sie nicht einfach die Backen und geht in den nächsten Laden. Aber so wird man wohl zur Wiedergutmachung die und andere Taschen dieser Boutique umsonst erhalten man muss nur genug Stunk machen.
    Es ist völlig richtig, dass diese Geschichte in die Presse ging, und wenn Sie negative Erfahrungen machten und einen Namen haben würde ich es begrüßen wenn Sie das selbe tun, ohne Namen reicht eine Beschwerde beim Eigentümer. Ich würde mir das ebenfalls nicht bieten lassen.
  9. #9

    Alles richtig gemacht

    Die Verkäuferin hat alles richtig gemacht! Sie hat Oprah eine genau gleiche Tasche gezeigt, das Objekt der Begierde ist ein exklusives Einzelstück, wer will schon SFR 35.000 bzw. € 28.000 bezahlen, wenn jeder kaufwillige oder nicht kaufwillige dies schon angetatscht hat? Also Frau Winfrey hatte eine baugleiche Tasche sich angeschaut und nur um sensorisch Krokoleder an zu fühlen war sie dort im falschen Laden. Also hört auf jedes NEIN gleich rassistisch auszulegen.