Gemobbter Fortuna-Profi Tobias Levels: Zu viel Gladbach im Herzen

DPADie große Liebe von Tobias Levels hieß Borussia Mönchengladbach. Doch dann wurde der Verteidiger von seinem Verein abgeschoben, die Liebe zerbrach, Levels wechselte nach Düsseldorf. Dort akzeptieren ihn viele Fans wegen seiner Gladbach-Vergangenheit nicht. Jetzt eskalierte das Verhältnis.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-915908.html
  1. #1

    Von diesen Fans nichts anderes erwartet

    Seit dem Aufstieg und dem ganzen Fan-Zinober habe ich nichts anderes erwartet, so dass der Verein bei mir deutlich an Reputation verloren hat. Was im Kopf nicht drin ist, kann bekanntlich auch nicht rauskommen. Viele der Zuschauer sollten daher vielleicht vorher einmal darüber nachdenken, bevor sie eigene Spieler fertig machen...
  2. #2

    Fans?

    Ich finde so ein Mobbingverhalten keine vier Jahre nach Robert Enke mehr als peinlich.
    Zuschauer, die eigene Spieler auspfeifen, verunglimpfen und damit verunsichern und folglich zu Fehlern provozieren schlicht hirnlos. Diese Leute sind keine Fans, sie sollten lieber auf den Golfplatz gehen.
  3. #3

    So ist es!

    Zitat von heiwie Beitrag anzeigen
    Ich finde so ein Mobbingverhalten keine vier Jahre nach Robert Enke mehr als peinlich.
    Zuschauer, die eigene Spieler auspfeifen, verunglimpfen und damit verunsichern und folglich zu Fehlern provozieren schlicht hirnlos. Diese Leute sind keine Fans, sie sollten lieber auf den Golfplatz gehen.
    Kopf hoch, Tobias Levels! Diese sog. "Fans" sind hirnlose Typen, mit Fußball und Sportsgeist haben die nichts zu schaffen – und wahrscheinlich haben sie alle, obwohl noch unter 30, eine Bierplautze. Auf dem Golfplatz haben die aber auch nix verloren, da müssten die sich ja konzentrieren, still sein und filigran arbeiten. Nee nee, diese Leute sollten Chappi essen. Das ist Hirn drin.
    Bitte nicht unterkriegen lassen!
  4. #4

    Die Oberschicht

    scheint mittlerweile immer mehr Fussball begeistert.
    Die Vereine, besonders Bayern München, haben es verstanden mit grosser Unterstützung der Medien aus der Bundesliga ein echtes Event zu erschaffen.
    Im Moment geht man ins Stadion in eine der Logen, sehen und gesehen werden, eine Zeiterscheinung.

    Dies heisst jedoch immer noch, dass der Großteil der Fans immer schon und für immer ihr gesamtes Leben auf den jeweiligen Club abstimmen.
    Teile des Einkommens kommen dem Fußball zu Gute, erst der Club denn die Familie.
  5. #5

    Levels der Klassendepp in Duesseldorf

    Ich habe gerade drei sehr nette Familien aus Duesseldorf bei mir im Hotelresort auf Koh Samui, Thailand. Am Freitag Abend haben wir gemeinsam live das Spiel gegen 1860 Muenchen angesehen. Mir fiel auf, dass sich alle Familienmitlieder von Beginn an auf Levels eingeschossen hatten. Wie im SPIEGEL Beitrag beschrieben hat Levels in Duesseldorf laengst den Status eines Klassen-Deppen verpasst bekommen. Dass dann schwere Fehler passieren und die Motivation und das Selbstbewusstsein im Keller landen, ist nicht verwunderlich. Mein 12 jaehriger Sohn, Fan der 'arroganten Bayern', sagte nach dem Spiel zu mir: Warum machen die das denn? Warum pfeiffen die den eigenen Spieler aus? - Ich habe ihm geantwortet: Maxi, wenn der Sport solche Reaktionen hervorruft, dann ist er nicht mehr schoen. Kein Spiel kann so wichtig sein, dass man darueber einen Menschen kaputt bruellt. Auch mir kam dabei der Name Robert Enke in den Sinn. Wir scheinen nicht viel gelernt zu haben. Mein Rat an Levels: Wechseln. Die Toten Hosen koennen dann einen neuen Song fuer ihn komponieren: Ich wuerde niemals wieder zu Fortuna Duesseldorf gehen...
  6. #6

    Die Oberschicht

    scheint mittlerweile immer mehr Fussball begeistert.
    Die Vereine, besonders Bayern München, haben es verstanden mit grosser Unterstützung der Medien aus der Bundesliga ein echtes Event zu erschaffen.
    Im Moment geht man ins Stadion in eine der Logen, sehen und gesehen werden, eine Zeiterscheinung.

    Dies heisst jedoch immer noch, dass der Großteil der Fans immer schon und für immer ihr gesamtes Leben auf den jeweiligen Club abstimmen.
    Teile des Einkommens kommen dem Fußball zu Gute, erst der Club denn die Familie.
    Der IQ dieser Wahnsinnigen bewegt sich im Bereich eines Primaten und entschuldigt somit ihr Verhalten im Stadion, auf dem Weg dort hin und zurück und natürlich für den Rest ihres jämmerlichen Daseins.
  7. #7

    Nachrichtenwert?!

    Erstaunlich, dass es ein allwöchentliches Ereignis bis auf die Startseite von spiegel.de geschafft hat. Spieler, Schiedsrichter und, im Besonderen Trainer, müssen jede Woche vergleichbare Demütigungen ertragen. Wenn sich der unmenschliche Druck bei Tobias Levels nicht in Tränen ausgedrückt hätte, wäre das keine Nachricht wert gewesen.

    Ich denke, dass kein Mensch solche Erniedrigungen verdient hat. Wer morgen am Schreibtisch sitzt oder am Fließband steht, von Kollegen ständig beobachtet, die einem jeden Fehler immer wieder vorhalten, würde sicher auch unter diesem Druck zusammenbrechen.

    Grüße aus Düsseldorf
  8. #8

    Levels ist nur das Bauernopfer

    Die Schuldigen für dieses dumme Verhalten einiger! Zuschauer (ich war wie immer im Stadion und nein, die Pfiffe kamen nicht von den teuren Plätzen, sondern tatsächlich auch von den Stehplätzen) sitzen in der sportlichen Leitung.
    Das Blog Fußballwochenende (https://www.facebook.com/notes/fußballwochenende/wenn-kein-fehlstart-ein-fehlstart-ist/528963543825326) hat dazu eine sehr schöne Analyse verfasst.

    Ein sportlicher Hinweis an die anderen Leser hier: Es hat nur ein kleiner Teil der Zuschauer gepfiffen. Das Verhalten dieser Menschen wird sehr lebhaft diskutiert.
  9. #9

    das kann man so und so

    .... sehen: das verhalten der fans ist absolut nicht in ordnung, aber vielleicht bringt es die vereine mal dazu, darüber nachzudenken, ob man spieler mit derartigen vergangenheiten verpflichtet und fans und spieler ins solch eine emotionale zwangslage bringt. also beispielsweise von schalke nach dortmund. besonders sozialkompentent sind manche wechsel nicht und fußball ist eben auch eine herzensangelegenheit.