Studenten-WG mit Senioren: Wohnheimparty zu Florian Silbereisen

DPAGünstiges Zimmer, nette Mitbewohner - über 80. In Kiel wohnen Studenten in einem Altersheim und entgehen so der endlosen Wohnungssuche, die in vielen Unistädten droht. Die Senioren freuen sich über Hilfe im Alltag, und auch die Studenten entdecken manche Überraschung.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-914510.html
  1. #1

    Wieviel Artikel zu dem Thema muß man eigentlich noch schreiben? Man wird ja den Verdacht nicht los, hier möchte ein (vorgeblich objektives) Medium Meinungssteuerung betreiben.

    Nicht das ich das Thema nicht interessant und die Idee nicht gut fände. Das ändert aber nichts daran, dass man andauernd neue (aber eben doch gleiche) Artikel zu dem Thema pushen muß. Hab gerade auch extra noch mal nachgeguckt, scheint sich nicht um eine Reihe zu handeln.
  2. #2

    Das Beispiel sollte in Deutschland Schule machen:

    Die Jugend wird sensibilisiert und geniesst sogar materielle Vorteile. Die Alten leben auf und koennen sich ueber manche Kontaktgespraeche und ev. sogar Besuche freuen. Ein sinnvolles "distanziert-enges" Miteinander. Und so einfach zu vollziehen!
  3. #3

    optional

    "Das Beispiel sollte in Deutschland Schule machen" - Bezahlbarer Wohnraum für alle wäre sinnvoller.
  4. #4

    ace of spades

    Sollte ich jemals in so einer Verwahranstalt landen, wird aus meinem Zimmer Lemmy ertönen- Laut!
  5. #5

    Das ist ein Unding!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günstiges Zimmer, nette Mitbewohner - über 80. In Kiel wohnen Studenten in einem Altersheim und entgehen so der endlosen Wohnungssuche, die in vielen Unistädten droht. Die Senioren freuen sich über Hilfe im Alltag, und auch die Studenten entdecken manche Überraschung.

    Wohnungsnot in Uni-Städten: In Kiel wohnen Studenten im Altenheim - SPIEGEL ONLINE
    Für einen alten Menschen, der in eine Senioreneinrichtung geht, kostet das Zimmer mit 25 qm2 als Regelsatz 2500 Euro. Viele alte Menschen können es sich nicht leisten, in ein solches Heim zu ziehen.
    Und "Studenten", die zu faul sind, längere Fahrzeiten im ÖPNV in Kauf zu nehmen wohnen dort für 200 Euro?
    Das finde ich scandalös.
  6. #6

    Nach jahrzehntelangem Schlechtmachen

    Immerhin ist es schön zu lesen, dass nach jahrzehntelangem Schlechtmachen ("Hotel Mama",Nesthocker,etc.) das Zusammenleben verschiedener Generationen unter einem Dach wieder tolerierbar zu sein scheint.
  7. #7

    Zitat von CA-Fire Beitrag anzeigen
    Für einen alten Menschen, der in eine Senioreneinrichtung geht, kostet das Zimmer mit 25 qm2 als Regelsatz 2500 Euro. Viele alte Menschen können es sich nicht leisten, in ein solches Heim zu ziehen.
    Und "Studenten", die zu faul sind, längere Fahrzeiten im ÖPNV in Kauf zu nehmen wohnen dort für 200 Euro?
    Das finde ich scandalös.
    Der Preis den sie da nennen, bezieht sich auf gewisse Pflegeleistungen, die die Studenten wohl eher nicht in Anspruch nehmen werden. Ich stimme Ihnen aber zu, es kann nicht sein, dass die eigentlich gesuchten Plätze in solchen Heimen an Studis vergeben werden. Das geht nur, wenn es absolut niemanden Pflegebedürftigen gibt, der einen solchen Platz benötigt.
  8. #8

    Antwort zu CA-Fire

    CA-Fire
    Die Wohnungen um die es geht, waren für Senioren nicht Attraktiv da es nur 1 Zimmerwohnungen sind.
    Viele von ihnen standen über längere Zeit lehr, da es schlichtweg keine Interessenten gab.

    Es wäre schon wenn die Studenten nicht als Faul Vorverurteil werden.
  9. #9

    Schön.

    Das ist doch toll. Natürlich gerade für Geschichtswissenschaftler, Psychologen, Mediziner, Sozialwissenschaftler - die können dann unter Umständen ihre Umfragen oder was sie so brauchen direkt im Haus machen.

    Noch sinnvoller fände ich ein "Wissen weitergeben"-Projekt mit Handwerkern, Bauern, Hausfrauen etc im Ruhestand und Jugendlichen; für die älteren Leute ein Zeitvertreib, für die jüngeren Fachwissen und Hilfe bei der Berufsauswahl.