Wiggers wundersame Welt: Ihre Stimmen, oh Gott, ihre Stimmen

CorbisPop ist unfair. Viele moderne Klassiker verdanken wir genialischen Vorläufern, die heute kaum noch einer kennt. Für eine kleine Serie taucht Jan Wigger von nun ab in diese wundersame Welt der Vergessenen und entreißt ihr obskure oder rare Meisterwerke. Zu Beginn: "Buckingham Nicks".

http://www.spiegel.de/kultur/musik/b...-a-912913.html
  1. #1

    Zwei Damen vergessen?

    Annie Haslam (Renaissance)

    'At the Harbour'
    Renaissance - At The Harbour - YouTube
    'Can You Understand'
    Renaissance - Can You Understand - YouTube

    und

    Maddy Prior (Steeleye Span)
    'Gaudette'
    Steeleye Span - Gaudete - YouTube
    (mann beachte die klare Stimme noch nach fast 35 jahren!)

    'Mother and Child'
    Maddy Prior Steeleye Span mother and child - YouTube
    und
    'Incantations (Parts 1 & 2)' (Exposed 1979)

    Deren Stimmen sind m.E. noch klarer und gehen mir deshalb weitaus
    mehr unter die Haut.
  2. #2

    feine rubrik..aber

    ich muss ma schaun wie das weitergeht. es ist eine sache so etwas ins leben zu rufen..und gleichzeitig in der playlist helge schneider auf zu haben...keine frage..ein begnadeter jazz musiker..aber dann..

    eine bescheidene empfehlung von mir:

    "elCilio" - Dredg
  3. #3

    optional

    "... dass man die Vinyl-Ausgabe, die "Fleetwood Mac", "Rumours" und "Tusk" erst ermöglichte, suchen muss wie die Nadel im Heuhaufen ..."

    Lieber Herr Wigger, wenn sie sich auf den gängigen Vinyl-Verkaufsplattformen umsehen, werden sie feststellen, dass es keinen Mangel an Vinyl-Ausgaben dieses Albums gibt. ;-)

    Beste Grüße
  4. #4

    A Classic

    Wenn ich richtig informiert bin hat Buckingham die Rechte von Polydor damals gekauft und es liegt bei ihm ob dieses Frühwerk jemals auf CD veröffentlicht wird. Die Version von "Chrystal" auf diesem Album ist sogar noch einen Tick besser als auf dem 1975iger "Fleetwood Mac" Album.
    Mein Wünsche für diese Serie wären Rezensionen über Fuller & Kaz, Brinsley Schwarz, Emmet Rhodes, Todd Rundgren, Graham Parker und Honeybus.
  5. #5

    Perlen

    Geile Kolumne! Kann auch gerne eine längere statt einer kurzen Serie werden.
  6. #6

    Quelle für rare Alben

    Auf Amazon und iTunes sieht es für dieses Album wirklich eher düster aus. Hier findet man aber gut erhaltene Pressungen, wie überhaupt zu jedem Album der Musikgeschichte: discogs.com

    Gerade mal für 17 € bestellt, bin immer für versunkene Perlen zu haben.
  7. #7

    Soundcity

    Eine sehr schoene filmische Zusammenfassung der Fleetwood Mac Entstehung, aus einem voellig anderen Blickwinkel, und den Beweis dass Stevie Nicks nix verlernt hat, kann man in dem empfehlenswerten Film Soundcity von Dave Grohl geniessen.
  8. #8

    Jobriath

    Ich würde mich sehr über einen Artikel über den heutzutage fast völlig vergessenen Jobriath freuen. Sein [gleichnamiges] Album aus 1973 halte ich für ein Meisterwerk. Zu schade, daß er unter die Räder kam.
  9. #9

    Kernaussage

    Wenn ich Ihren Beitrag richtige verstanden habe, sagt er im Kern aus, dass (die auch von mir geschätzte) Stevie Nicks und Lindsey Buckingham erst später zu Fleetwood Mac gestoßen sind. Das wusste ich bisher auch nicht - danke für die Info. Ich finde jedoch, dies hätte der Autor ein bisschen klarer formulieren können. Der leicht "verschwurbelte" Text kann sich irgendwie scheinbar nicht entscheiden, ob er nun musikhistorisch oder literarisch daherkommen will.