Ex-Innenminister: Genscher bestreitet Doping-Mitwisserschaft

Getty ImagesEr habe von Dopingprojekten in Westdeutschland keine Kenntnisse gehabt: Das erklärt der frühere Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zeitzeugenberichte in der Studie "Doping in Deutschland" hatten Fragen um seine Rolle aufgeworfen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/st...-a-915376.html
  1. #1

    Wenn es alle tun, warum nicht D auch?

    Alle Entscheidungen die getroffen warden, haben auch einen Zeitfaktor.
    Was frueher eben gang und gebe war, um Medaillen zu erkaempfen ist inzwischen nicht mehr offiziell ueblich.

    Eine andee Frage ist, ob sich die Athleten auch daran halten.
  2. #2

    Diese Gedächtnisausfälle sind bei Politikern ..

    ja Standard. Das offensichtliche Leugnen so lange es geht und offensiv mit dem Finger auf andere Zeigen.
    Ich hab die Nase so voll von diesem unwürdigen Theater.
  3. #3

    Nomen est omen

    Zitat von blödföhn Beitrag anzeigen
    ja Standard. Das offensichtliche Leugnen so lange es geht und offensiv mit dem Finger auf andere Zeigen.
    Ich hab die Nase so voll von diesem unwürdigen Theater.
    Alle Zeitungsberichte, Enthüllungen und Studien entsprechen immer der absoluten Wahrheit und Politiker lügen ausnahmslos. Ist ein solcher Automatismus gerade in Mode? Wenn man alles der Politik in die Schuhe schiebt, kann man ja auch wunderbar vom Scheitern des eigenen Lebensentwurfs ablenken. So weit zum Zeigefinger.
  4. #4

    Wollte er es denn überhaupt wissen?

    Die Öffentliche Hand ist einer der größten Finanziers dieses Zweigs der Unterhaltungsindustrie. Neben Stadien, Infrastruktur und Personal ("Sportsoldaten" bei Bundeswehr und BGS) gibt es auch so sinnige Institutionen wie die sogenannte "Sporthilfe". Und daß man für das schöne Geld auch Erfolge sehen will, das liegt nicht nur auf der Hand, sondern ist durchaus auch beweisbar: So gibt das Innenministerium vor Olympiaden -wie einst "drüben"- die Anzahl der zu erzielenden Medaillen vor, ein Unterschreiten der Ziele wird direkt in der Kasse wirksam.
    In diesem Kontext erklärt sich dann auch prima, warum einst, die Radler-Doping-Affäre war gerade am Kochen, der Herr Bach einen Brandbrief an Bundestagsabgeordnete schrieb: Man möge, so teilte er sinngemäß mit, es mit den Antidoping-Aktivitäten nicht allzusehr übertreiben, die deutsche Leichtathletik erleide nämlich ansonsten einen "Wettbewerbsnachteil". (Quelle: Der Spiegel)
    Selten ein Funktionär mit solch unverlogenem Duktus. Vielleicht aber auch nur unabsichtlich: Kurz drauf hat er den Brief jedenfalls wieder zurückgezogen.
    Zeit genug zum Lesen war immerhin, insofern hätte bei jedem der Addressaten bei nur minimalem Denkaufwand jede verfügbare Warnlampe aufleuchten müssen.
    Aber so ganz genau wollte das wohl niemand wissen...
  5. #5

    Etwas naiv Commensense

    In 10, 20 oder 50 Jahren wird man sehr wahrscheinlich erfahren, dass auch heute noch Doping von vielen Mitwissern toleriert und todgeschwiegen wird. Warum soll sich das inzwischen geändert haben. Aber es sind halt immer die anderen Sportarten, oder die anderen Länder ... Oder sonst eben meinetwegen meine favorisierte Sportart in meinem Land... aber ganz bestimmt nur damals ...
  6. #6

    Es wird eine Studie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er habe von Dopingprojekten in Westdeutschland keine Kenntnisse gehabt: Das erklärt der frühere Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zeitzeugenberichte in der Studie "Doping in Deutschland" hatten Fragen um seine Rolle aufgeworfen.

    Studie: Genscher bestreitet von Doping gewusst zu haben - SPIEGEL ONLINE
    in Auftrag gegeben ??? Wo und zu welchen Regeln ??? Nach 50 Jahren jetzt solche Überraschungen ??
    Wer finanziert solchen Schrott eigentlich ??
  7. #7

    Es ist nicht zu fassen-mir fehlen die Worte!!!

    Die Kolbe-Spritze wurden 1200 Athleten gespritz viele davon wurden nicht gefragt oder aufgeklärt über die Risiken.Einige von den Athleten starben unter misteriösen Umständen die wahrscheinlich von Spähtfolgen zurück zuführen sind.Dies ist mindestens Todschlag bei Absichtlichem in kauf nehmen von Todesfällen sogar Mord!!!Das Doping für Menschen auch zum Tode führen kann muss man von Morden und Beihilfe zu Morden ausgehen.Dies ist nicht nur ein Skandal sondern organisierte Kriminalität.Sollte das mit Genscher wirklich stimmen gehört er ins Gefängnis unter verschärften Haftbedingungen nach Bautzen!!!
  8. #8

    Unglaubwürdig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er habe von Dopingprojekten in Westdeutschland keine Kenntnisse gehabt: Das erklärt der frühere Innenminister Hans-Dietrich Genscher. Zeitzeugenberichte in der Studie "Doping in Deutschland" hatten Fragen um seine Rolle aufgeworfen.

    Studie: Genscher bestreitet von Doping gewusst zu haben - SPIEGEL ONLINE
    Den großen Ohren nach zu urteilen hat er selber schon mal gedopt.
  9. #9

    ist doch eine völlig

    logische Reaktion, unsere Politiker oder auch Ex-Politiker leiden alle an abschnittsweisen Gedächtnisverlust. Genscher weis nichts, Schäuble weis nichts, logisch das auch der alters senile Schilly nicht weis.
    Mit Steuergeldern wurde in Westdeutschland Dopingforschung finanziert und Doping betrieben alles natürlich für die Ehre und das Ansehen unserer Nation. Die Gesundheit der Sportler völlig egal, bisschen Opfer für die Nation muss schon sein.
    Man sollte alle unsere Ex-Politiker von Kohl angefangen bis zu den heute verantwortlichen mit Anabolika und Drogen abspritzen und dann mal schauen wie sie sich fühlen. Die Schand ein Deutscher zu sein wird immer größer und langsam aber sicher müssten Parteien wie die CDU/CSU und FDP verboten werden. Sie haben eher Gemeinsamkeiten mit einer kriminellen Vereinigung oder mit organisierter Kriminalität zu tun als mit einer Partei die dem Wohle der Menschen in diesem Lande verpflichtet ist. Es ist wirklich eine Schande