DDR-Zitate über Merkel: Ost-Ministerpräsidenten kritisieren Steinbrück

Reynaldo C. Paganelli / DemotixKurz vor der Wahl zählt jedes Wort: Das muss SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nun mit Blick auf seine umstrittene Deutung der DDR-Vergangenheit Angela Merkels und ihrer Europapolitik erkennen. Die Koalition greift ihn scharf an und hofft auf Wähler im Osten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-915313.html
  1. #1

    Steinbrück hat nichts auf der Pfanne

    und deshalb macht er die Gegenkandidatin madig, das reicht nicht - Peer.
  2. #2

    Es ist nicht mehr zu glauben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der Wahl zählt jedes Wort: Das muss SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nun mit Blick auf seine umstrittene Deutung der DDR-Vergangenheit Angela Merkels und ihrer Europapolitik erkennen. Die Koalition greift ihn scharf an und hofft auf Wähler im Osten.

    Koalition macht Ost-Zitat von Steinbrück zum Wahlkampfthema - SPIEGEL ONLINE
    Was soll das? Nennt sich das faires Miteinander umgehen? Herr Steinbrueck wird auf die widerøichste Art demontiert. Das neue daran aber ist, das die Linke dies mit der CDU gemeinsam durchfuehrt. Herr Steinbrueck hat nichts von sich gegeben, dass nicht wahr waere. Es war nun einmal so das der Blick im Osten von der Obrigkeit gewollt mehr in den Osten gerichtet war sprich RGW staaten ( Rat fuer Gegenseitige Wirtschaftshilfe) Die wenigsten kannten das westliche Demokratiegefuege. Es gibt auslaendische Buerger , die die Ostdeutschen fuer Ihre "Erfahrungen" bewundern. Ostdeutsche haben Kenntnis ueber beide Systeme und wissen , dass das ostdeutsche System wirtschaftlich untauglich war. Also liebe Wahlkaempfer bleibt auf den Boden der realitaeten. Nach der Wahl gibt es auch ein Morgen und da will man sich wieder in die Augen schauen koennen. Gut das Peer Steinbrueck das Nashorn verehrt, denn er braucht eine sehr di ken Panzer bei diesen Anfeindungen. Denkt dran 2011 war Peer in der Beliebtheit vor A. Merkel.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der Wahl zählt jedes Wort: Das muss SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nun mit Blick auf seine umstrittene Deutung der DDR-Vergangenheit Angela Merkels und ihrer Europapolitik erkennen. Die Koalition greift ihn scharf an und hofft auf Wähler im Osten.

    Koalition macht Ost-Zitat von Steinbrück zum Wahlkampfthema - SPIEGEL ONLINE
    Die SPD hatte schon öfter keine glückliche Hand mit ihren Kanzlerkandidaten, z.B. Rau und Scharping, die insgesamt sehr blass blieben, aber Steinbrück scheint der sprichwörtliche Tiger zu werden, der als Bettvorleger landet. Die Chancen, eine in weiten Bereichen nichtssagende Bundesregierung abzuwählen, waren selten so gut, und selten wurden sie von einer Partei so eindrucksvoll verspielt wie derzeit von der SPD. Das kann nicht Dummheit sein, da steckt Absicht dahinter. Oder etwa doch nicht?
  4. #4

    Wenn mal einer die Wahrheit sagt,

    dann fallen alle über einen her, in dieser Republik.
    Und dies ist hier nichts anders.
    Wo war denn der Aufschrei der Ost-Ministerpräsidenten in der NSA-Affäre ? Hat man da etwas von diesen gehört und wenn nicht, warum nicht ?
  5. #5

    Schon bedenklich ...

    ... wie Steinbrück penetrant die Worte im Munde verdreht werden - und noch bedenklicher finde ich es, dass sich in dieser Angelegenheit aus falsch verstandener "Solidarität" DIE LINKE zur Wahlkampfhelferin Murksels degradiert.

    Steinbrück hat z.B. gestern bei "Maischberger" ganz klar gemacht, worum es ihm mit seiner Äußerung ging, und er hat recht !
    Daraus eine vermeintliche "Diffamierung" aller Ostdeutschen konstruieren zu wollen, ist einfach nur schäbig.
  6. #6

    Er hat recht!

    Merkel wünscht sich eine "marktkonforme Demokratie" und sie sagte ebenfalls: "Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit."
    Wer so etwas sagt, ist im falschen Land sozialisiert - keine Frage. So etwas aus dem Munde einer Bundeskanzlerin ist ein wirklicher Skandal. Aber sie wird trotzdem gewählt.
  7. #7

    Ein unsäglicher Kandidat

    Wenn die SPD solche Kandidaten ins Rennen schicken muß, dann lieber auf das Bürgermeisteramt in Hintertupfing oder Berlin konzentrieren - und die Bundestagswahl aufgeben. Das ist doch sooo peinlich, wer will den wählen. Dabei wäre eine starke SPD notwendig um die Themen Demographie, Euro-Krise etc. zu gestalten - aber die alte Dame hat abgehalftert. Also Peer: einfach mal die Fresse halten.
  8. #8

    Das eigentlich

    schlimme an Steinbrück/Merkel oder dem ganzen Parteienzirkus ist doch die bedenkenlose Austauschbarkeit an Volksverblödung. Keiner hat klare Linien, lediglich ein paar völig sinnfreie Reibungspunkte in Wahlprogrammen, die die Beschließer nach der Wahl nicht mal andenken wollen. Keine klaren Profile, keine klaren Grundsätze...nur noch so, wies heute grad in die Politik passt. Und es ist auch völlig egal, ob man Anhnung von Fach hat, zuständiger Minister ist oder sonstwas.
    Das Probleme an der abnehmenden Wahlbeteiligung und dem Zuwachs von Randparteien ist nicht Demokratiemüdigkeit...es liegt daran, dass man bei der Wahl schon lange nicht mal mehr rausfinden kann, wer das kleinere Übel ist...
  9. #9

    Warum ein Aufschrei?

    Zitat von galaxy2525 Beitrag anzeigen
    dann fallen alle über einen her, in dieser Republik.
    Und dies ist hier nichts anders.
    Wo war denn der Aufschrei der Ost-Ministerpräsidenten in der NSA-Affäre ? Hat man da etwas von diesen gehört und wenn nicht, warum nicht ?
    Warum sollten denn gerade die Ministerpräsidenten in den Ländern Mitteldeutschlands "aufschreien"? Die kennen doch fast alle noch die Stasipraktiken. Dagegen ist das Abhören durch die NSA aufgrund der Datenlieferung des BND aufgrund eines Abkommens aus 2002 zwischen der Rot-Grünen Regierung unter Schröder mit Kanzleramtschef Steinmeier und der US-Administration doch ein Blinde-Kuh-Spiel.