Einsamer Inseljob: Allein unter Vögeln

Katrin SchmiedekampfEine Insel in der Nordsee, eine Holzhütte auf Stelzen, kein Mensch weit und breit: Julia Baer wacht auf Trischen über Regenpfeifer, Rotschenkel und Robben. Die Naturschutzwartin hat einen der einsamsten Jobs der Welt. "Es fehlt mir nichts", sagt sie.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-913251.html
  1. #1

    Auf Zeit....

    ...so für 1-2 Jahre ist das doch ein Spitzenjob (wenn man hier überhaupt von Arbeit reden kann)...kein Stress...Natur pur...und ganz so abgeschnitten ist man ja auch nicht...beneidenswert....ob es natürlich Tagesfüllend ist "Möwen zu putzen" sei dahin gestellt.
  2. #2

    Dienst

    Ich habe allergrößte Hochachtung und großen Respekt für Naturschützerinnen wie Frau Baer. Sie geben der Natur ein Stück davon zurück, was wir ihr Tag für Tag nehmen, lindern die Schuld, deren Last uns eigentlich zu Boden drücken müßte....
    Danke, Julia Baer!
  3. #3

    Die exklusive Gesellschaft

    Hier an der Westcoast gibte eine Darkworld, ein hidden Country. Währed die Turiis (touristen) das platte Land bewundern und in einfach gestrickten Museen etc. für viel Geld wenig zu sehen bekommen, auch nicht das Meer), gibt es verborgen für die Öffentlichkeit paradiesische Kleinodien, Trischen ist so eins. Hier gibt es Gärten von unglaublicher Schönheit, exquisite Stellen im Deichvorland, die nur Insider kennen und betreten dürfen, Bauernhäuser, die mehr Museum sind (nein, ich meine nicht die aufwendig resaurierten Haubarge, die sich hier kaum einer leisten kann), alles unter weitgehenstem Ausschluss der Öffentlichkeit.
    Und die Insider tun viel dafür, dass es so bleibt :-(
  4. #4

    Arbeit

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...so für 1-2 Jahre ist das doch ein Spitzenjob (wenn man hier überhaupt von Arbeit reden kann)
    Warum soll das keine Arbeit sein? Weil die Dame nicht an einem Fließband steht? Ist Arbeit per se nur etwas, was definitiv keinen Spaß machen oder gar schön sein kann?
  5. #5

    Geschmack

    Zunächst möchte ich sagen, dass ich Frau Baer ein Stück weit bewundere und etwas neidisch bin. Auch wenn es Nachteile bei einer solchen Arbeit gibt, sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen, wenn man ein naturverbundener Mensch ist und diese Arbeit liebt. So ein Leben leben die meisten Menschen nicht mehr, die völlig wesensfremde, abstrakte und robotische Tätigkeiten verrichten, um über die Runden zu kommen. Es freut mich für Frau Baer.
    Abschließend möchte ich der Autorin, Frau Schmiedekampf, raten, ihre infantilen Kommentare bezüglich des Musikgeschmacks der jugendlichen wegzulassen. Ich weiß zwar nicht, was Sie hören, aber Musik ist Geschmackssache. Er muss sich nicht "verbessern", damit beleidigen Sie pauschal und ohne Grund die Hörer der erwähnten Künstler / Musiker. Nur weil Sie sie offensichtlich nicht mögen, heißt das nicht, dass Sie sie heruntersetzen dürfen. Und ich rate Ihnen, sich mal mit den Texten der Gruppe "Rage Against The Machine" auseinander zu setzen, vielleicht lernen Sie auch was dabei. Solche Bands gibt es viel zu wenige heutzutage.
  6. #6

    Entgangen

    Zitat von Sulo101 Beitrag anzeigen
    Zunächst möchte ich sagen, dass ich Frau Baer ein Stück weit bewundere und etwas neidisch bin. Auch wenn es Nachteile bei einer solchen Arbeit gibt, sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen, wenn man ein naturverbundener Mensch ist und diese Arbeit liebt. So ein Leben leben die meisten Menschen nicht mehr, die völlig wesensfremde, abstrakte und robotische Tätigkeiten verrichten, um über die Runden zu kommen. Es freut mich für Frau Baer.
    Abschließend möchte ich der Autorin, Frau Schmiedekampf, raten, ihre infantilen Kommentare bezüglich des Musikgeschmacks der jugendlichen wegzulassen. Ich weiß zwar nicht, was Sie hören, aber Musik ist Geschmackssache. Er muss sich nicht "verbessern", damit beleidigen Sie pauschal und ohne Grund die Hörer der erwähnten Künstler / Musiker. Nur weil Sie sie offensichtlich nicht mögen, heißt das nicht, dass Sie sie heruntersetzen dürfen. Und ich rate Ihnen, sich mal mit den Texten der Gruppe "Rage Against The Machine" auseinander zu setzen, vielleicht lernen Sie auch was dabei. Solche Bands gibt es viel zu wenige heutzutage.
    Das Lesen von Büchern auf Papier mag ja für einige noch attraktiv sein, viele nutzen aber mittlerweile lieber einen e-Book-Reader. Die Vorteile die dieses leichte Geräte hat, lassen das fehlende Gefühl des "Seite umblätterns" schnell vergessen. Zumal für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist. Was das mit dem Thema zu tun hat? Nichts. Aber darum ging es Ihnen ja auch nicht.
  7. #7

    Zitat von Sulo101 Beitrag anzeigen
    ....
    Abschließend möchte ich der Autorin, Frau Schmiedekampf, raten, ihre infantilen Kommentare bezüglich des Musikgeschmacks der jugendlichen wegzulassen. Ich weiß zwar nicht, was Sie hören, aber Musik ist Geschmackssache. Er muss sich nicht "verbessern", damit beleidigen Sie pauschal und ohne Grund die Hörer der erwähnten Künstler / Musiker. Nur weil Sie sie offensichtlich nicht mögen, heißt das nicht, dass Sie sie heruntersetzen dürfen. Und ich rate Ihnen, sich mal mit den Texten der Gruppe "Rage Against The Machine" auseinander zu setzen, vielleicht lernen Sie auch was dabei. Solche Bands gibt es viel zu wenige heutzutage.
    Sachte, sachte, das war bestimmt auf Britney Spears und Christina Aquiliera bezogen... und da wäre es ja durchaus angebracht, oder?

    Man muß auch nicht gleich so dermaßen aggressiv werden bei solchen Bildunterschriften.
    Aber wie's halt so ist: Der Eine ist "Allein unter Vögeln", der Andere "Allein, untervögelt"...
  8. #8

    Trischen, Naturparadies?

    Seit ca. 10 Jahren hat auch dort im Naturpark der Kapitalismus mit einer "Testbohrung" für Erdöl zugeschlagen. Aber ich beneide Frau Baer trotzdem!
  9. #9

    Zitat von Herr Hold Beitrag anzeigen
    Das Lesen von Büchern auf Papier mag ja für einige noch attraktiv sein, viele nutzen aber mittlerweile lieber einen e-Book-Reader. Die Vorteile die dieses leichte Geräte hat, lassen das fehlende Gefühl des "Seite umblätterns" schnell vergessen.
    Welche Vorteile wären das genau?

    Dass der Akku zu den ungünstigsten Zeitpunkten leer ist, man nicht drauf schlafen kann da es steinhart, man keine Fliege damit totschlagen kann weil das Gerät sonst ein Riss kriegt, genauso wie wenn es runterfällt?

    Dass es durch mechanische Einflüsse wie Wasser oder Sand, oder Sonneneinstrahlung schnell auch mal kaputt geht?

    Oder dass man den E-Reader für teuer Geld kaufen muss, und die herutnergeladenen Bücher dann trotzdem z.T. fast noch teurer sind als "herkömmliche" Bücher die gedruckt, physisch ausgeliefert usw. werden müssen?

    Und als Dank gibt es dann DRM - da kann ich das Buch dann u.U. nur 2x lesen, nicht auf meinen irgendwann neu gekauften E-Reader übertragen (weil der alte mal ins Wasser gefallen ist) und auch nicht einem Freund ausleihen.

    Dafür spare ich Platz für Bücher und muss nicht in die Buchhandlung rennen. Ja Hurra...