Risiko Früherkennung: US-Ärzte fordern weniger Krebsdiagnosen

REUTERSFrüherkennung von Krebs rettet Leben - führt aber auch zu zahlreichen unnötigen Therapien. Renommierte US-Ärzte fordern jetzt ein radikales Umdenken: Es müsse eine neue Einstufung geben, was Krebs ist und was nicht. Aber die Medizin gerät hier an ihre Grenzen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-913830.html
  1. #1

    Geld sparen?

    Die Frage ist, inwieweit es hier um finanzielle Einsparungen geht. Krebstherapien sind sehr teuer und gerade in den USA gilt nicht, dass jeder die bestmögliche Behandlung bekommen sollte - trotz Obamacare.
    Die Diagnostik sollte natürlich verbessert werden. Es ist auf jeden Fall wichtig, besser und sicherer zu wissen, ob ein Patient Krebs hat und wie gefährlich dieser Krebs ist - auch, um die Patienten besser aufklären zu können. Eine sinnvolle Therapie darf aber nie verweigert werden. Viele der Krebsbehandlungen sind zwar aufwändig und belasten die Gesundheit (zusätzlich), wenn ihre Wirksamkeit aber bewiesen ist, steht außer Frage, dass sie eingesetzt werden müssen.
  2. #2

    Vernüftig

    Das ist vielleicht der vernünftigste Beitrag zu dem Thema in den letzten zehn Jahren. Ob das allerdings der Früherkennungs- und Therapieindustrie gefällt, ist eine andere Frage.
  3. #3

    Viele, den Menschen umgebende Dinge sind als krebsauslösend identifiziert, dennoch ist das Verständnis um die Zusammenhänge dieser systemischen Krankheit noch in den Kinderschuhen. Ärzte wollen Antworten geben und sind experimentierfreudig, die Patienten sind hilf- und ahnungslos. Aus eigener, indirekter Erfahrung kann ich nur dazu raten, als Patient mündig zu werden, um sich selbst eine Meinung zu bilden und dem eigenen Bauchgefühl zu vertrauen statt in die Fänge der Krebvorsorge und - therapiemühle drängen zu lassen !!!
  4. #4

    oder ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Früherkennung von Krebs rettet Leben - führt aber auch zu zahlreichen unnötigen Therapien. Renommierte US-Ärzte fordern jetzt ein radikales Umdenken: Es müsse eine neue Einstufung geben, was Krebs ist und was nicht. Aber die Medizin gerät hier an ihre Grenzen.

    Früherkennung von Krebs: US-Ärzte fordern weniger Krebsdiagnosen - SPIEGEL ONLINE
    ... oder eine Form der Selection, der Euthanasie???
    Wir sind wohl wieder soweit, scheint mir.
    Hier macht die massive Bespitzelung auf jeden Fall einen Sinn.
    Und Europa (ausser Skandinavien???) ist besonders betroffen.
  5. #5

    muß man nicht umschreiben, aber man sollte m.E. auch niemals unkontrolliert darauf bauen, wenn die heute nachprüfbare Realität dem schon als traditionell eingestuften Wissen klar widerspricht. Insbesondere in unserer Gegenwart, wo in allen Bereichen mehr und mehr Fragen auftauchen-geradezu herausbrechen-, die das Grundsätzliche der bisherigen Annahmen in Frage stellenmüssen! Ich sage jetzt immer: An der Spießigkeit und am Traditionalismus geht die Welt zugrunde!
  6. #6

    optional

    Krebs ist wohl nur deshalb unheilbar, weil man mit ihm sehr viel Geld verdienen kann, und es andererseits zu teuer wäre die Auslöser zu eliminieren. Wirtschaft geht vor. Wie sollen denn sonst die Renten bezahlt werden. Wenn Menschen länger leben könnte man sie nur noch würdevoll versorgen, wenn andere keinen Profit mehr machen. Darauf wollen aber die Reichen 1% nicht verzichten. In Deutschland erreicht kein Mensch mehr das Rentenalter von 67, wenn er tatsächlich solange im Hamsterrad gerödelt hat. Natürlich wird der Staat mit manipulierten Statistiken das Gegenteil beweisen. Ich habe eine genaure Statistik als die so genannten Experten. Einfach mal die Grabsteine auf dem Friedhof anschauen. Das ist nicht wissenschaftlich, deshalb stimmen meine Zahlen ja auch, genauso wie meine sonstigen Prognosen.
  7. #7

    Wer will die Verantwortung übernehmen?

    Es scheint ja gut zu sein die diagnosen genauer zu fassen aber wenn Vorstufen des Krebes vorhanden sind kann bis heute niemand auf der Welt sagen wann sich diese Vorstufe in Krebs verwandelt. Meistens setzen die Krebs auch sehr schnell Metastasen ab. Dann ist es in der Regel zu spät. Das Bewichtigen der Ärzte kommt dann auch zu spät, der Patient ist verloren! Die berühmten Chemotherapien sind häufig nur verzweifelte Versuche etwas zu stoppen was schon längst nicht mehr aufzuhalten ist. Die Medizin hat ihre Grenzen und Menschen sollten das ENDLICH akzeptieren! Die Definitionsfindung ist nichts anderes als Einsparung und des halb sollte sich der Patient nicht verunsichern lassen. Viel wichtiger wäre es wenn sich die Ärzte bsser fortbilden würden. Auch wenn es die Angebote gibt werden diese nicht wahrgenommen. Diagnostik bedarf großer Erfahrung und genaues hinschauen. Das erfordert Zeit und die haben die Ärzte in der Regel nicht oder sie nehmen sie sich nicht. Das Problem liegt wie man sieht eben ganz woanders!
  8. #8

    Sollte es wirklich möglich sein...

    ...diesen Sumpf trocken zu legen?? Ich glaube es nicht. Das Medizin-Pharma-Kartell wird diese Leute zum Schweigen bringen. Und dann werden weiterhin die Erkrankten möglichst flächendeckend mit Chemotherapeutika voll gepumpt.
  9. #9

    Der Pharmaindustrie hörig???!

    Wenn man Menschen von der schlimmen Diagnose an begleitet erkennt man als Außenstehender sehr schnell die Interessen. Schnellstens OP, Chemo, Bestrahlung und Hormone. Was will der Betroffene dagegen tun in seiner Angst? Viele Ärtzte sind gefangen von Krankenhausverwaltungen. Krankenkassen verdienen und der Patient ist Nebensache. Wichtig ist der Profit für alle Beteiligten und vorallem der Industrie. Politiker lassen sich erpressen und haben kein Rückrat oder lassen sich von der Lobby beeinflussen. Endlich Ärzte die den Mut haben etwas zutun. Traurig macht mich unsere Krebszentrale in Heidelberg. Mit Milliarden Steuergeldern und Spenden unterstützt und außer kostspieligen Geräten passiert nichts.